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News-Archiv - 2021

+++ Reis und Linsen – Covid19-Hilfe auf abenteuerlichen Wegen +++

Aug 2021

26

Etwas früher und besonders heftig hat dieses Jahr der Monsun mit seinen Regenfällen Nepal erreicht. Erdrutsche, Überschwemmungen und unpassierbare Straßen sind häufige Folgen, welche die Menschen Nepals lebenslang gewohnt sind. Für uns ist es unvorstellbar, mit welcher Gelassenheit sie Naturkatastrophen ertragen. Der Monsun wird noch bis Mitte / Ende September andauern.

Unser Team in Nepal hat sich, trotz Monsun, als Ziel gesetzt, 500 Familien in der sehr abgelegenen Kailash Region mit Nahrungsmitteln zu versorgen. Die Helfer wollen dem Hunger in den Familien vorbeugen, da mangels Arbeitsmöglichkeiten während des Lockdowns kein Geld verdient werden konnte und somit auch kein Essen eingekauft werden kann. Das an den steilen Hängen und auf den schmalen Feldern angebaute Getreide, der Reis und das Gemüse reichen schon unter normalen Umständen nur für ein halbes Jahr.

Als an einigen Tagen der Regen endlich eine Pause machte, wurde die sehr gut vorbereitete Aktion sofort gestartet. Die Nahrungsmittel wurden auf Anhängern von Schleppern geladen, sie kämpften sich auf schlammigen und matschigen, meist unbefestigten Straßen die Berge hoch, in die abgelegene Region hinein. Es ging an Abhängen vorbei, durch Bäche hindurch und so manches Mal mussten die Wege zuerst freigeräumt werden, die Fahrzeuge noch mit Muskelkraft geschoben werden. Es hat sich gelohnt: Die Freude und Dankbarkeit waren bei Hunderten von Menschen groß. Pro Familie wurden ein großer Sack Reis, Getreide, Linsen, Öl, Gewürze, Seifen und Masken verteilt und sichern nunmehr deren Ernährung für mehrere Wochen.

Danyabad – Dankeschön an unser Team von Shangrila Development Association für die Durchführung dieser Hilfsaktion unter so extremen Bedingungen. Schon im Juni hatte das Team ein Krankenhaus und drei Gesundheitsstationen in derselben Region mit medizinischem Material versorgt.
Danyabad – all den lieben Menschen, die uns immer wieder mit Spenden unterstützen. Ihr macht es erst möglich.


Namasté

+++

Govinda e. V. - Gemeinsam für Nepal
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++Covid-19 Nothilfe - Medizinisches Material für die Kailash Region ++

Jun 2021

18

Liebe Freundinnen und Freunde Nepals,

heute möchten wir einen erneuten Einblick in die aktuelle Situation und Nothilfe-Aktionen in der Kailash Region in Nepal geben. Gerade in den ländlichen Regionen in Nepal kennt niemand das tatsächliche Ausmaß der Covid-19 Infektionen.
Die Menschen können sich mangels Materialien nicht testen lassen, geschweige denn besteht die Chance auf eine angemessene medizinische Behandlung. Ärzte befürchten gerade dort viele weitere Todesfälle, obwohl landesweit die Infektionszahlen glücklicherweise wieder sinken. Die Gesundheitsstationen (genannt: health posts) sind extrem dürftig ausgestattet. Dies macht es nahezu unmöglich, die Verbreitung des Virus zu kontrollieren oder einzudämmen. Deshalb hat uns ein Hilferuf von den Gemeinden aus unserer Projektregion in der Kailash Region erreicht. Sie erbitten dringend benötigte Materialien.

Unsere Partnerorganisation Shangri-La Development Association (SDA) hat daraufhin gemeinsam mit dem Personal der Gesundheitsstationen den tatsächlichen Bedarf ermittelt.
Inzwischen versorgte unser Partnerverein SDA ein Krankenhaus und drei Gesundheitsstationen in der Kailash Rural Municipality Region mit 10 Zylindern Sauerstoff, 500 Covid-19 Tests, 32 Fieberthermometern, 9000 Masken und diversen Hygienematerialien.

Die größte Sorge der Menschen ist, jeden Tag etwas zu essen für ihre Kinder und die älteren
Familienmitglieder zu haben. Durch den erneuten Lockdown seit April dieses Jahres, können sie keiner Arbeit nachgehen. Sie sind gezwungen, sich ständig in ihren Häusern aufzuhalten.
Wir planen gerade groß angelegte Hilfslieferungen mit Lebensmitteln für die Familien in derselben ländlichen Region.

