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News-Archiv - 2015

Weihnachtskarte

Dez 2015

17

++ Rückblick 2015 - Weihnachtsgrüsse - DANKE ++

Dez 2015

17

Liebe Freunde,

wer hätte gedacht was für ein Jahr vor uns liegt. Am 14.12.2014 schrieben wir Ihnen kurz nach der Gründung unserer neuen Partnerorganisation Shangrila Development Association (SDA), die von Jugendlichen der 1. Generation des Waisenhauses aufgebaut wurde: „Mehr Nachhaltigkeit ist kaum möglich, als mit SDA in ländlichen Gebieten Nepals die Zukunft des Landes mitzugestalten”, mit klaren Zukunftsplanungen für 2015 im Sinn.
Weihnachtskarte 2015.pdf
Rückblick
Hinter uns liegt zwölf Monate später, das intensivste Jahr der Vereinsgeschichte von Govinda und Shangrila. Ein Jahr, das den Menschen in Nepal auch achte Monate nach den verheerenden Erdbeben im April und Mai keine Atempause gönnt. Etwas weniger als 10% der Population des Landes, 2.4 Millionen Menschen, sind direkt von den Erdbeben betroffen. 8900 Menschen verloren ihr Leben, 880000 Häuser sind zerstört bzw. stark beschädigt und Schulen für mehr als 1 Million Kinder liegen in Trümmern. Es folgten tausende Nachbeben, ein dreimonatiger Monsun mit heftigen Regenfällen, Erdrutschen und Überschwemmungen und seit August die politische Blockade der Grenze nach Indien sowie die Bürokratisierung der Hilfsmassnahmen durch die Regierung (vgl. Newsletter vom 09.12.15).

Gestern - acht Monate nach den Erdbeben!- haben die zerstrittenen Parteien das für den Wiederaufbau nötige Gesetz endlich verabschiedet. Das Parlament beschloss zudem die Gründung der Wiederaufbaubehörde. Wegen fehlender Gesetze zum Bau von Häusern und Schulen konnten Hilfsorganisationen keine festen Gebäude bauen und die Milliarden, welche die internationale Gemeinschaft dem Land versprochen hatte, nicht zum Einsatz kommen. Dies und die Blockade der Grenze nach Indien brachte Nepal in den letzten Monaten an den Rand einer erneuten humanitären Katastrophe und erschwerte das tägliche Leben sowie die humanitäre Hilfe immens. Unicef und weitere Organisationen gehen aufgrund des Wintereinbruchs und der unzureichenden Unterkünfte, von drei Millionen ernsthaft gefährdeten Kindern aus. Wie kritisch die Situation ist, zeigt die Anfrage der Children Home Federation an das Management unseres Waisenhauses, aufgrund der wir für 40 betroffene Kinderheime eine Unterstützung mit Nahrungsmitteln bereitgestellt haben.

Wiederaufbau
Im Wiederaufbauprojekt stehen wir in den Startlöchern. Im Projektdistrikt Makwanpur wurden mit den nepalesischen Teams und unserem Projektkoordinator Knut Plank, wichtige Bauvorbereitungen umgesetzt. Der matchentscheidene Feldkontakt mit den Hauseigentümern wurde intensiviert und zusätzliche Arbeitskräfte rekrutiert. In Kathmandu finden zahlreiche finale Vorbereitungen der Bautrainings, Arbeitsprozesse, die Finalisierung letzter Ausführungspläne und gesetzlicher Genehmigungen statt. Hunderte Vorbereitungen zur praktischen Umsetzung, müssen aufgrund der o.g. Verzögerungen nun in einer sechsmonatigen Umsetzungsphase realisiert werden. Danach wird bereits der nächste dreimonatige Monsun das krisengeschüttelte Land heimsuchen.

