Govinda e.V.
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Neuigkeiten vom Verein

Wenn eine Idee zum Leben erwacht und Veränderungen schafft.

Jun 2018

13

Fotos: Ingrid Henne, Gerlinde Römer

Govinda-Geburtstag auf der Marienburg +++ Jahres-Projektbericht online +++ Mitgliederversammlung des Govinda e.V. (Deutschland) +++ Govinda/Shangrila-WM-Tipp-Runde


Govinda-Geburtstag auf der Marienburg

Ideen zu entwickeln, das fällt uns leicht. Diese dann aber auch in die Tat umzusetzen, den Gedanken engagiertes Handeln folgen zu lassen, das ist meist umso schwerer. Beim Govinda e.V. war gerade eben dieser Schritt von Anfang an fester Bestandteil des Selbstverständnisses. Man wollte von Beginn an nicht nur über eine bessere und gerechtere Welt nachdenken, sondern diese auch erwirken: durch Schaffenskraft, Kreativität und nachhaltige Unterstützung derjenigen, die sich nicht selbst helfen können. Hilfe leisten und damit die Potenziale zur Selbsthilfe freisetzen, so lautete das Credo von uns in den letzten 20 Jahren und bis heute. Am 7. Juni 1998 wurde Govinda von sechs KrankenpflegerInnen in Aalen gegründet, die sich zum Ziel gesetzt hatten, die Lebensumstände von Menschen positiv zu beeinflussen. Aus dieser Idee entstand innerhalb von nur wenigen Jahren Großes:
Ein Waisenhaus in der Nähe von Katmandu für etwa 50 Waisenkinder, eine inklusive Schule, die mehr als 500 Kinder aus allen gesellschaftlichen Schichten besuchen, ein Ausbildungszentrum, Integrations- und Stipendienprogramme und Projekte in den Bereichen Landwirtschaft und Gesundheit, die in den nur schwer erreichbaren ländlichen Regionen, mit viel Engagement und professionellem Know-how, umgesetzt werden. Gerade die Nachwirkungen der verheerenden Erdbeben im Jahr 2015 waren für den Verein und dessen Mitglieder eine Ausnahmesituation. Als eine von wenigen deutschsprachigen NGOs in Nepal realisierte der Govinda e.V. ein umfassendes Aufbauprojekt und schloss dieses erfolgreich ab: 4 Schulen, ein Bildungshaus, eine Gemeindehalle und über 100 Wohnhäuser wurden gemeinsam mit deren BesitzerInnen errichtet. Diese und viele andere Leistungen, die die Mitglieder und UnterstützerInnen des Vereins in den letzten 20 Jahren erbracht haben, sind etwas Außergewöhnliches. Und das musste natürlich auch gebührend begangen werden!

Am Samstag, den 9.6.2018 auf der Marienburg in Hüttlingen feierten wir Govinda-Geburtstag und das war auch ein wichtiger Moment, den vielen unzähligen Menschen Danke zu sagen, die sich in den letzten Jahren für die Menschen in Nepal und die Projekte des Vereins engagiert haben. Über 100 Menschen kamen bei herrlichem Wetter zum Govinda-Jubiläum zusammen. Sie waren aus ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz angereist – aus Aalen, Berlin, Mönchengladbach, Leipzig, dem Kleinwalsertal, Aargau und vielen anderen Orten. Auf sie wartete ein vielfältiges Programm aus Spielen, Sport, Naturerkundungen, Film und Musik. Für jeden, egal ob jung oder alt, wurde etwas geboten.

Das bunte Govinda-Treiben auf der Marienburg war einmal mehr sinnbildlich dafür, was den Verein kennzeichnet: Er ist Ort, an dem jeder eingeladen ist, sich mit seinen ganz eigenen Interessen und Talenten einzubringen und in der Gemeinschaft für Andere aktiv zu werden, sich zu engagieren und mit Schaffenskraft Gutes zu bewirken. Ein Fundament, auf dem sich auch in den kommenden Jahrzehnten die Projekte des Vereins in Nepal sicher aufbauen lassen. Dafür möchten wir auch an dieser Stelle - gerade denjenigen, die nicht zur Jubiläumsfeier kommen konnten - unseren großen Dank und tiefen Respekt ausdrücken. Dhanyabad!

