Govinda e.V.
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News-Archiv - 2018

Blick zurück, nach vorn – Gemeinsam für Nepal in 2018 – Gemeinsam für Nepal in die Zukunft

Dez 2018

30

Das Jahr 2018 liegt nun fast schon wieder hinter uns, unseren Vereinen und Partnerorganisationen. Die letzten Stunden des Jahres brechen an und wir möchten deshalb die Möglichkeit ergreifen, in diesen noch einmal innezuhalten, zurückzublicken und unseren Dank auszusprechen – aber auch in die Zukunft zu schauen, um das Kommende tatkräftig anzugehen.

Das vergangene Jahr war für Govinda, die Shangrila Entwicklungshilfe und unsere Partner in Nepal ein erfolgreiches Jahr, auch, wenn dieses mit herausfordernden Ereignissen begann. Ein strenger Winter, der kälteste Winter der letzten zehn Jahre in Nepal, hielt das Land in Schach. Gerade die Menschen, die in den vorherigen Monaten von der Flutkatastrophe im Süden des Landes besonders betroffen waren, litten unter der Kältewelle und deren Folgen. Mit Hilfslieferungen in Form von Matten, Planen und weiteren Hilfsgütern konnten wir als Verein einen Beitrag zur Verbesserung der Situation der Menschen leisten. Dies geschah in enger Abstimmung mit den Bezirksverwaltungen der betroffenen Regionen.

2018 war aber auch das Jahr, in dem wir wichtige Projekte abschließen oder verstetigen konnten. Mit unserer Jugendorganisation SDA konnten wir die erste Projektlaufzeit erfolgreich beenden und den Weg eingeschlagen, um die Gemeindeprojekte weiterzuentwickeln und auch in Zukunft in Kalikatar weiterzuführen. Ein wichtiger Teil, um dies zu realisieren, sind die neuen Projektpatenschaften, die unser Schweizer Team konzipiert und umgesetzt hat ( Ihre Unterstützung -> Patenschaft). Aber auch die regelmäßigen Erfolge unserer Kinder und Jugendlichen, die erfolgreich Schulabschlüsse erlangen, Jobs antreten, Unternehmungen gründen, lassen uns froh auf das Vergangene und deshalb umso zuversichtlicher in die Zukunft schauen. Sie sind Zeichen dafür, dass die Govinda-Projektaktivitäten wirken.

Neben diesen wichtigen Schritten in der Projektentwicklung waren es auch immer wieder einzelne Ereignisse, die uns mit Freude und Stolz erfüllt haben: So hatte Bikash, einer unserer Bewohner im Waisenhaus die Möglichkeit, zur Street-Soccer-WM nach Moskau zu fahren und dort erfolgreich als Spieler Nepal zu repräsentieren. Es sind auch diese kleinen Schritte, die für unsere anvertrauten Kinder und Jugendlichen außergewöhnliche Erlebnisse darstellten, die wir gern unterstützen und die Ausdruck unserer Anerkennung für die Leistungen der Einzelnen sind.

2018 war aber auch nicht zuletzt das Jahr, an dem wir gemeinsam mit Euch und Ihnen das 20-jährige Bestehen unseres Vereins begehen durften. Auf der Marienburg in Hüttlingen feierten wir diesen besonderen Govinda-Geburtstag; und das war auch ein wichtiger Moment, den vielen unzähligen Menschen danke zu sagen, die sich in den letzten Jahren für die Menschen in Nepal und die Projekte des Vereins engagiert haben. Über 100 Menschen kamen bei herrlichem Wetter zum Govinda-Jubiläum zusammen. Sie waren aus ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz angereist – aus Aalen, Berlin, Mönchengladbach, Leipzig, dem Kleinwalsertal, Aargau und vielen anderen Orten. Auf sie wartete ein vielfältiges Programm aus Spielen, Sport, Naturerkundungen, Film und Musik. Für jeden, egal ob jung oder alt, wurde etwas geboten.

Das bunte Govinda-Treiben auf der Marienburg war einmal mehr sinnbildlich dafür, was den Verein kennzeichnet: Er ist Ort, an dem jeder eingeladen ist, sich mit seinen ganz eigenen Ideen, Interessen und Talenten einzubringen und in der Gemeinschaft für Andere aktiv zu werden, sich zu engagieren und mit Schaffenskraft Gutes zu bewirken; ein Fundament, auf dem sich auch in den kommenden Jahrzehnten die Projekte des Vereins in Nepal weiterentwickeln lassen.

Dafür möchten wir auch an dieser Stelle noch einmal unseren großen Dank und tiefen Respekt ausdrücken. Ohne Eure und Ihre Unterstützung hätte Govinda nie zu dem werden können, was es heute ist.

Dhanyabad!

Wir wünschen Ihnen und Euch einen guten Start ins neue Jahr, das Beste für Ihre Freunde, Freundinnen und Familien, vor allem Gesundheit, einen optimistischen Blick auf die Dinge und wert-volle, gemeinsam erlebte Momente.


+++ Govinda-Termine in den kommenden Wochen +++

14.01. - AK Aalen - AK-Treff (Hirschbachstraße 50, Aalen)
22.01. - AK Stuttgart - AK-Treff (Forum 3 Café, Gymnasiumstraße 21, Stuttgart)

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Govinda e. V. - Gemeinsam für Nepal
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Tel. +49 73 61 / 375 079
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Mit neuen SDA-Patenschaften nachhaltig helfen – Sind Sie dabei?

Nov 2018

30

Seit kurzem ist es möglich, unsere Gemeindeprojekte in Nepal mit einer Patenschaft direkt zu unterstützen. Damit gehen wir den nächsten Schritt in der Verstetigung der Arbeit unserer Jugendorganisation SDA und in der Entwicklung nachhaltiger Projektstrukturen.

Und Sie können Teil davon werden!

Die Shangri-La Development Association (SDA) wird durch junge Erwachsene der ersten Generation des Shangrila-Waisenhauses getragen. Diese haben mittlerweile ihre Ausbildung abgeschlossen und setzen sich selbst aktiv für die Entwicklung des Landes ein. Viele von ihnen fördern wir bereits seit dem Kleinkindalter, was eine solide Grundlage für eine einzigartige Zusammenarbeit schafft. Mehr Nachhaltigkeit ist kaum möglich, als gemeinsam mit den Menschen, die mit Govinda & Shangrila aufgewachsen sind, in den ländlichen Regionen Nepals die Weichenstellung für eine bessere Zukunft vorzunehmen.

Wofür setzt sich SDA ein?
Die Projekte von SDA führen unsere langjährige und umfassende Arbeit für die Menschen in Nepal fort und gliedern sich in die drei Bereiche: Bildung, Gesundheit und Landwirtschaft (mehr dazu erfahren Sie im SDA - Patenschaftsflyer.pdf ). Projektregion von SDA ist eine abgelegene, verarmte Gegend im Distrikt Makwanpur. Dort leben vorwiegend Chepangs, eine noch bis vor einigen Jahrzehnten semi-nomadisch lebende Bevölkerungsgruppe Nepals, die weitgehend deprivilegiert ist.