Bestehende Projekte

Die Mitarbeiter in den Projekten von SOH, SDA und der SIS entlasten wir durch weitere Neueinstellungen, Entlastungsmassnahmen und stetige Unterstützung. Unter schwierigsten Bedingungen (die aus der Distanz kaum nachvollziehbar sind) sind sie über sich hinaus gewachsen, trotz stetig neuer Widrigkeiten, die ihre Lebensumstände, die Projektarbeit und Zuarbeit im Wiederaufbauprojekt behindert haben. Maximale Offenheit, lösungsorientiertes Denken und Stabilität, sind notwendig um ihnen adäquat, kultursensitiv und in erster Linie menschlich zur Seite zu stehen. Ein täglicher Balanceakt ist es, angesichts der existentiellen Umstände denen die Menschen Nepal ausgesetzt sind, die Nachhaltigkeit der langjährigen Projekte inmitten der seit acht Monaten nicht enden wollenden Krise, differenziert, lösungsorientiert und wohldosiert im Blick haben.

DANKE
Euch allen danken wird dafür, dass die Projektarbeit und seit mehr als acht Monaten die umfassende Soforthilfe, Monsunhilfe und der Wiederaufbau überhaupt möglich ist. Mehr als 3200 Spender und 80 ehrenamtliche Personen mit festen Zuständigkeiten und unermüdlicher Arbeit in Fachbereichen, Aktionskreisen, Vorständen, Büro- und Krisenteams haben uns in diesem Jahr intensiven und notwendigen Rückenwind gegeben, um die bestehenden Projekte für 8000 Menschen, die umfassende Sofort- und Monsunhilfe, dass Wiederaufbauprojekt u.v.m. tagtäglich zu tragen. Ein dickes Merci für die Unterstützung und den Zusammenhalt an Euch alle, im Namen der unterstützten Menschen und Angestellten in Nepal.

Eine schöne und erfüllte Weihnachtszeit wünschen Ihnen die Vorstandsteams von Govinda/ Deutschland und Shangrila/ Schweiz

Namaste

Link zu (leider weiterhin zu wenigen) Artikeln, die die instabile Lage in Nepal gut beschreiben:

nzz.ch/wissenschaft/klima/notfall-fernerkundung-fuer-die-erdbebengebiete-am-himalaja-1.18664618

kathmandupost.ekantipur.com/news/2015-12-17/reconstruction-bill-passed-unopposed.html

bbc.com/news/science-environment-35118306

gfz-potsdam.de/pressemitteilungen/article/katastrophale-mittelalterliche-erdbeben-in-nepal/

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++Endloses Warten auf stabilere Umstandsfaktoren++

Dez 2015

09

Liebe Freunde,

Den Menschen in Nepal wird auch nach sieben Monaten keine Atempause und Entlastung vergönnt. Nach tausenden Nachbeben, die auch in diesen Wochen noch stattfinden, dem dreimonatigen Monsun mit heftigen Regenfällen, Erdrutschen und Überschwemmungen, belasten seit Ende August weitere Faktoren das tägliche Leben, insbesonder der 2.4 Millionen Menschen, die direkt von den Erdbeben im April und Mai betroffen sind (8900 Menschen verloren ihr Leben und 880000 Häuser sind zerstörte bzw. stark beschädigt).
Nachdem wir in den letzten Newsberichten die Projekte fokussiert haben, nachfolgend ein Überblick zur schwierigen Situation in der sich Nepal weiterhin befindet:

Politische Blockade der Grenze nach Indien
Die politischen Proteste der im Terai beheimateten Madhesis eskalierten seit August zusehends, insbesondere nachdem die neue Verfassung im September verkündet wurde. In der Neuordnung Nepals mit sieben Bundesstaaten sehen sie ihren politischen Einfluss unzureichend repräsentiert. Sie stellen knapp 30 Prozent aller Einwohner Nepals, und sind eine von mehr als 100 ethnischen Gruppierungen. Die aus den Protesten resultierende Blockade von Importen aus dem Nachbarland Indien, wird durch Vertreter der indischen Regierung mit übergriffigen Anmerkungen (u.a. Unterstützung der Proteste, Meetings und Empfehlungen zur Monarchie zurückzukehren), zusätzlich befeuert.