Erschwerend kommt hinzu, dass dieses Jahr der Monsun schon heftig in Nepal angekommen ist. Nach den ständigen Regenfällen der letzten Tage, haben die Flüsse bereits den Hochrisiko-Level erreicht. Eine zusätzliche Katastrophe ist somit zu befürchten. Hoffen wir, dass wir schnellstmöglich unsere weiteren Nothilfe-Aktionen durchführen können.

Danke an all jene, die diese und weitere Hilfen möglich machen.

Wer ist SDA?

Die Mitglieder von Shangri-La Development Association waren ursprünglich chancenlose
Waisenkinder, die das Glück hatten, in unserem Waisenhaus aufzuwachsen. Nach Beendigung ihrer Berufsausbildung haben sie 2014 als junge Erwachsene die Shangri-La Development Association gegründet und sind nun selbst als Entwicklungshilfemitarbeiter für ihre Landsleute in Nepal tätig.
Bereich: Bildungs- und Gemeindeprojekte in der Region Makwanpur/Kailash Rural Municipality. So dürfen wir Nachhaltigkeit in ihrer bestmöglichen Ausprägung erleben.

Möchten Sie helfen?

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Namasté
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+++ Zweite Covid-19-Welle trifft Nepal mit voller Wucht +++

Mai 2021

07

Liebe Freundinnen und Freunde Nepals,

die Zahlen der täglichen Neuansteckungen und der Todesfälle in Nepal sind so hoch wie nie seit Beginn der Pandemie. Die Situation ist vergleichbar mit der in Indien. Das nepalesische Gesundheitswesen ist mit den so rasant ansteigenden Fallzahlen von erkrankten Menschen, vollkommen überlastet und steht vor dem Kollaps. Es fehlt an Betten, Personal und Sauerstoff
– es fehlt an allem. Das Virus verbreitet sich selbst in den ländlichen und abgelegenen Regionen rasant,
da die arme Bevölkerung sich kein Schutzmaterial und keine Desinfektionsmittel
leisten kann. Die Armen sind zugleich auf ihr geringes Einkommen als Tagelöhner angewiesen. Bei ihren Tätigkeiten lassen sich Kontakte kaum oder gar nicht vermeiden.
In der ländlichen Region Makwanpur, in welcher wir unsere Gemeindeprojekte betreiben, liegt der Durchschnitt der auf Covid-19-positiv getesteten Personen derzeit bei alarmierenden 72 Prozent.

Die Regierung führte wieder sehr strenge Lockdown-Maßnahmen ein, welche die Bevölkerung sehr hart treffen. Die Maßnahmen umfassen u.a. erneut die Schließung aller Schulen. Erste Impfungen haben begonnen, doch die Aussichten sind düster.

Wir sind vor Ort und leisten Soforthilfe für besonders Bedürftige:
· Bereitstellung von Schutzmaterialien und Desinfektionsmitteln
· Verteilung von Lebensmittelpaketen mit den nötigsten Grundnahrungsmitteln
· Sicherstellung der Gesundheitsbetreuung für Schwangere und Neugeborene im
Projektgebiet in Makwanpur
· Weiterführung der Covid-19-Aufklärungsmaßnahmen zur Vermeidung der weiteren
Ausbreitung des Virus
· Unterstützung des Gesundheitspersonals in den Gesundheitsposten der Gemeinden
· Unterstützung für die Schulen und die Schüler*innen zur Durchführung von Home-Schooling

Liebe Unterstützer*innen Ihre Hilfe wird gebraucht, egal wie groß oder klein!
Gemeinsam können wir den Ärmsten der Armen in Nepal in dieser Notsituation helfen und Hoffnung schenken. Gemeinsam für Nepal!

Spenden Sie hier mit dem Vermerk «Covid-19 Nothilfe».
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Wir danken Ihnen für Ihre Anteilnahme und Hilfe von Herzen.
Namasté

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Nach »lieben« ist »helfen« das schönste Zeitwort der Welt

Apr 2021

03

Liebe Freundinnen und Freunde Nepals,

mit diesem Zitat von Bertha Freifrau von Suttner (die erste Frau, die mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde) wollen wir heute auf die aktuelle Situation der Entwicklungsprojekte von Govinda & Shangrila nach Nepal blicken.

In letzter Zeit gab es leider vermehrt Waldbrände, welche Wildtiere bedrohen und wodurch sich die Luftqualität im Kathmandutal stark verschlechtert hat.
Hingegen ist das Infektionsgeschehen mit Covid-19 den offiziellen Angaben entsprechend gerade eher latent vorhanden. In den vergangenen Wochen gab es wenig Neuinfektionen, doch in den letzten Tagen ist eine leicht ansteigende Tendenz zu verzeichnen. Momentan hat sich das Leben der Menschen erstaunlicherweise fast normalisiert.
Da die Infektionszahlen in Indien erneut wieder stark angestiegen sind, hat die Bevölkerung Nepals große Sorge, dass der Virus erneut nach Nepal übergreifen wird. Die Möglichkeiten der medizinischen Betreuung liegen weit unter unseren Standards und so könnte dies recht schnell fatale Folgen haben. Wir beobachten die Lage aufmerksam und vorsichtig, wissen wir doch alle, wie schnell sich die Situation wieder ändern kann.