Kennen Sie schon unsere neuen SDA Patenschaften? Auch geeignet als Geschenk!

Schon mit kleinen regelmäßigen Beiträgen können Sie die Gemeindeprojekte unterstützen und ermöglichen, dass die Lebensbedingungen der Menschen in Makwanpur verbessert werden. Möchten Sie gerne SDA-Patin oder Pate werden? Kennen Sie jemanden der Patin oder Pate werden möchte? Oder suchen Sie noch nach einem besonderen Geschenk, mit dem Sie auch anderen helfen? Dann können Sie direkt über unsere Patenschaftsformulare ( Ihre Unterstützung -> Patenschaft ) oder mit einer Mail an uns (Kontakte siehe unten) eine SDA-Patenschaft abschliessen und so nachhaltig, effizient und effektiv die Menschen in Nepal unterstützen.

Zusammen können wir mehr erreichen!
Mit Ihrem regelmässigem Engagement in einer der vier SDA-Patenschaftsvarianten unterstützen Sie nachhaltig, effizient und effektiv die SDA-Projekte in den Bereichen Bildung, Gesundheit und Landwirtschaft, beispielsweise in folgender Form:

  • Beitragsvariante 1 (25€ / 30CHF p.M.): Damit versorgen Sie zum Beispiel 15 Kinder/Jugendliche während eines ganzen Monats mit einem warmen Mittagessen pro Schultag. Dies verbessert einerseits die Ernährungssituation der Kinder und Jugendlichen und steigert andererseits auch deren Anwesenheit in der Schule und damit deren Bildungserfolg.
  • Beitragsvariante 2 (50€ / 60CHF p.M.): Dadurch unterstützen Sie beispielsweise das Programm für Mütter und Neugeborene zur Förderung des Gesundheitsbewusstseins und der langfristigen Senkung der Mütter- und Kindersterblichkeit. Dies umfasst den Zugang zu medizinischer Versorgung und Untersuchungen während der Schwangerschaft sowie die Bereitstellung eines Neugeborenen-Hilfspakets mit den wichtigsten Hygiene-Utensilien für das Neugeborene.
  • Beitragsvariante 3 (75€ / 90CHF p.M.): Damit kann zum Beispiel ein Mädchen, das sonst keinen Zugang zu Bildung hätte, in unserem Bildungshaus untergebracht, verpflegt und betreut werden, sowie die nahe gelegene Schule besuchen.
  • Beitragsvariante 4 (Frei wählbarer Betrag): Die oben erwähnten monatlichen Beiträge passen für Sie nicht? Kein Problem, Sie können selbstverständlich auch einen Ihnen beliebigen Beitrag auswählen. Jede Unterstützung zählt!

Als SDA-Patin / Pate erhalten Sie einen jährlichen Entwicklungsbericht mit aktuellen Fotos, einen Newsletter und werden zudem zur Mitgliederversammlung eingeladen.

Überzeugt? JA! Dann melden Sie sich jetzt gleich für eine SDA Patenschaft an ( Ihre Unterstützung -> Patenschaft ) um die Lebensbedingungen der Menschen in Nepal zu verbessern und ihnen Hoffnung zu schenken.

Dhanyabad! Dankeschön!

Namaste und herzliche Grüsse!


+++ Govinda-Termine in den kommenden Wochen +++

1. & 2.12. - AK Stuttgart - Govinda auf dem Weihnachtsmarkt in Esslingen
15.12. - AK Leipzig - Govinda auf dem Weihnachtsmarkt in Holzhausen

Weitere Informationen zu den Terminen findet Ihr unter: Aktionskreise

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Im Alltag der Waisenkinder „mitschwimmen“ – Der Aalener Fotograf Peter Schlipf und seine Fotografien für den Govinda-Kalender

Nov 2018

19

Auch in diesem Jahr freuen wir uns, dass wir Ihnen einen ganz besonderen Govinda-Jahreskalender präsentieren dürfen. Der Aalener Fotograf Peter Schlipf war dafür in Nepal und zu Gast in unseren Projekten. Wir hatten die Möglichkeit, ihm ein paar Fragen zu stellen. Den Kalender selbst können Sie auf der Govinda-Website im „Basar“ ordern. Sie finden ihn unter: Basar

Wir wünschen Ihnen mit dem Kalender viel Freude!

Lieber Pete, in diesem Jahr hast du die Bilder für den Govinda-Jahreskalender geschossen. Dafür warst du eine Weile in Nepal, hast viel Zeit im Waisenhaus verbracht. Wie würdest du deine Eindrücke beschreiben? Wie war die Zeit für dich? Gibt es Situationen und Momente, die dir besonders in Erinnerung geblieben sind?

Ich war jetzt zum dritten Mal in Nepal und zum ersten Mal nach den zwei großen Erdbeben von 2015. Insgesamt fand ich es hochinteressant, zu sehen, wie sich die ganze Gegend rund um Katmandu entwickelt und „boomt“. Überall ist was los. Neue Straßen werden gebaut, zerstörte Häuser werden abgerissen, Bauplätze werden vorbereitet für Neubauten, historische Denkmäler werden repariert. Die Straßenmärkte sind voller Menschen und lebendig. Nepal hat nun auch endlich eine Regierung im Amt. Da ist richtig was los da! Es war auch schön, Freunde in Katmandu wiederzusehen, die ich auf meinem letzten Besuch 2014 kennengelernt hatte, zu sehen, dass sie alle die Erdbeben gut überstanden haben.
Das Shangrila-Gelände in Chapagaun habe ich nun jetzt zum ersten Mal besucht. Da ich die Vorgeschichte des Vereins und der Projekte ein bisschen kenne, war es sehr interessant, endlich mal vor Ort zu sein. Im Gästebuch des Waisenhauses konnte auch ich einige Unterschriften wiedererkennen von Bekannten aus Aalen, die auch schon mal dort waren.

Was ist dir beim Fotografieren besonders wichtig gewesen?

Mir ging es vor allem darum, das Alltagsleben zu beobachten und einen tiefen Einblick in die gesamte Situation zu entwickeln, sodass ich sozusagen „mitschwimmen“ konnte, mit den Menschen vor Ort, um spontane Momente einzufangen. Bei Dokumentarfotografie ist es immens wichtig, alles Spontane aufzunehmen, ein Gefühl für die Atmosphäre zu bekommen. Dann können die Bilder eine Geschichte erzählen. Und dann ist es natürlich fundamental wichtig, auch das jeweilige Licht und das Motiv so gut wie möglich in Einklang zu bringen.

Gibt es ein Foto aus dem Kalender, das dir besonders gefällt oder an das du besondere Erinnerungen hast? Und warum?