Verknappung von Gütern und Preisanstiege
Benzin- und Kochgas-sind seit mehr als zwei Monaten knapp. Menschen schliefen zuweilen tagelang in langen Schlangen neben ihren Motorrädern und Gasflaschen. Der Schmarzmarkt blüht auf, Medikamente und Blutkonserven werden knapp. Petitionen an die UN und ein Statement von Ban Ki Moon, blieben wirkungslos. Mittlerweile kommen wieder einzelne Transporte mit Treibstoff in Kathmandu an, aber die Vergabe ist rationiert und terminiert. Die Belastung der Familien ist hoch (wir haben selbst Bilder von Nepalesen, die in den wenigen Stunden in denen Strom fliesst ihren Tee auf Bügeleisen gekochet haben). Dringend notwendige Hilfslieferungen und Projektarbeiten finden unter extrem erschwerten Bedingungen statt. Die Preise für die meisten Lebensmittel sind im Durchschnitt um 80 % gestiegen.

Winter in Notunterkünften
400000 Menschen sind nicht ausreichend auf den Winter vorbereitet. Sie leben in Notbehausungen aus Planen und Wellblechen, die bereits jetzt mit Schnee bedeckt sind, in den Höhenlagen des Himalayas.

Tourismus und Migration
Diverse Quellen berichten seit Monaten über 80 % Einbruch im Tourismussektor (abhängig davon ob der Fokus auf Exkursionen oder Trekkingtouren liegt). 1.6 Millionen Menschen leben in Nepal direkt/ indirekt vom Tourismus. Die Verluste dieser wichtigen Einnahmenquelle die 8.2% des BSP ausmacht (Travel & Tourism Economic Impact, WTTC 2014), steht in einem drastischen Verhältnis zu den Spenden der internationalen Hilfsgemeinschaft, die nach dem Erdbeben zugesagt worden sind. Täglich suchen 1500 junge Menschen, nach Monaten des Wartens den Ausweg in der Migration, und nehmen schlecht bezahlte Jobangebote in den Golfstaaten an, in denen sie auf inhumane Arbeitsbedingungen treffen werden.

Bürokratisierung der Hilfsmassnahmen durch die Regierung
Es gibt weiterhin keine Behörde für den Wiederaufbau in Nepal. Im Gegenteil, die nach dem Erdbeben mit sehr fähigen Personen besetzte Reconstruction Behörde, wird im Streit der drei grossen Parteien förmlich zerrieben. Wichtige Posten bleiben daher unbesetzt. Viele internationalen Geldgeber, darunter auch Organisationen, die Govinda vermehrt kontaktieren, sind frustriert angesichts der Bürokratisierung, die verstärkt seit der neuen Verfassung stattfindet. Die internationale Donor Conference hat Ende Juni 4,4 Milliarden Dollar für den Wiederaufbau Nepals gesprochen, ohne das diese Gelder bislang zum Einsatz kommen konnten. Wie bei der Soforthilfe in denen wir 36000 Menschen unterstützten und in der nachfolgenden Monsunhilfe für weitere 5000 Menschen bereits angemerkt, ist die Zusammenarbeit mit lokalen Verwaltungen und Kooperativen positiv hervorzuheben.

Fehlendes mediales und politisches Interesse
Diverse Petitionen wurden angesichts der Situation vor Ort unterzeichnet, bislang ohne greifbare Ergebnisse. Zudem ist Nepal seit Monaten kaum noch im Fokus der Medien, obwohl sich die Lage vor Ort eher verschärft hat.