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Jahres-Projektbericht online
Den Jahresprojektbericht 2017 finden Sie seit kurzem auch als PDF-Version auf der Govinda-Website. Klicken Sie dafür einfach auf folgenden Link: Jahresprojektbericht_2017.pdf
Wir möchten all denjenigen in Nepal, in Deutschland und der Schweiz danken, die an der Erstellung des Berichts mitgewirkt haben. Merci!

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Mitgliederversammlung des Govinda e.V. (Deutschland)
Am 22.6. findet in Aalen (Stadionweg 11) unsere jährliche Mitgliedervollversammlung statt. Wir freuen uns auf alle, die sich auf den Weg machen und die Zeit für den gemeinsamen Austausch aufbringen. Themen werden unter anderem das vergangene Projektjahr 2017, die kommenden Aktivitäten des Vereins und die Wahl des Vorstands sein. Seid herzlich willkommen!

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Govinda/Shangrila-WM-Tipp-Runde
Die Fussball WM 2018 steht vor der Tür und somit ist es wieder Zeit am Govinda-Tippspiel teilzunehmen und eure Tipps abzugeben. Wir laden euch ein, in unserer Tipp-Gruppe zugunsten von Govinda/Shangrila Entwicklungshilfe mitzumachen und fleißig loszutippen. Natürlich dürft ihr auch sehr gerne Werbung für die Tipp-Gruppe machen und so viele wie möglich dazu einladen.

Der Tipp-Einsatz beträgt 20 CHF / 15 EUR. Davon kommen 50% in den Gewinn-Pot und 50% gehen als Spende an Govinda/Shangrila Entwicklungshilfe ( Homepage / Homepage) für unsere Projekte in Nepal (mehr Details unter Projekte). Mit den 50% Deines Einsatzes, der vollumfänglich als Spende nach Nepal geht, können wir z.B. einem Schulkind einen Monat mit Schulmaterialien, Schulkleidung und einem täglichen Mittagessen unterstützen. KLEINER EINSATZ, GROSSER IMPACT, und viel Spaß - also: SEID DABEI! :-)

Die Teilnahme am Tipp-Spiel ist ganz einfach, MIT 3 CLICKS SEID IHR WIEDER DABEI:

  1. Einfach auf tiptool.ch gehen und mit Benutzerdaten früherer Teilnahmen einloggen oder neues Benutzerkonto erstellen.
  2. Einmal eingeloggt links in der „Tippspiel-Übersicht“, „nur aktuelle Ereignisse“ auswählen, in der Liste der WM 2018 Tipp-Gruppen auf „Govinda e.V. TipPool“ klicken und auf das Icon „Registrieren sie sich selbst als Teilnehmer“ klicken und schon könnt Ihr eure Tipps abgeben.
  3. Den Betrag von 20 CHF / 15 EUR Überweisen (Roberto Presa IBAN: CH64 0023 0230 5472 0640 C / BIC: UBSWCHZH80A) oder TWINT an 078 689 20 64

Die Bewertungsregeln sind in der Tipp-Gruppe beschrieben.

Leitet die Mail auch gern weiter an all eure mehr oder auch weniger fussballverrückten FreundInnen und Bekannte, es sind alle herzlich eingeladen mit zu Tippen!

Vielen Dank fürs Mitmachen und auf einen heissen WM Sommer!

+++ Govinda-Termine in den kommenden Wochen +++

19.06. – AK Stuttgart - Beer 'n' Bites Culture & Charity Concert for Nepal (TMS Hohenheim)
22.06. – Govinda Mitgliedervollversammlung (Stadionweg 11, Aalen)
23./24.6. – Jahresaktionskreis/Fachbereichstreffen (Govinda-Büro Aalen)
30.06. - AK Leipzig – Govinda-Soli-Bierbrauworkshop (Ludwigstraße 99, Leipzig)

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Govinda e. V. - Gemeinsam für Nepal
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Tel. +49 73 61 / 375 079
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Was machen, wenn die Erde bebt? Erdbebentrainings bereiten nepalesische Waisenkinder auf den Ernstfall vor.