Ja, der Junge der seine Finger vor das Gesicht hält und es dadurch ein bisschen versteckt. Es erinnert ein wenig an ein „Peace-Zeichen“ oder sowas Ähnliches. Aber das Zeichen ist auch Teil einer Populärkultur, die die Kinder und Jugendlichen kennen, aus den Medien beispielsweise. Die Situation, in der das Foto aufgenommen wurde, war aber auch sehr persönlich. Ein spontaner Moment, in dem er seine Freude ausgedrückt hat. Licht, Motiv und Farben waren in dem Moment, perfekt. Der Ausdruck in seinen Augen zeigt mir einfach: „Ich bin happy!“

Gibt es in nächster Zeit neue Fotoprojekte für dich?

Ich fotografiere jeden Tag, privat, für Kunden und für die Presse. Oft reise ich dafür und habe viel Bildmaterial, dass ich in den kommenden Jahren in Buchform herausbringen möchte. Auch von meinen bisherigen Besuchen in Nepal habe ich viele, sehr unterschiedliche Bilder gesammelt, die ich einbinden möchte. Im Frühling soll zudem eine Ausstellung entstehen, mit meinen Eindrücken vom Holi-Fest in Katmandu, die ich jetzt gerade auf meiner letzten Reise aufgenommen habe. Es steht aber noch nicht ganz fest, wo die Ausstellung stattfinden wird, vielleicht wieder im Cafe Samocca in Aalen oder in Heidenheim.

Pete, hab vielen Dank für deine tollen Fotografien! Wir freuen uns, dass sie uns durch das nächste Jahr begleiten werden. Und wir wünschen Dir viel Erfolg für deine kommenden Fotoprojekte.

Den Kalender können Interessierte auf der Website im „Basar“ ordern. Ihr finde diesen unter: Basar

+++ Govinda-Termine in den kommenden Wochen +++

20.11. - AK Stuttgart - Aktionskreistreffen
23.11. - AK Berlin - Aktionskreistreffen
24.11. - AK Aalen - Benefizkonzert "Songs for Nepal"
24.11. - AK Stuttgart - Vorbereitungstreffen
Weitere Informationen zu den Terminen findet Ihr unter: Aktionskreise

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Bildung für Mädchen in Kalikatar

Jul 2018

22

Ein neuer Tag
Die ersten Sonnenstrahlen lassen den Himmel über Kalikatar in einem sanften Rot aufleuchten. Langsam erwacht das Dorf zum Leben. Stimmen aus dem Innern der Holzhütten sind zu vernehmen, irgendwo kräht ein Hahn. Sita Maya ist schon länger wach, sie ist früh aufgestanden, um noch Hausaufgaben zu erledigen. Jetzt sitzt sie mit den anderen Mädchen beim Frühstück. Ihre blaue Schuluniform hat sie bereits angezogen und achtet darauf, den heißen Tee, den sie aus einem dampfenden Becher schlürft, nicht zu verschütten. Die Schule beginnt um 10 Uhr und dank dem Mädcheninternat im Bildungshaus der Shangrila Development Association (SDA) kann Sita Maya diese auch besuchen.

Lernen statt früh Heiraten
Sita Maya ist eines von 15 Mädchen, die im SDA-Bildungshaus im Dorfkern von Kalikatar leben. Das Ziel des 2017 erbauten Bildungshauses ist es, Mädchen aus unterprivilegierten Verhältnissen Schulbildung zu ermöglichen. Es gibt verschiedene Gründe, warum Mädchen in der Region der Schule fernbleiben: hohe Kosten, lange Schulwege oder Arbeit im Haushalt. Die von SDA durchgeführte Situationsanalyse zeigt, dass Frühheirat bei Mädchen einer der häufigsten Gründe für einen vorzeitigen Schulabbruch ist. Oft sind solche Heiraten armutsbedingt. Viele Familien in Kalikatar sind Subsistenzbauern, das heißt, sie erwirtschaften lediglich für den eignen Bedarf. Die Erzeugnisse reichen kaum für ein Jahr, geschweige denn um etwas davon zu verkaufen. Geld für Schule bleibt keines übrig. Deshalb drohte auch Sita Maya eine frühe Heirat. Der Sozialarbeiter von SDA konnte die Familie jedoch überzeugen, dass sie das Mädcheninternat besuchen kann. Das Bildungshaus steht wenige Minuten von der Schule entfernt. Der kurze Schulweg und die Sicherstellung der Grundbedürfnisse ermöglichen es den Mädchen, sich ganz auf die Schule und den Unterricht zu konzentrieren. Sagar Thapa, der Koordinator der Projekte in Kalikatar, ist selber im Shangrila Waisenhaus aufgewachsen und weiß um die Wichtigkeit eines geborgenen Umfeldes: „In der familiären Atmosphäre des Bildungshauses haben die Mädchen die Möglichkeit mit pädagogischer Begleitung ihre Schulzeit zu durchlaufen.“ Das von ihm und SDA entwickelte Konzept ermöglicht den Mädchen den Zugang zu Bildung, medizinischer Versorgung und individueller Förderung. Denn zusätzlich zur regulären Schule lernen die Mädchen Probleme des Alltags zu lösen und werden in der Ausbildung ihrer sozialen Kompetenzen unterstützt. Im Bildungshaus erlernen sie aber auch den Umgang mit Computern und die englische Sprache. Außerdem haben sie die Möglichkeit, sich moderne Ackerbautechniken im SDA-Landwirtschaftsprogramm anzueignen. Dies eröffnet nicht nur den Mädchen neue Perspektiven.

Soziale Nachhaltigkeit
Wenn die Mädchen mit dem erworbenen Wissen in ihre Dörfer zurückkehren, kann dies einen positiven Einfluss auf die gesamte Gemeinde haben. Zu diesem Schluss kommt auch eine Untersuchung, die 2018 im Auftrag von SDA durchgeführt wurde. Wissen ist eine wertvolle Ressource im Kampf gegen Elend und Armut. Die Unterstützung im Bereich der Bildung für vulnerable Bevölkerungsgruppen und Jugendliche in Kalikatar haben daher entscheidende Langzeitauswirkungen. Die theoretische Grundlage für dieses Konzept bildet außerdem ein Forschungsbericht des Instituts für sozial-ökologische Forschung (ISEO). Demnach kann soziale Nachhaltigkeit durch Bildung, die Stärkung sozialer Ressourcen aber auch die Sicherstellung von Grundbedürfnissen geschehen. Das Mädcheninternat vereint all diese Aspekte.

Der Tag geht dem Ende entgegen
Sita Mayas Tag neigt sich nach einem intensiven Schul- und Lerntag langsam dem Ende entgegen. Während die Grillen zirpen, legt sich langsam die Nacht über das kleine Dorf im Süden Nepals. Die Mädchen sitzen zusammen bei Linsen und Reis und plaudern ausgelassen mit der Erzieherin, die für das Mädchenhaus zuständig ist. Am Wochenende wird Sita Maya ihre Familie besuchen und dafür einen Fußmarsch von einer Stunde auf sich nehmen. Nachdem sie sorgsam ihren Teller abgewaschen hat, geht sie sich noch die Zähne putzen. „Suvaratri“, flüstert sie den anderen Mädchen zu, bevor sie sich schlafen legt.