Wiederaufbau inmitten dieser Umstände
Im Wiederaufbauprojekt stehen wir in den Startlöchern und gehören zu den ersten zwei Projekten, deren Proposal vom Sozialministerium vor zwei Monaten landesweit genehmigt wurde. Hunderte Vorbereitungen zur praktischen Umsetzung sind getätigt. In beiden Projektdistrikten laufen permanent Meetings mit den Hauseigentümern, um die komplexen Arbeitsprozesse mit mehreren hundert Menschen umzusetzen und dem Namen „Owner Driven Reconstruction“ in der praktischen Umsetzung gerecht zu werden. Hinter den Teams liegt die Entwicklung unzähliger Bau- und Ausführungspläne, die in Zusammenarbeit nepalesischer und deutscher Architekturteams erstellt worden sind. Umfassende Arbeiten für Finanzanalysen, den Material- und Arbeitseinsatz, Projektprozesse, Feldassessments, die Entwicklung und Zertifizierung der Trainings, praktische Lösungen im Risiko- und Projektmanagement, Vertragsausarbeitungen, internationale Meetings, die stetige Rekrutierung von Personal u.v.m. liegt nebst der Monsunhilfe hinter dem Team. Carola Peschl, die seit Jahren als Architektin die Baumassnahmen unserer Projekte begleitet und in den Projektarbeiten seit Juni intensiv involviert ist, verstärkt das Team für die nächsten sechs Monate als Bausupervisorin, Projektkoordinatorin und Vertreterin unserer Vorstandsteams vor Ort.
Im abgelegenen Projektgebiet Makwanpur arbeitet das Team derzeit intensiv an praktischen Bauvorbereitungen. Insofern die Reconstruction Behörde, endlich ihre Arbeit aufnehmen sollte, könnten wir vollumfänglich loslegen. Dies ist dringend nötig, da in 6 Monaten bereits der nächste dreimonatige Monsun das Land heimsuchen wird. Bei allem seit 18 Jahren angesammelten Verständnis für die Situation vor Ort und in Anbetracht der o.g. Umstände, ist insbesondere die Blockade der Grenze und Bürokratisierung der Regierung, als absolute und nicht mehr tolerierbare humanitäre Katastrophe zu bezeichnen.

Bestehende Projekte
Wir sehen bei den Angestellten unserer Projekte, wie sie in schwierigsten Bedingungen über sich hinaus wachsen und durch die stetig neuen Widrigkeiten immer wieder behindert werden. Erste Anzeichen werden sichtbar, dass die intensiven Arbeiten und Umstände bei den Angestellten der acht bestehenden Projekte, ungeachtet der umfassenden Entlastungsmassnahmen und stetiger Unterstützung Spuren hinterlassen.
Wir vermitteln ihnen in ihrer Begleitung an erster Stelle maximale Offenheit, Stabilität und Sicherheit wo immer es möglich und nötig ist. Administrative Zusatzbelastungen wurden und werden in jeglicher Hinsicht auf ein Minimum reduziert. Ein Grundsatz der selbstverständlich ist, da der Mensch im Mittelpunkt jeglicher Projekte stehen muss und wir zudem die Nachhaltigkeit der langjährigen Projekten inmitten dieser Umstände seit Monaten minütios im Blick haben. Umstände, die die individuelle, kollektive und wirtschaftliche Dimension von dem was wir “Sicherheit” nennen gleichsam gefährden.

SDA: Unsere Jugendorganisation setzt ihre Arbeit in der Gemeinde Kalikatar und Bharta hervorragend um. Sie werden hierbei immens durch unsere Volontäre Hanna und Jakob im Bildungsbereich unterstützt. Die Entwicklung von Lehrplänen und pädagogische Trainings in den zerstörten Schulen stehen im Vordergrund. Die temporären Lernsysteme sind in Nutzung, Baupläne für vier Schulen ausgearbeitet und im Gesundheitsbereich finden weiterhin hunderte Behandlungen jeden Monat statt.
Waisenhaus und Reintegration: Dem Mangel an Nahrungsmitteln und Gas wurde durch die Anschaffung alternativer Kochsysteme, und mehrmonatiger Vorräte begegnet. Die Kinder sind gesund, Neuaufnahmen und zusätzliche Entlastungsmassnahmen für das Personal stehen an.
Schule/ Ausbildungszentrum und Scholarshipprojekt: In der Schule erleben wir eine Vielzahl qualitativer Neuerung, und eine tolle Zusammenarbeit mit Shova, die als Schulkoordinatorin arbeitet. Im Berufsbildungszentrum laufen die Kurse nach dem Ausfall im April weiter. Die Ausarbeitung eines neuen Ausbildungsmoduls ist vor dem Abschluss.
Mehr Projektinformationen finden sie im Newsbericht: GovindaNews_Herbst2015.pdf