Mai 2018

12

Professionelle Erdbebentrainings gehören seit vielen Jahren für unsere Waisen- und Schulkinder in Nepal zum festen Präventionsprogramm. Nepal ist ein geografisches Hochrisikogebiet für Erdbeben. Die verheerenden Beben vom 25. April und, vor genau drei Jahren, am 12. Mai 2015 mit knapp 9.000 Toten und 880.000 zerstörten Häusern machten dies der ganzen Welt deutlich. Seismologen prognostizieren auch für die Zukunft weitere schwere Erdbeben in der Region.

Ein lautes, bebendes Läuten ertönt und die Kinder des Shangri-La-Waisenhauses Dorf Neopane Gaon in Nepal schnappen sich möglichst schnell ein Kissen oder einen Rucksack, schützen ihre Köpfe damit und verstecken sich unter Tischen und Betten. Sobald das ungewöhnliche Läuten verstummt, laufen die Kinder den kürzesten Weg aus dem Gebäude hinaus zum vereinbarten Sammelplatz an den Orangenbäumen hinter dem Waisenhaus. Hier sind sie sicher vor eventuell einstürzenden Gebäudeteilen und Mauern. Solche und ähnliche Erdbebentrainings finden in unseren Projekten regelmäßig statt. Angestellte nehmen entweder daran teil, um im Ernstfall gezielt und richtig reagieren zu können, oder beobachten die Kinder, um im Anschluss günstige und ungünstige Verhaltensmuster zu erläutern.

„Die Erdbebentrainings dienen der Sicherheit der Kinder und Angestellten damit sie sich bei einem Beben gezielt und richtig verhalten. Wie wichtig dies ist, hat sich vor drei Jahren bei den schweren Erdbeben im April und Mai gezeigt“, erläutert Corinna Hilgner. „Die Erdbebengefahr ist in Nepal immer präsent und daher sind die Trainings seit langem ein fester Bestandteil zur Vorbereitung und Wissensvermittlung in Schule und Waisenhaus.“ Die regelmäßige Durchführung ist sowohl für die neu aufgenommenen Waisen- und Schulkinder wichtig als auch für die anderen Kinder, denen sie zur stetigen Auffrischung des Gelernten dienen. „Wir überlegen, dieses Programm auf weitere Schulen in der Umgebung auszudehnen, da Seismologen auf weitere noch schwerere Erdbeben hinweisen und leider die wenigsten Gebäude in erdbebensicherer Bauweise erstellt sind“, so Corinna Hilgner.

Nepal ist ein Hochrisikogebiet für Erdbeben, es liegt geografisch auf der Grenze zwischen der Indischen und der Eurasischen Erdplatte. Seit 50 Millionen Jahren drücken die Erdplatten gegeneinander und sind für die Entstehung des Himalaya-Gebirges verantwortlich. Die dabei entstehenden Spannungen entladen sich durch massive Erdbeben. Im Frühjahr 2015 erschütterten Beben der Stärke 7,9 Nepal, bei denen knapp 9.000 Menschen ihr Leben verloren. 2.4 Millionen Menschen Nepals waren direkt von den Erdbeben betroffen. Die Schulen für ca. eine Million Schulkinder wurden zerstört. Diese Naturkatastrophe nahm ein unvorstellbares Ausmaß an.

Govinda hat infolge der großen Beben in den vergangenen drei Jahren umfangreiche Wiederaufbauarbeiten in Nepal durchgeführt. Insgesamt wurden vier Schulen, ein Bildungshaus, ein Gemeindehaus und über 100 Wohnhäuser für betroffene Familien wiederaufgebaut. Alle Baumaßnahmen wurden in aufwendiger und erdbebensicherer Bauweise in Zusammenarbeit mit den nepalesischen Partnern und den betroffenen Familien erstellt.

All dies war möglich durch die tatkräftige, professionelle und unermüdliche Unterstützung vieler Menschen, durch eine herausragende Gesamtkoordination der Organisationen und nicht zuletzt durch Ihre Spenden. Dafür möchten wir, auch drei Jahre nach den schweren Erdbeben, unsere große Dankbarkeit zum Ausdruck bringen. Ohne Ihre und Eure Hilfe wäre all dies nicht möglich gewesen. Dhanyabad!