Unsere Shangrila International School ist nach 9-monatiger staatlich verordneter Schließung seit Januar wieder für den Präsenzunterricht geöffnet. Die AHA-Regeln, Maskenpflicht, Lüften, Fieberkontrolle vor dem Betreten der Schule und möglichst reduzierte Klassengrößen, sind die Schutzmaßnahmen vor Covid-19. Die Schüler*innen und auch das Lehrerteam sind froh, wieder am Präsenzunterricht teilnehmen zu können. Die Vorbereitungen für die Abschlussprüfungen stehen bereits an. Die Lehrerinnen und Lehrer haben bereits ihre Corona-Schutzimpfungen erhalten.

In unser Schulpatenschaftsprogramm wurden 16 Kinder zwischen 5-10 Jahren aus stark benachteiligten Familien neu aufgenommen. Für diese Kinder werden die Schulbesuche inkl. Mittagessen, Schulmaterialien und Schulkleidung über das Patenschaftsprogramm finanziert. Möchten Sie eines dieser Kinder fördern? Nähere Informationen finden Sie auf unserer Website Ihre Unterstützung -> Patenschaft

Neue Wege der Kommunikation wurden in der Corona-Krise nötig. Rückblickend hat dies zu einem intensiveren und häufigeren Austausch mit unseren nepalesischen Teams geführt. Die normalerweise im März in Nepal stattfindenden Jahresmeetings haben erfolgreich online stattgefunden. Das Leben mit seinen Herausforderungen sowie die Entwicklungsarbeit für die Menschen in Nepal geht kontinuierlich weiter. Wir freuen uns sehr, dass wir mit Ihnen gemeinsam Bildungschancen und ein lebenswertes Umfeld für die Menschen in Nepal erschaffen können.

Bleiben Sie achtsam und gesund. Wir wünschen Ihnen ein frohes Osterfest.

Namasté


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Newsletter mit Dr. Jeanine Grütter

Mär 2021

24

Wie wirkt sich gemeinsamer Schulunterricht von Kindern aus niedrigen und hohen Kasten aus?
Eine Studie von Dr. Jeanine Grütter hat dies untersucht.

„Soziale Entwicklung und sozialer Wandel“ ist das Forschungsthema von Dr. Jeanine Grütter, Sandesh Dhakal, und Prof. M. Killen, bei welchem auch unter anderem die Kinder unsere Shangri-La International School befragt worden sind.

Dr. Jeanine Grütter arbeitet im Bereich der Entwicklungspsychologie und Jugendforschung an der Universität Zürich (Jacobs Center for Productive Youth Development). Nach Abschluss ihrer Doktorarbeit ist sie nach Nepal ausgewandert, um dort eine langjährige Forschungszusammenarbeit mit der lokalen Universität (Tribhuvan University) aufzubauen.

In Nepal herrschen starke soziale Hierarchien vor: Trotz Verbot des Kastensystems im Jahr 1963 werden Menschen von tieferen Kasten immer noch deutlich benachteiligt. Dies gilt auch für den Zugang zu Bildung, wobei Kinder aus tieferen Kasten im Vergleich zu den anderen Kindern insgesamt weniger Jahre die Schule besuchen und eine qualitativ schlechtere Bildung erhalten. Die nepalesische Regierung hat deshalb festgelegt, dass sozial benachteiligte Kinder Zugang zu hochwertiger Bildung erhalten sollen. In diesem Kontext wird erforscht, ob inklusive Schulstrukturen, die kulturellen Praktiken widersprechen, das Denken von Kindern über soziale Ungleichheit verändern können.

Dieses Forschungsprojekt klärt die Frage, wie sich die sozialen Beziehungen in Schulen gestalten, in denen unterschiedlich viele Kinder aus Minderheiten unterrichtet werden. Zudem wurde auch erforscht, welche schulischen Bedingungen dazu beitragen, dass Kinder sensibilisiert werden für soziale Ungerechtigkeiten.

Das Interview mit der Forschungsleiterin Dr. Jeanine Grütter finden sie hier:
NL_Jeanine_Interview_zum_Download.pdf

Link zur Website von Dr. Jeanine Grütter:
sites.google.com/view/jeanine-grutter/research-project-social-development-and-social-change

Foto von Dr. Jeanine Grütter: John Flury

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