Unsere Stärke Theorie und Praxis stetig zu vernetzen und Menschen die 228 Tage an Nachbeben und stetig neuen Belastungen intensiv erlebt haben, in erster Linie nah und stabilisierend zur Seite zu stehen, werden wir weiterhin in vollem Umfang einbringen.

Euch allen danken wird dafür, dass die Projektarbeit und seit mehr als sieben Monaten die umfassende Soforthilfe, Monsunhilfe und der Wiederaufbau überhaupt möglich ist. Für die bestehenden Projekte und den Bau der 174 Häuser (110 sind finanziert) benötigen wir weiterhin Unterstützung:
Erdbeben -> Aufbauhilfe

Namaste

Link zu (leider viel zu wenigen) Artikeln, die die instabile Lage in Nepal gut beschreiben:
bbc.com/news/magazine-35008255

jungewelt.de/2015/12-09/012.php

nzz.ch/international/asien-und-pazifik/ein-land-aus-wellblech-1.18659214

natgeotraveller.co.uk/smart-travel/features/the-2016-cool-list/

reliefweb.int/sites/reliefweb.int/files/resources/MDRNP008_OU8.pdf

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++ Tele M 1, Live in Talk täglich, 18.30 Uhr ++

Nov 2015

24

Liebe Freunde,

heute Abend, können wir mit etwas mehr Zeit als bei den Kurzinterviews, live in TALK täglich auf TELE M1, über die Situation in Nepal, die Projekte und die Team-/ Gesellschaftspolitische Arbeit in D/ CH berichten.

Live im TV - Tele M 1, Talk täglich, 18.30 Uhr oder über diesen Link, wo die Sendung dann laufen sollte.

telem1.ch/50-show-talktaeglich

Anbei noch der Link zu einem ausführlicheren Radiobeitrag des SRF:

srf.ch/news/regional/aargau-solothurn/nepal-hilfe-wird-belohnt

und Artikeln:
aargauerzeitung.ch/aargau/kanton-aargau/ein-aargauer-wappen-wird-ein-nepalesisches-haus-schmuecken-129754456

aargauerzeitung.ch/aargau/kanton-aargau/rocco-umbescheidt-was-der-aargauer-des-jahres-in-nepal-macht-129756705
(mit Vernetzung zum neuen Film von Christina Voigt)

Danke für Eure Unterstützung!

Namaste.
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++NAB AWARD 2015 - Für Nepal++

Nov 2015

22

Liebe Freunde,
Ein riesiges Dankeschön an die Aargauer Bevölkerung, die Gäste des NAB Awards, den Teams von Shangrila, Govinda und allen Freunden/ Unterstützerinnen für die überwältigende Unterstützung. Merci den Teams der Neuen Aargauer Bank, von Tele M, Sandra Studer und Sven Epiney für die Moderation des tollen Abends und der ganzen Crew die das Event bewerkstelligt hat.
Der Preis gibt uns und unseren nepalesischen Teams Rückwind für das herausfordernde Wiederaufbauprojekt. Ihr verdient unsere riesige Anerkennung für eure Arbeit, Energie und Euer Durchhaltevermögen in den seit 7 Monaten instabilen Umständen. Das 110. Haus ist neben den 4 Schulen finanziert und wir können die aktuelle Krise in Nepal noch breiter an die Öffentlichkeit bringen.