Wie Sie uns weiterhin unterstützen können, erfahren Sie auf unserer Website unter:
Ihre Unterstützung



+++ Govinda-Termine in den kommenden Wochen +++

14.06. - AK Aalen - Spenden-Verdoppelungsaktion (Aktionskreise -> Aalen)
15.06. - AK Stuttgart - AK-Treff (Forum 3 Café, Gymnasiumstraße 21, Stuttgart)
21.06. - AK Stuttgart - Govinda-Stand auf dem Mühlenfest (Klinkermühle, Filderstadt)
27.06. - AK Leipzig - Govinda Stand am 27. Connewitzer Strassenfest (Selneckerstrasse, Leipzig)

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Wenn die Erde nicht mehr zur Ruhe kommt. Vor 3 Jahren erlebte Nepal eines der schwersten Beben seiner Geschichte.

Apr 2018

25

Fotos: Jakob Augenstein, Rocco Umbescheidt, SDA
Vor genau 3 Jahren, am 25. April 2015, wurde Nepal von einem der schwersten Erdbeben erschüttert, die das Land bis dahin heimgesucht hatte.
Und dies war nur der Beginn einer Reihe weiterer schwerer Beben, die in den folgenden Monaten das Schicksal und das Leben der Menschen im Himalaya-Staat bestimmen sollten. Für den Govinda e.V. und unsere Partnerorganisationen, insbesondere die Jugendorganisation Shangri-La Development Association (SDA), folgten herausfordernde Monate, die vielleicht herausforderndsten Monate der bisherigen Vereinsgeschichte. Für SDA, die sich erst kurze Zeit vorher konstituiert hatte, ein Start unter besonders schwierigen Bedingungen. Eine aktuelle Studie zur Nachhaltigkeit der Arbeit im Projektgebiet in Kalikatar, in der ländlichen Makwanpur-Region, zeigt nun: auch nach drei Jahren lässt sich die positive Wirkung der Projektaktivitäten nachweisen.

„Viele Leute glauben mir nicht, wenn ich ihnen sage, was wir in den letzten drei Jahren alles erreicht haben.“, sagt Jay Shankar Upadhyay, Vorsitzender von SDA. Sein Team war gerade zur Datenerhebung in Kalikatar, als die Erde bebte. Während die internationale Hilfe nur schleppend anlief, leistete SDA, den vielen Widrigkeiten zum Trotz, humanitäre Nothilfe. Sie verteilten Zelte, Nahrung und sicherten die medizinische Grundversorgung. Der Nothilfe folgte der Bau von 4 Schulen und 106 erdbebensicheren Häusern. Dieser rückte in den Folgemonaten in den Vordergrund, die ursprünglich geplanten Projekte - unter anderem in den Bereichen Bildung und Landwirtschaft - starteten später. Mit Erfolg, wie jetzt eine Erhebung im Projektgebiet zeigt. So konnte durch die Maßnahmen beispielsweise die Anzahl der Kinder, die die Schule vorzeitig abbricht, stark reduziert werden. Die Schulabbrecher-Quote sank in den letzten drei Jahren von etwa 30% auf 4%. Schulungen des Lehrpersonals, regelmäßige Elterngespräche und bessere Ausstattungen der Schulen machten dies unter anderem möglich. Auch in der öffentlichen Gesundheit zeigen sich Verbesserungen. Krankheiten wie z. B. virale Grippen und Erkältungen sind zurückgegangen. Bakterieller Durchfall und Typhus, die auf mangelnde Hygiene und schlechte sanitäre Infrastruktur zurückzuführen sind, konnten durch die Aufklärungsarbeit und den Bau von Toiletten reduziert werden. Die Studie zeigt also: in vielen Bereichen konnten positive Entwicklungen initiiert werden.

Und doch gibt es noch viel zu tun. Noch immer liegt das Einkommen vieler Familien in der Region unter dem Existenzminimum. In vielen Haushalten reicht die Nahrung nur für ein halbes Jahr. 70% der 15- bis 60-jährigen sind weiterhin Analphabeten.