Mehr über Sita Maya und SDA erfahren Sie im aktuellen Jahresbericht:
Jahresprojektbericht_2017.pdf


+++ Govinda-Termine in den kommenden Wochen +++

24.08.-26.08. - AK Leipzig – Govinda auf beim Bergfilm-Festival im Steinbruch Gaudlitzberg/Wurzen ( bergfilmnacht.de)


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Wenn eine Idee zum Leben erwacht und Veränderungen schafft.

Jun 2018

13

Fotos: Ingrid Henne, Gerlinde Römer

Govinda-Geburtstag auf der Marienburg +++ Jahres-Projektbericht online +++ Mitgliederversammlung des Govinda e.V. (Deutschland) +++ Govinda/Shangrila-WM-Tipp-Runde


Govinda-Geburtstag auf der Marienburg

Ideen zu entwickeln, das fällt uns leicht. Diese dann aber auch in die Tat umzusetzen, den Gedanken engagiertes Handeln folgen zu lassen, das ist meist umso schwerer. Beim Govinda e.V. war gerade eben dieser Schritt von Anfang an fester Bestandteil des Selbstverständnisses. Man wollte von Beginn an nicht nur über eine bessere und gerechtere Welt nachdenken, sondern diese auch erwirken: durch Schaffenskraft, Kreativität und nachhaltige Unterstützung derjenigen, die sich nicht selbst helfen können. Hilfe leisten und damit die Potenziale zur Selbsthilfe freisetzen, so lautete das Credo von uns in den letzten 20 Jahren und bis heute. Am 7. Juni 1998 wurde Govinda von sechs KrankenpflegerInnen in Aalen gegründet, die sich zum Ziel gesetzt hatten, die Lebensumstände von Menschen positiv zu beeinflussen. Aus dieser Idee entstand innerhalb von nur wenigen Jahren Großes:
Ein Waisenhaus in der Nähe von Katmandu für etwa 50 Waisenkinder, eine inklusive Schule, die mehr als 500 Kinder aus allen gesellschaftlichen Schichten besuchen, ein Ausbildungszentrum, Integrations- und Stipendienprogramme und Projekte in den Bereichen Landwirtschaft und Gesundheit, die in den nur schwer erreichbaren ländlichen Regionen, mit viel Engagement und professionellem Know-how, umgesetzt werden. Gerade die Nachwirkungen der verheerenden Erdbeben im Jahr 2015 waren für den Verein und dessen Mitglieder eine Ausnahmesituation. Als eine von wenigen deutschsprachigen NGOs in Nepal realisierte der Govinda e.V. ein umfassendes Aufbauprojekt und schloss dieses erfolgreich ab: 4 Schulen, ein Bildungshaus, eine Gemeindehalle und über 100 Wohnhäuser wurden gemeinsam mit deren BesitzerInnen errichtet. Diese und viele andere Leistungen, die die Mitglieder und UnterstützerInnen des Vereins in den letzten 20 Jahren erbracht haben, sind etwas Außergewöhnliches. Und das musste natürlich auch gebührend begangen werden!

Am Samstag, den 9.6.2018 auf der Marienburg in Hüttlingen feierten wir Govinda-Geburtstag und das war auch ein wichtiger Moment, den vielen unzähligen Menschen Danke zu sagen, die sich in den letzten Jahren für die Menschen in Nepal und die Projekte des Vereins engagiert haben. Über 100 Menschen kamen bei herrlichem Wetter zum Govinda-Jubiläum zusammen. Sie waren aus ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz angereist – aus Aalen, Berlin, Mönchengladbach, Leipzig, dem Kleinwalsertal, Aargau und vielen anderen Orten. Auf sie wartete ein vielfältiges Programm aus Spielen, Sport, Naturerkundungen, Film und Musik. Für jeden, egal ob jung oder alt, wurde etwas geboten.

Das bunte Govinda-Treiben auf der Marienburg war einmal mehr sinnbildlich dafür, was den Verein kennzeichnet: Er ist Ort, an dem jeder eingeladen ist, sich mit seinen ganz eigenen Interessen und Talenten einzubringen und in der Gemeinschaft für Andere aktiv zu werden, sich zu engagieren und mit Schaffenskraft Gutes zu bewirken. Ein Fundament, auf dem sich auch in den kommenden Jahrzehnten die Projekte des Vereins in Nepal sicher aufbauen lassen. Dafür möchten wir auch an dieser Stelle - gerade denjenigen, die nicht zur Jubiläumsfeier kommen konnten - unseren großen Dank und tiefen Respekt ausdrücken. Dhanyabad!

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Jahres-Projektbericht online
Den Jahresprojektbericht 2017 finden Sie seit kurzem auch als PDF-Version auf der Govinda-Website. Klicken Sie dafür einfach auf folgenden Link: Jahresprojektbericht_2017.pdf
Wir möchten all denjenigen in Nepal, in Deutschland und der Schweiz danken, die an der Erstellung des Berichts mitgewirkt haben. Merci!

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Mitgliederversammlung des Govinda e.V. (Deutschland)
Am 22.6. findet in Aalen (Stadionweg 11) unsere jährliche Mitgliedervollversammlung statt. Wir freuen uns auf alle, die sich auf den Weg machen und die Zeit für den gemeinsamen Austausch aufbringen. Themen werden unter anderem das vergangene Projektjahr 2017, die kommenden Aktivitäten des Vereins und die Wahl des Vorstands sein. Seid herzlich willkommen!

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Govinda/Shangrila-WM-Tipp-Runde
Die Fussball WM 2018 steht vor der Tür und somit ist es wieder Zeit am Govinda-Tippspiel teilzunehmen und eure Tipps abzugeben. Wir laden euch ein, in unserer Tipp-Gruppe zugunsten von Govinda/Shangrila Entwicklungshilfe mitzumachen und fleißig loszutippen. Natürlich dürft ihr auch sehr gerne Werbung für die Tipp-Gruppe machen und so viele wie möglich dazu einladen.