Nicht zuletzt durch die Unterstützung von vielen SpenderInnen und Spendern, den vielen Aktiven in Deutschland, der Schweiz, Österreich und anderen Ländern konnten die bisherigen Erfolge möglich werden. Unsere Partnerorganisationen konnten in den Bereichen Bildung, Gesundheit und Landwirtschaft benachteiligte Menschen unterstützen und Hilfe zur Selbsthilfe leisten. Dafür möchten wir Ihnen von ganzem Herzen danken. Dhanyabad!

Der Grundstein für eine erfolgreiche Umsetzung unserer Gemeindeprojekte in Kalikatar ist, trotz aller widrigen Umstände in Folge der Erdbeben, gelegt worden. Wenn Sie diese Projekte weiterhin unterstützen wollen, können Sie dies auf unterschiedliche Art und Weise tun – beispielsweise durch eine Spende, eine Patenschaft oder eine Mitgliedschaft im Govinda e.V.

Informationen dazu finden Sie unter:
Ihre Unterstützung

+++ Govinda-Termine in den kommenden Wochen +++

15.5. - AK Stuttgart - AK-Treff (Forum 3 Café, Gymnasiumstraße 21, Stuttgart)
20.5. - AK Stuttgart - Govinda-Stand auf dem Mühlenfest (Klinkermühle, Filderstadt)

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From Freiburg to Nepal to Freiburg…

Apr 2018

09

....das war der Weg, den Lisa und Rabea eingeschlagen haben, zwei Voluntärinnen, die im Shangrila-Waisenhaus mehrere Monate ehrenamtlich gearbeitet und sich mit großer Tatkraft und viel Kreativität eingebracht haben. Und die sich nun auch weiterhin für die Menschen in Nepal und die Govinda-Projekte engagieren wollen. Dazu haben Sie den Govinda-Aktionskreis Freiburg Ende letzten Jahres ins Leben gerufen.

Wir freuen uns außerordentlich über Lisas und Rabeas Initiative!

Mit dem AK Freiburg entsteht nunmehr der 10. Govinda-Aktionskreis. Und in den aktuellen News wollen wir euch diesen vorstellen – Rabea und Lisa haben uns im Interview Rede und Antwort gestanden und berichten von ihren ganz eigenen Govinda-Erfahrungen. Viel Spaß beim Lesen!

Hallo Rabea und Lisa, wie seid ihr eigentlich zu Govinda gekommen?
Rabea: Im Rahmen unseres Studiums der Sozialen Arbeit wird ein praktisches Studiensemester gefordert. Wir hatten große Lust auf interkulturelle Erfahrungen und das Thema Entwicklungszusammenarbeit interessierte uns sehr. Lisa wählte auf der Suche nach einem Volontariats Platz, nach ausgiebiger Internetrecherche, Govinda als Partner-NGO. Mich wiederum inspirierten die Erzählungen einer Bekannten, mich bei Govinda um einen 5-monatigen Praktikumsplatz zu bewerben. Vor Ort im Waisenhaus lernten wir uns dann 2014 kennen und daraus entwickelte sich eine intensive Freundschaft.

Welche Erfahrungen waren während Eurer Zeit in Nepal die wichtigsten für euch?
Lisa: Die offene, fröhliche Art und die Begeisterungsfähigkeit der Waisenkinder hat uns tief berührt. Die Verständigung mit ihnen war immer wieder aufs Neue eine kleine Herausforderung. Die Ausflüge an Feiertagen gemeinsam mit den Kindern wurden zu besonderen Highlights für alle. Ausgelassen mit ihnen zu feiern, ganz außerhalb des Waisenhausalltages, machte allen riesig viel Spaß.

Das Land Nepal – wie habt ihr dies empfunden?
Rabea: Wir durften erfahren und lernen, dass es möglich ist mit weniger materiellen Dingen und auch in ganz einfachen Lebensverhältnissen zufrieden zu sein. Die offene und freundliche Art der vielen Menschen in Nepal mit denen wir zusammengearbeitet haben oder die wir unterwegs auf Reisen getroffen haben, hat uns sehr geprägt. Die ganz andere Ernährung, die unbekannten Gerüche, die majestätische Bergwelt und die verschiedenartige Natur - all das war sehr beeindruckend.

Inzwischen hat Euch der Beruf beide nach Freiburg geführt. Ende letzten Jahres habt ihr den Aktionskreis Freiburg ins Leben gerufen. Welche Wünsche und Ziele möchtet ihr mit dem Aktionskreis Freiburg erreichen?
Lisa: Für Govinda möchten wir uns weiter engagieren, die Arbeit auf Augenhöhe, die Nachhaltigkeit und die Hilfe zur Selbsthilfe steht dabei im Vordergrund. Wir haben das selbst erlebt und sind sicher, dass die Hilfe wirklich dort ankommt wo sie am nötigsten gebraucht wird. So möchten wir durch verschiedene Aktionen über die Situation in Nepal und die wertvolle Arbeit des Vereins informieren. Mit den gesammelten Spenden möchten wir den Menschen in Nepal etwas zurückgeben und sie unterstützen.

Und was steht ganz konkret aktuell im Aktionskreis Freiburg an?
Rabea: Unsere Treffen finden meist alle 1-2 Monate im El Haso statt, das Nächste am Donnerstag, 12.04. um 19 Uhr im "El Haso", Freiburg. Es laufen die Planungen für einige Aktionen im Frühling und im Sommer. Freiburg bietet hierfür viele Möglichkeiten und wir freuen uns sehr über neue Gesichter, sowie Ideen und Kontakte. Schaut doch gerne unter Homepage beim Aktionskreis Freiburg vorbei. Wer möchte kann sich für den Newsletter vom AK Freiburg eintragen um laufend alle Informationen zu erhalten.

Herzlichen Dank liebe Lisa, liebe Rabea für euren großartigen Einsatz in Nepal und in Freiburg!

Ein Govinda Aktionskreis ist eine regionale Govinda-Gruppe
, die die Möglichkeit bietet, am eigenen (Wohn-)Ort an den Themen des Vereins dran zu bleiben und diesen gleichzeitig durch Ideen und Wirken weiterzuentwickeln. Die Grundidee ist dabei, dass die AK-Mitglieder eigenständig über den Radius der Aktionen entscheiden können und dabei viel Freiheiten haben: nichts muss - (fast) alles kann umgesetzt werden. In den Aktionskreisen ist Kreativität erwünscht um mit vielfältigen Aktionen auf die Anliegen der Menschen Nepals und die Arbeit von Govinda aufmerksam zu machen. Stärken und Talente können mit eingebracht werden, um mit viel Spaß und Freude die Entwicklungsthemen des Vereins voranzubringen. Mit den Aktionskreisen soll die Arbeit Govindas verstätigt, auf eine breite Basis gestellt und nachhaltig ausgerichtet werden.

Weitere Informationen zu den AKs findet ihr unter: Aktionskreise

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20 Jahre Govinda - Jubiläumsfest auf der Marienburg Niederalfingen

Wann: Freitag 8. bis Sonntagfrüh 10. Juni 2018

Viele haben sich bisher angemeldet zum gemeinsamen Feiern. Die gesamte Marienburg Niederalfingen steht inzwischen für uns GovindianerInnen und alle Interessierten zur Verfügung. Weitere freie Betten können daher reserviert werden und wir freuen uns über eure Anmeldungen bis zum 1. Mai 2018.

Was dich erwartet: Ein erlebnisreiches Wochenende mit Action, Klettern, Schwimmen, Live-Musik, Entspannung, Spaß für Groß und Klein, Geschichten aus Nepal und vielem mehr!
Anmelden könnt ihr euch am Einfachsten über folgendes Online-Formular:
goo.gl/forms/quJhgA2q9yLNcdFh1

Die Anmeldung ist ebenso telefonisch [07361 / 375 079] oder per Email [] möglich. Für Rückfragen kannst du dich gern an unser Büro in Aalen wenden.