Der Tipp-Einsatz beträgt 20 CHF / 15 EUR. Davon kommen 50% in den Gewinn-Pot und 50% gehen als Spende an Govinda/Shangrila Entwicklungshilfe ( Homepage (DE) / Homepage (DE)) für unsere Projekte in Nepal (mehr Details unter Projekte). Mit den 50% Deines Einsatzes, der vollumfänglich als Spende nach Nepal geht, können wir z.B. einem Schulkind einen Monat mit Schulmaterialien, Schulkleidung und einem täglichen Mittagessen unterstützen. KLEINER EINSATZ, GROSSER IMPACT, und viel Spaß - also: SEID DABEI! :-)

Die Teilnahme am Tipp-Spiel ist ganz einfach, MIT 3 CLICKS SEID IHR WIEDER DABEI:

  1. Einfach auf tiptool.ch gehen und mit Benutzerdaten früherer Teilnahmen einloggen oder neues Benutzerkonto erstellen.
  2. Einmal eingeloggt links in der „Tippspiel-Übersicht“, „nur aktuelle Ereignisse“ auswählen, in der Liste der WM 2018 Tipp-Gruppen auf „Govinda e.V. TipPool“ klicken und auf das Icon „Registrieren sie sich selbst als Teilnehmer“ klicken und schon könnt Ihr eure Tipps abgeben.
  3. Den Betrag von 20 CHF / 15 EUR Überweisen (Roberto Presa IBAN: CH64 0023 0230 5472 0640 C / BIC: UBSWCHZH80A) oder TWINT an 078 689 20 64

Die Bewertungsregeln sind in der Tipp-Gruppe beschrieben.

Leitet die Mail auch gern weiter an all eure mehr oder auch weniger fussballverrückten FreundInnen und Bekannte, es sind alle herzlich eingeladen mit zu Tippen!

Vielen Dank fürs Mitmachen und auf einen heissen WM Sommer!

+++ Govinda-Termine in den kommenden Wochen +++

19.06. – AK Stuttgart - Beer 'n' Bites Culture & Charity Concert for Nepal (TMS Hohenheim)
22.06. – Govinda Mitgliedervollversammlung (Stadionweg 11, Aalen)
23./24.6. – Jahresaktionskreis/Fachbereichstreffen (Govinda-Büro Aalen)
30.06. - AK Leipzig – Govinda-Soli-Bierbrauworkshop (Ludwigstraße 99, Leipzig)

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Was machen, wenn die Erde bebt? Erdbebentrainings bereiten nepalesische Waisenkinder auf den Ernstfall vor.

Mai 2018

12

Professionelle Erdbebentrainings gehören seit vielen Jahren für unsere Waisen- und Schulkinder in Nepal zum festen Präventionsprogramm. Nepal ist ein geografisches Hochrisikogebiet für Erdbeben. Die verheerenden Beben vom 25. April und, vor genau drei Jahren, am 12. Mai 2015 mit knapp 9.000 Toten und 880.000 zerstörten Häusern machten dies der ganzen Welt deutlich. Seismologen prognostizieren auch für die Zukunft weitere schwere Erdbeben in der Region.

Ein lautes, bebendes Läuten ertönt und die Kinder des Shangri-La-Waisenhauses Dorf Neopane Gaon in Nepal schnappen sich möglichst schnell ein Kissen oder einen Rucksack, schützen ihre Köpfe damit und verstecken sich unter Tischen und Betten. Sobald das ungewöhnliche Läuten verstummt, laufen die Kinder den kürzesten Weg aus dem Gebäude hinaus zum vereinbarten Sammelplatz an den Orangenbäumen hinter dem Waisenhaus. Hier sind sie sicher vor eventuell einstürzenden Gebäudeteilen und Mauern. Solche und ähnliche Erdbebentrainings finden in unseren Projekten regelmäßig statt. Angestellte nehmen entweder daran teil, um im Ernstfall gezielt und richtig reagieren zu können, oder beobachten die Kinder, um im Anschluss günstige und ungünstige Verhaltensmuster zu erläutern.

„Die Erdbebentrainings dienen der Sicherheit der Kinder und Angestellten damit sie sich bei einem Beben gezielt und richtig verhalten. Wie wichtig dies ist, hat sich vor drei Jahren bei den schweren Erdbeben im April und Mai gezeigt“, erläutert Corinna Hilgner. „Die Erdbebengefahr ist in Nepal immer präsent und daher sind die Trainings seit langem ein fester Bestandteil zur Vorbereitung und Wissensvermittlung in Schule und Waisenhaus.“ Die regelmäßige Durchführung ist sowohl für die neu aufgenommenen Waisen- und Schulkinder wichtig als auch für die anderen Kinder, denen sie zur stetigen Auffrischung des Gelernten dienen. „Wir überlegen, dieses Programm auf weitere Schulen in der Umgebung auszudehnen, da Seismologen auf weitere noch schwerere Erdbeben hinweisen und leider die wenigsten Gebäude in erdbebensicherer Bauweise erstellt sind“, so Corinna Hilgner.

Nepal ist ein Hochrisikogebiet für Erdbeben, es liegt geografisch auf der Grenze zwischen der Indischen und der Eurasischen Erdplatte. Seit 50 Millionen Jahren drücken die Erdplatten gegeneinander und sind für die Entstehung des Himalaya-Gebirges verantwortlich. Die dabei entstehenden Spannungen entladen sich durch massive Erdbeben. Im Frühjahr 2015 erschütterten Beben der Stärke 7,9 Nepal, bei denen knapp 9.000 Menschen ihr Leben verloren. 2.4 Millionen Menschen Nepals waren direkt von den Erdbeben betroffen. Die Schulen für ca. eine Million Schulkinder wurden zerstört. Diese Naturkatastrophe nahm ein unvorstellbares Ausmaß an.

Govinda hat infolge der großen Beben in den vergangenen drei Jahren umfangreiche Wiederaufbauarbeiten in Nepal durchgeführt. Insgesamt wurden vier Schulen, ein Bildungshaus, ein Gemeindehaus und über 100 Wohnhäuser für betroffene Familien wiederaufgebaut. Alle Baumaßnahmen wurden in aufwendiger und erdbebensicherer Bauweise in Zusammenarbeit mit den nepalesischen Partnern und den betroffenen Familien erstellt.

All dies war möglich durch die tatkräftige, professionelle und unermüdliche Unterstützung vieler Menschen, durch eine herausragende Gesamtkoordination der Organisationen und nicht zuletzt durch Ihre Spenden. Dafür möchten wir, auch drei Jahre nach den schweren Erdbeben, unsere große Dankbarkeit zum Ausdruck bringen. Ohne Ihre und Eure Hilfe wäre all dies nicht möglich gewesen. Dhanyabad!

Wie Sie uns weiterhin unterstützen können, erfahren Sie auf unserer Website unter:
Ihre Unterstützung



+++ Govinda-Termine in den kommenden Wochen +++

14.06. - AK Aalen - Spenden-Verdoppelungsaktion (Aktionskreise -> Aalen)
15.06. - AK Stuttgart - AK-Treff (Forum 3 Café, Gymnasiumstraße 21, Stuttgart)
21.06. - AK Stuttgart - Govinda-Stand auf dem Mühlenfest (Klinkermühle, Filderstadt)
27.06. - AK Leipzig - Govinda Stand am 27. Connewitzer Strassenfest (Selneckerstrasse, Leipzig)

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Wenn die Erde nicht mehr zur Ruhe kommt. Vor 3 Jahren erlebte Nepal eines der schwersten Beben seiner Geschichte.