20 Jahre Govinda - Feiere mit uns!!!

Feb 2018

25

Wann: 8. - 10. Juni 2018

Wo: auf der wunderschönen Marienburg
(Ort: Niederalfingen, Nähe Aalen)

Anmeldeschluss: 4. März 2018


Was dich erwartet: Ein erlebnisreiches Wochenende mit Action, Klettern, Schwimmen, Live-Musik, Entspannung, Spaß für Groß und Klein, Geschichten aus Nepal und vielem mehr!

Wir freuen uns auf dich!

Kosten: Erwachsene 45,50 EUR /Tag
Kinder bis 14 Jahre 35,75 EUR / Tag
(DZ/EZ gegen Zuschlag möglich)

Anmeldung:
Am Einfachsten über folgendes Online-Formular:
goo.gl/forms/quJhgA2q9yLNcdFh1

Per Telefon: 07361 / 375 079
Per Email:

Bürozeiten (Anmeldung/Rückfragen):
Di, Fr 9.00- 11:30 Uhr
Mi 9.00 – 12.00 Uhr und 13.00 – 15.00 Uhr

20 Jahre Govinda - 20 Jahre gemeinsam für Nepal - Feiere mit uns!

Feb 2018

11

20 Jahre Govinda – das ist für uns alle ein Grund und Anlass, gemeinsam zu feiern - und DANKE zu sagen für all das Geleistete, für die gemeinsamen Stunden, dafür, dass jedeR mit seinem Schaffen und Engagement Govinda zu dem gemacht hat, was es heute ist: Eine Gemeinschaft, in der Menschen füreinander einstehen, egal wo auf dieser Welt - ob in Nepal, der Schweiz, Österreich oder Deutschland. In zwanzig Jahren ist aus der Idee von einer Handvoll EnthusiastInnen und IdealistInnen ein Projekt geworden, in dem nachhaltig, professionell, zukunftsorientiert und engagiert Entwicklungszusammenarbeit geleistet wird.

In den letzten beiden Jahrzehnten konnten so tausenden Menschen in Nepal Zukunftsperspektiven eingeräumt, konnten für unzählige Kinder und Jugendliche Bildung und Teilhabe, unabhängig von deren Herkunft, Religion und Geschlecht, ermöglicht werden, konnte Menschen Obdach gegeben werden, die durch Naturkatastrophen in ihrer Existenz bedroht waren - konnte nicht zuletzt in Deutschland stetig durch die Arbeit des Vereins und seiner Engagierten darauf hingewiesen werden, dass wir nicht auf einer Insel leben - sondern, dass unser Leben mit dem Leben von Menschen an anderen Orten dieser Welt (nicht nur ökonomisch) verwoben ist, dass wir alle auf demselben Planet leben, den es zu bewahren gilt.

All das sind viele und unschätzbare Gründe, einmal innezuhalten, zurück zu blicken - und gemeinsam zu feiern - in entspannter Atmosphäre, ausgelassen, mit einem bunten Programm.

Sei deshalb eingeladen, gemeinsam mit uns zu feiern!
Wir freuen uns auf Dich!


WANN? 8.-10. Juni 2018
WO? auf der wunderschönen, idyllischen Marienburg (Niederalfingen, Nähe Aalen)
marienburg-niederalfingen.de

WAS EUCH ERWARTET?
Ein erlebnisreiches Programm mit Action, Klettern, Schwimmen, Spaß für Groß und Klein, Live-Musik, Entspannung, Geschichten aus Nepal und vielem mehr!

BIST DU DABEI? WIR SIND DABEI! DU BIST DABEI!

Anmelden könnt ihr euch am Einfachtsten über folgendes Online-Formular:
goo.gl/forms/quJhgA2q9yLNcdFh1

Die Anmeldung ist auch telefonisch [07361 / 375 079] oder per Email [] möglich. Für Rückfragen kannst du dich gern an unser Büro in Aalen wenden:
Bürozeiten: Dienstag + Freitag, · von 9:00 - 11:30 Uhr / Mittwoch, von 9:00 - 12:00 Uhr und 13:00 - 15:00 Uhr.