Apr 2018

25

Fotos: Jakob Augenstein, Rocco Umbescheidt, SDA
Vor genau 3 Jahren, am 25. April 2015, wurde Nepal von einem der schwersten Erdbeben erschüttert, die das Land bis dahin heimgesucht hatte.
Und dies war nur der Beginn einer Reihe weiterer schwerer Beben, die in den folgenden Monaten das Schicksal und das Leben der Menschen im Himalaya-Staat bestimmen sollten. Für den Govinda e.V. und unsere Partnerorganisationen, insbesondere die Jugendorganisation Shangri-La Development Association (SDA), folgten herausfordernde Monate, die vielleicht herausforderndsten Monate der bisherigen Vereinsgeschichte. Für SDA, die sich erst kurze Zeit vorher konstituiert hatte, ein Start unter besonders schwierigen Bedingungen. Eine aktuelle Studie zur Nachhaltigkeit der Arbeit im Projektgebiet in Kalikatar, in der ländlichen Makwanpur-Region, zeigt nun: auch nach drei Jahren lässt sich die positive Wirkung der Projektaktivitäten nachweisen.

„Viele Leute glauben mir nicht, wenn ich ihnen sage, was wir in den letzten drei Jahren alles erreicht haben.“, sagt Jay Shankar Upadhyay, Vorsitzender von SDA. Sein Team war gerade zur Datenerhebung in Kalikatar, als die Erde bebte. Während die internationale Hilfe nur schleppend anlief, leistete SDA, den vielen Widrigkeiten zum Trotz, humanitäre Nothilfe. Sie verteilten Zelte, Nahrung und sicherten die medizinische Grundversorgung. Der Nothilfe folgte der Bau von 4 Schulen und 106 erdbebensicheren Häusern. Dieser rückte in den Folgemonaten in den Vordergrund, die ursprünglich geplanten Projekte - unter anderem in den Bereichen Bildung und Landwirtschaft - starteten später. Mit Erfolg, wie jetzt eine Erhebung im Projektgebiet zeigt. So konnte durch die Maßnahmen beispielsweise die Anzahl der Kinder, die die Schule vorzeitig abbricht, stark reduziert werden. Die Schulabbrecher-Quote sank in den letzten drei Jahren von etwa 30% auf 4%. Schulungen des Lehrpersonals, regelmäßige Elterngespräche und bessere Ausstattungen der Schulen machten dies unter anderem möglich. Auch in der öffentlichen Gesundheit zeigen sich Verbesserungen. Krankheiten wie z. B. virale Grippen und Erkältungen sind zurückgegangen. Bakterieller Durchfall und Typhus, die auf mangelnde Hygiene und schlechte sanitäre Infrastruktur zurückzuführen sind, konnten durch die Aufklärungsarbeit und den Bau von Toiletten reduziert werden. Die Studie zeigt also: in vielen Bereichen konnten positive Entwicklungen initiiert werden.

Und doch gibt es noch viel zu tun. Noch immer liegt das Einkommen vieler Familien in der Region unter dem Existenzminimum. In vielen Haushalten reicht die Nahrung nur für ein halbes Jahr. 70% der 15- bis 60-jährigen sind weiterhin Analphabeten.

Nicht zuletzt durch die Unterstützung von vielen SpenderInnen und Spendern, den vielen Aktiven in Deutschland, der Schweiz, Österreich und anderen Ländern konnten die bisherigen Erfolge möglich werden. Unsere Partnerorganisationen konnten in den Bereichen Bildung, Gesundheit und Landwirtschaft benachteiligte Menschen unterstützen und Hilfe zur Selbsthilfe leisten. Dafür möchten wir Ihnen von ganzem Herzen danken. Dhanyabad!

Der Grundstein für eine erfolgreiche Umsetzung unserer Gemeindeprojekte in Kalikatar ist, trotz aller widrigen Umstände in Folge der Erdbeben, gelegt worden. Wenn Sie diese Projekte weiterhin unterstützen wollen, können Sie dies auf unterschiedliche Art und Weise tun – beispielsweise durch eine Spende, eine Patenschaft oder eine Mitgliedschaft im Govinda e.V.

Informationen dazu finden Sie unter:
Ihre Unterstützung

+++ Govinda-Termine in den kommenden Wochen +++

15.5. - AK Stuttgart - AK-Treff (Forum 3 Café, Gymnasiumstraße 21, Stuttgart)
20.5. - AK Stuttgart - Govinda-Stand auf dem Mühlenfest (Klinkermühle, Filderstadt)

+++

Govinda e. V. - Gemeinsam für Nepal
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20 Jahre Govinda - Jubiläumsfest auf der Marienburg Niederalfingen

Apr 2018

20

Wann?
vom Freitag, den 8. Juni bis Sonntagfrüh, den 10. Juni 2018

Viele haben sich bisher angemeldet zum gemeinsamen Feiern. Die gesamte Marienburg Niederalfingen steht inzwischen für uns GovindianerInnen und alle Interessierten zur Verfügung. Weitere freie Betten können daher reserviert werden und wir freuen uns über eure Anmeldungen bis zum 1. Mai 2018.

Was dich erwartet: Ein erlebnisreiches Wochenende mit Action, Klettern, Schwimmen, Live-Musik, Entspannung, Spaß für Groß und Klein, Geschichten aus Nepal und vielem mehr!
Anmelden könnt ihr euch am Einfachsten über folgendes Online-Formular:
goo.gl/forms/quJhgA2q9yLNcdFh1

Die Anmeldung ist ebenso telefonisch [07361 / 375 079] oder per Email [] möglich. Für Rückfragen kannst du dich gern an unser Büro in Aalen wenden.

From Freiburg to Nepal to Freiburg…

Apr 2018

09

....das war der Weg, den Lisa und Rabea eingeschlagen haben, zwei Voluntärinnen, die im Shangrila-Waisenhaus mehrere Monate ehrenamtlich gearbeitet und sich mit großer Tatkraft und viel Kreativität eingebracht haben. Und die sich nun auch weiterhin für die Menschen in Nepal und die Govinda-Projekte engagieren wollen. Dazu haben Sie den Govinda-Aktionskreis Freiburg Ende letzten Jahres ins Leben gerufen.

Wir freuen uns außerordentlich über Lisas und Rabeas Initiative!

Mit dem AK Freiburg entsteht nunmehr der 10. Govinda-Aktionskreis. Und in den aktuellen News wollen wir euch diesen vorstellen – Rabea und Lisa haben uns im Interview Rede und Antwort gestanden und berichten von ihren ganz eigenen Govinda-Erfahrungen. Viel Spaß beim Lesen!

Hallo Rabea und Lisa, wie seid ihr eigentlich zu Govinda gekommen?
Rabea: Im Rahmen unseres Studiums der Sozialen Arbeit wird ein praktisches Studiensemester gefordert. Wir hatten große Lust auf interkulturelle Erfahrungen und das Thema Entwicklungszusammenarbeit interessierte uns sehr. Lisa wählte auf der Suche nach einem Volontariats Platz, nach ausgiebiger Internetrecherche, Govinda als Partner-NGO. Mich wiederum inspirierten die Erzählungen einer Bekannten, mich bei Govinda um einen 5-monatigen Praktikumsplatz zu bewerben. Vor Ort im Waisenhaus lernten wir uns dann 2014 kennen und daraus entwickelte sich eine intensive Freundschaft.

Welche Erfahrungen waren während Eurer Zeit in Nepal die wichtigsten für euch?
Lisa: Die offene, fröhliche Art und die Begeisterungsfähigkeit der Waisenkinder hat uns tief berührt. Die Verständigung mit ihnen war immer wieder aufs Neue eine kleine Herausforderung. Die Ausflüge an Feiertagen gemeinsam mit den Kindern wurden zu besonderen Highlights für alle. Ausgelassen mit ihnen zu feiern, ganz außerhalb des Waisenhausalltages, machte allen riesig viel Spaß.

Das Land Nepal – wie habt ihr dies empfunden?
Rabea: Wir durften erfahren und lernen, dass es möglich ist mit weniger materiellen Dingen und auch in ganz einfachen Lebensverhältnissen zufrieden zu sein. Die offene und freundliche Art der vielen Menschen in Nepal mit denen wir zusammengearbeitet haben oder die wir unterwegs auf Reisen getroffen haben, hat uns sehr geprägt. Die ganz andere Ernährung, die unbekannten Gerüche, die majestätische Bergwelt und die verschiedenartige Natur - all das war sehr beeindruckend.

Inzwischen hat Euch der Beruf beide nach Freiburg geführt. Ende letzten Jahres habt ihr den Aktionskreis Freiburg ins Leben gerufen. Welche Wünsche und Ziele möchtet ihr mit dem Aktionskreis Freiburg erreichen?
Lisa: Für Govinda möchten wir uns weiter engagieren, die Arbeit auf Augenhöhe, die Nachhaltigkeit und die Hilfe zur Selbsthilfe steht dabei im Vordergrund. Wir haben das selbst erlebt und sind sicher, dass die Hilfe wirklich dort ankommt wo sie am nötigsten gebraucht wird. So möchten wir durch verschiedene Aktionen über die Situation in Nepal und die wertvolle Arbeit des Vereins informieren. Mit den gesammelten Spenden möchten wir den Menschen in Nepal etwas zurückgeben und sie unterstützen.

Und was steht ganz konkret aktuell im Aktionskreis Freiburg an?
Rabea: Unsere Treffen finden meist alle 1-2 Monate im El Haso statt, das Nächste am Donnerstag, 12.04. um 19 Uhr im "El Haso", Freiburg. Es laufen die Planungen für einige Aktionen im Frühling und im Sommer. Freiburg bietet hierfür viele Möglichkeiten und wir freuen uns sehr über neue Gesichter, sowie Ideen und Kontakte. Schaut doch gerne unter Homepage (DE) beim Aktionskreis Freiburg vorbei. Wer möchte kann sich für den Newsletter vom AK Freiburg eintragen um laufend alle Informationen zu erhalten.

Herzlichen Dank liebe Lisa, liebe Rabea für euren großartigen Einsatz in Nepal und in Freiburg!

Ein Govinda Aktionskreis ist eine regionale Govinda-Gruppe
, die die Möglichkeit bietet, am eigenen (Wohn-)Ort an den Themen des Vereins dran zu bleiben und diesen gleichzeitig durch Ideen und Wirken weiterzuentwickeln. Die Grundidee ist dabei, dass die AK-Mitglieder eigenständig über den Radius der Aktionen entscheiden können und dabei viel Freiheiten haben: nichts muss - (fast) alles kann umgesetzt werden. In den Aktionskreisen ist Kreativität erwünscht um mit vielfältigen Aktionen auf die Anliegen der Menschen Nepals und die Arbeit von Govinda aufmerksam zu machen. Stärken und Talente können mit eingebracht werden, um mit viel Spaß und Freude die Entwicklungsthemen des Vereins voranzubringen. Mit den Aktionskreisen soll die Arbeit Govindas verstätigt, auf eine breite Basis gestellt und nachhaltig ausgerichtet werden.

Weitere Informationen zu den AKs findet ihr unter: Aktionskreise

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20 Jahre Govinda - Jubiläumsfest auf der Marienburg Niederalfingen

Wann: Freitag 8. bis Sonntagfrüh 10. Juni 2018

Viele haben sich bisher angemeldet zum gemeinsamen Feiern. Die gesamte Marienburg Niederalfingen steht inzwischen für uns GovindianerInnen und alle Interessierten zur Verfügung. Weitere freie Betten können daher reserviert werden und wir freuen uns über eure Anmeldungen bis zum 1. Mai 2018.

Was dich erwartet: Ein erlebnisreiches Wochenende mit Action, Klettern, Schwimmen, Live-Musik, Entspannung, Spaß für Groß und Klein, Geschichten aus Nepal und vielem mehr!
Anmelden könnt ihr euch am Einfachsten über folgendes Online-Formular:
goo.gl/forms/quJhgA2q9yLNcdFh1

Die Anmeldung ist ebenso telefonisch [07361 / 375 079] oder per Email [] möglich. Für Rückfragen kannst du dich gern an unser Büro in Aalen wenden.

20 Jahre Govinda - Feiere mit uns!!!

Feb 2018

25

Wann: 8. - 10. Juni 2018

Wo: auf der wunderschönen Marienburg
(Ort: Niederalfingen, Nähe Aalen)

Anmeldeschluss: 4. März 2018


Was dich erwartet: Ein erlebnisreiches Wochenende mit Action, Klettern, Schwimmen, Live-Musik, Entspannung, Spaß für Groß und Klein, Geschichten aus Nepal und vielem mehr!

Wir freuen uns auf dich!

Kosten: Erwachsene 45,50 EUR /Tag
Kinder bis 14 Jahre 35,75 EUR / Tag
(DZ/EZ gegen Zuschlag möglich)

Anmeldung:
Am Einfachsten über folgendes Online-Formular:
goo.gl/forms/quJhgA2q9yLNcdFh1

Per Telefon: 07361 / 375 079
Per Email:

Bürozeiten (Anmeldung/Rückfragen):
Di, Fr 9.00- 11:30 Uhr
Mi 9.00 – 12.00 Uhr und 13.00 – 15.00 Uhr

20 Jahre Govinda - 20 Jahre gemeinsam für Nepal - Feiere mit uns!

Feb 2018

11

20 Jahre Govinda – das ist für uns alle ein Grund und Anlass, gemeinsam zu feiern - und DANKE zu sagen für all das Geleistete, für die gemeinsamen Stunden, dafür, dass jedeR mit seinem Schaffen und Engagement Govinda zu dem gemacht hat, was es heute ist: Eine Gemeinschaft, in der Menschen füreinander einstehen, egal wo auf dieser Welt - ob in Nepal, der Schweiz, Österreich oder Deutschland. In zwanzig Jahren ist aus der Idee von einer Handvoll EnthusiastInnen und IdealistInnen ein Projekt geworden, in dem nachhaltig, professionell, zukunftsorientiert und engagiert Entwicklungszusammenarbeit geleistet wird.