Anmeldeschluss: 4. März 2018


+++ weitere Govinda-Termine in den kommenden Wochen +++

05.03. - AK Aalen - AK-Treff (Hirschbachstraße 50, Aalen)
20.03. - AK Stuttgart - AK-Treff (Forum 3 Café, Gymnasiumstraße 21, Stuttgart)
23.03. - AK Aalen - Farben der Erde - Live Reportage (Stuttgarter Straße 41, Aalen)

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Zu den Folgen der Flut kommt die Härte des Winters. Govinda-Hilfslieferungen nach Bishnupur umgesetzt.

Jan 2018

25

Auch mehrere Monate nach den verheerenden Fluten, die Teile Nepals heimgesucht hatten, sind die Folgen für die Menschen tagtäglich zu spüren. Nicht zuletzt der kalte Winter im Land – einer der kältesten der letzten Jahre – stellte die Flutopfer vor neue Herausforderungen. Wieder einmal waren die südlichen Regionen Nepals und deren Bewohnerinnen und Bewohner am stärksten betroffen. Vor allem Kinder und ältere Menschen leiden in besonderem Maße unter diesen Bedingungen. Die Kältewelle forderte nun weitere 24 Todesopfer.

Durch die Unterstützung verschiedener UN-Programme (u.a. UNICEF, WHO, FAO) hatte die Regierung Nepals die Möglichkeit, sehr schnell mit einem Stufenplan zu reagieren, der 1.7 Millionen Menschen in 35 Distrikten erreichen soll. (Weitere Informationen dazu unter: reliefweb.int/sites/reliefweb.int/files/resources/Nepal%20Response%20Plan%20250817.pdf). Dies hatte jedoch gleichzeitig zur Folge, dass die durch NGOs eigenständig initiierten Hilfsprogramme behindert wurden und nicht umgesetzt werden konnten. Deren Initiative, Expertise und Ressourcen wurden – wie leider schon des Öfteren geschehen – nicht ausreichend einbezogen. Die von der Nepalesischen Regierung gesteuerten Hilfsprogramme erreichten viele Menschen nicht, in einem zu geringen Maße oder inadäquat – was unter anderem dazu führte, dass verteilte Lebensmittel durch die Menschen wieder verkauft wurden, um andere lebenswichtige Güter zu finanzieren.

In den letzten Wochen konnte Govinda nun dennoch weitere wichtige Hilfslieferungen für die weiterhin notleidenden Menschen der Flut realisieren. Unser nepalesisches Team war dabei in enger Kooperation mit der Bezirksverwaltung und der Polizei in der Landgemeinde Bishnupur (Distrikt Spatari) aktiv. Diese Menschen waren von der vergangenen Flut und auch akut von der Kältewelle des Winters massiv betroffen.

In Bishnupur lebt größtenteils die Musahar-Gemeinschaft. Diese gehört zu den am stärksten benachteiligten Bevölkerungsgruppen Nepals. Die Musahar besitzen kein Land und müssen zumeist über Generationen hinweg unter sklavenähnlichen Verhältnissen arbeiten. Ihr Leben ist geprägt von Ausbeutung, Missbrauch und Diskriminierung. Aufgrund des Status der Unberührbarkeit im hinduistischen Kastensystem sind sie vom sozialen Alltag in der Gemeinde nahezu ausgeschlossen. Dies führt u. a. zu einer niedrigen Einschulungs- und Alphabetisierungsrate. Viele Kinder der Gemeinde leiden unter Mangelernährung und sind dadurch besonders anfällig für Krankheiten und den Folgen des extremen Kälteeinbruchs.

Die in der nepalesischen Gesellschaft oft an letzter Stelle stehenden Menschen haben wir bei unserer Hilfsaktion gezielt unterstützt. Weitere 400 Menschen wurden vor allem mit Matten und Planen und weiteren Hilfsgütern versorgt.

Dank Ihrer Unterstützung war dies möglich. Wir danken Ihnen im Namen des Govinda e. V. und den Menschen in Nepal aus ganzem Herzen dafür!

Fotos: Navaraj Deuja (auf dem Foto gemeinsam mit Shangrila-Generaldirektor Sunil Lama, die die Verteilung vor Ort umgesetzt haben)
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