In den letzten beiden Jahrzehnten konnten so tausenden Menschen in Nepal Zukunftsperspektiven eingeräumt, konnten für unzählige Kinder und Jugendliche Bildung und Teilhabe, unabhängig von deren Herkunft, Religion und Geschlecht, ermöglicht werden, konnte Menschen Obdach gegeben werden, die durch Naturkatastrophen in ihrer Existenz bedroht waren - konnte nicht zuletzt in Deutschland stetig durch die Arbeit des Vereins und seiner Engagierten darauf hingewiesen werden, dass wir nicht auf einer Insel leben - sondern, dass unser Leben mit dem Leben von Menschen an anderen Orten dieser Welt (nicht nur ökonomisch) verwoben ist, dass wir alle auf demselben Planet leben, den es zu bewahren gilt.

All das sind viele und unschätzbare Gründe, einmal innezuhalten, zurück zu blicken - und gemeinsam zu feiern - in entspannter Atmosphäre, ausgelassen, mit einem bunten Programm.

Sei deshalb eingeladen, gemeinsam mit uns zu feiern!
Wir freuen uns auf Dich!


WANN? 8.-10. Juni 2018
WO? auf der wunderschönen, idyllischen Marienburg (Niederalfingen, Nähe Aalen)
marienburg-niederalfingen.de

WAS EUCH ERWARTET?
Ein erlebnisreiches Programm mit Action, Klettern, Schwimmen, Spaß für Groß und Klein, Live-Musik, Entspannung, Geschichten aus Nepal und vielem mehr!

BIST DU DABEI? WIR SIND DABEI! DU BIST DABEI!

Anmelden könnt ihr euch am Einfachtsten über folgendes Online-Formular:
goo.gl/forms/quJhgA2q9yLNcdFh1

Die Anmeldung ist auch telefonisch [07361 / 375 079] oder per Email [] möglich. Für Rückfragen kannst du dich gern an unser Büro in Aalen wenden:
Bürozeiten: Dienstag + Freitag, · von 9:00 - 11:30 Uhr / Mittwoch, von 9:00 - 12:00 Uhr und 13:00 - 15:00 Uhr.

Anmeldeschluss: 4. März 2018


+++ weitere Govinda-Termine in den kommenden Wochen +++

05.03. - AK Aalen - AK-Treff (Hirschbachstraße 50, Aalen)
20.03. - AK Stuttgart - AK-Treff (Forum 3 Café, Gymnasiumstraße 21, Stuttgart)
23.03. - AK Aalen - Farben der Erde - Live Reportage (Stuttgarter Straße 41, Aalen)

+++

Govinda e. V. - Gemeinsam für Nepal
Julius-Leber-Str. 28, 73430 Aalen
Tel. +49 73 61 / 375 079
Mail:

Shangrila Entwicklungshilfe
c/o Mutschler Holding AG
Rigistrasse 60, 8006 Zürich, Schweiz
Mail:

Homepage (DE) / Homepage (CH)

…………………………………………………………………………

+++ Spendenkonten +++

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Zu den Folgen der Flut kommt die Härte des Winters. Govinda-Hilfslieferungen nach Bishnupur umgesetzt.

Jan 2018

25

Auch mehrere Monate nach den verheerenden Fluten, die Teile Nepals heimgesucht hatten, sind die Folgen für die Menschen tagtäglich zu spüren. Nicht zuletzt der kalte Winter im Land – einer der kältesten der letzten Jahre – stellte die Flutopfer vor neue Herausforderungen. Wieder einmal waren die südlichen Regionen Nepals und deren Bewohnerinnen und Bewohner am stärksten betroffen. Vor allem Kinder und ältere Menschen leiden in besonderem Maße unter diesen Bedingungen. Die Kältewelle forderte nun weitere 24 Todesopfer.

Durch die Unterstützung verschiedener UN-Programme (u.a. UNICEF, WHO, FAO) hatte die Regierung Nepals die Möglichkeit, sehr schnell mit einem Stufenplan zu reagieren, der 1.7 Millionen Menschen in 35 Distrikten erreichen soll. (Weitere Informationen dazu unter: reliefweb.int/sites/reliefweb.int/files/resources/Nepal%20Response%20Plan%20250817.pdf). Dies hatte jedoch gleichzeitig zur Folge, dass die durch NGOs eigenständig initiierten Hilfsprogramme behindert wurden und nicht umgesetzt werden konnten. Deren Initiative, Expertise und Ressourcen wurden – wie leider schon des Öfteren geschehen – nicht ausreichend einbezogen. Die von der Nepalesischen Regierung gesteuerten Hilfsprogramme erreichten viele Menschen nicht, in einem zu geringen Maße oder inadäquat – was unter anderem dazu führte, dass verteilte Lebensmittel durch die Menschen wieder verkauft wurden, um andere lebenswichtige Güter zu finanzieren.

In den letzten Wochen konnte Govinda nun dennoch weitere wichtige Hilfslieferungen für die weiterhin notleidenden Menschen der Flut realisieren. Unser nepalesisches Team war dabei in enger Kooperation mit der Bezirksverwaltung und der Polizei in der Landgemeinde Bishnupur (Distrikt Spatari) aktiv. Diese Menschen waren von der vergangenen Flut und auch akut von der Kältewelle des Winters massiv betroffen.

In Bishnupur lebt größtenteils die Musahar-Gemeinschaft. Diese gehört zu den am stärksten benachteiligten Bevölkerungsgruppen Nepals. Die Musahar besitzen kein Land und müssen zumeist über Generationen hinweg unter sklavenähnlichen Verhältnissen arbeiten. Ihr Leben ist geprägt von Ausbeutung, Missbrauch und Diskriminierung. Aufgrund des Status der Unberührbarkeit im hinduistischen Kastensystem sind sie vom sozialen Alltag in der Gemeinde nahezu ausgeschlossen. Dies führt u. a. zu einer niedrigen Einschulungs- und Alphabetisierungsrate. Viele Kinder der Gemeinde leiden unter Mangelernährung und sind dadurch besonders anfällig für Krankheiten und den Folgen des extremen Kälteeinbruchs.

Die in der nepalesischen Gesellschaft oft an letzter Stelle stehenden Menschen haben wir bei unserer Hilfsaktion gezielt unterstützt. Weitere 400 Menschen wurden vor allem mit Matten und Planen und weiteren Hilfsgütern versorgt.

Dank Ihrer Unterstützung war dies möglich. Wir danken Ihnen im Namen des Govinda e. V. und den Menschen in Nepal aus ganzem Herzen dafür!

Fotos: Navaraj Deuja (auf dem Foto gemeinsam mit Shangrila-Generaldirektor Sunil Lama, die die Verteilung vor Ort umgesetzt haben)
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