Ich möchte meine grössten Respekt gegenüber Christoph Bill (CEO Heitere Open Air heitere.ch ) und Simone Mauerer (minidecki.blogspot.ch) zum Ausdruck bringen. Toll solche beeindruckende Menschen und ihre Familien kennenzulernen.

Ein Riesendank nochmals an die Jury für die Auswahl der Kandidatinnen und die weltoffene Entscheidung der Aargauer Bevölkerung.

Lasst uns Nepal weiterhin nachhaltig, direkt und stabilisierend in dieser schwierigen Zeit ein verlässlicher Partner sein. Mit der genialen Teamwork die unsere Vereine kennzeichnet, können wir für Nepal noch einiges bewegen. Lasst uns in unserer Gesellschaft noch intensiver über die Ursachen von Armut, Kriegen, die Ungleichverteilung von Ressourcen in dieser Welt berichten und Möglichkeiten zum Handeln aufzeigen.

Tausend Dank, Namaste und liebe Grüsse
Rocco


Persönliche Anmerkung: Danke lieber Roman, dass Du die Kinder gehütet hast und was Du seit 1998 für Govinda leistest. Du bist mein persönlicher Weltbürger des Jahres.
Wie nach der Preisverleihung bemerkt, haben wir intensiv überlegt ob wir nach der Juryentscheidung in Runde 2, die Nomination annehmen, da wir unsere Arbeit eher bewusst im Hintergrund ausüben. Es war richtig und wichtig für Nepal und Shangrila Schweiz.

Links zu Artikeln/ TV Beiträgen (weitere folgen):

aargauerzeitung.ch/aargau/kanton-aargau/hilfe-in-nepal-honoriert-rocco-umbescheid-ist-aargauer-des-jahres-2015-129743761

fricktal.info/regionen/baselland261/120342-rocco-umbescheidt-wird-aargauer-des-jahres-2015.html

telem1.ch/48-show-spezialsendung/7433-episode-rocco-umbescheidt-ist-aargauer-des-jahres-2015

argovia.ch/

2011.regiolive.ch/?rub=9&;id=238908

Link zu Bildern die ihr uns zugeschickt habt, die vor Ort gemacht wurden und Medienmittei-lungen:
dropbox.com/sh/harpb30co9q4ccd/AABquYwAYTyHRY5PT771at0ta?dl=0

NAB Award

Nov 2015

21

Liebe Freunde,

die schweizer Gala zum NAB Award ist im vollem Gange. Ab jetzt bis circa 21.30h könnt ihr für das erdbebensichere Haus mit der Hausnummer 110 per SMS oder Telefon abstimmen. Indem ihr für unseren Kanidaten Rocco Umbescheidt voted.

  • per SMS an 4636 mit dem Text AWARD3
  • per Telefon 0901667703 für Kanidat 3

Das Voting der 1200 Gäste in der Gala und aller TV Zuschauerinnen werden zu je 50% gewertet. Wer sich die Gala ansehen möchte, kann dies auf dem schweizer Sender Tele M1 oder im Internet nab-award.ch/votewin/live-uebertragung.html im live stream verfolgen.

Bitte die Nummern auch an Freunde und Bekannte weiterleiten. Danke für die Unterstützung von Shangrila/ Schweiz und Govinda und die Chance die Situation in Nepal im Fokus der Öffentlichkeit zu behalten.

Namaste
- Leben Heisst Handeln -
A.Camus


Teilnahmebedingungen: nab-award.ch/award/teilnahmebedingungen.html
newsletter: News
facebook: facebook.com/Govinda-eV-10150121573105037/?ref=hl

+Finale, morgen um 20.15 Uhr- + Ein Haus für Nepal+

Nov 2015

20

Liebe Freunde,

Danke für die vielfache Unterstützung und den Zuspruch, durch die wir nun die Möglichkeit haben die Projekte im Finale des NAB Awards diesen Samstag, um 20.15 Uhr auf der Gala/ im TV bei Tele M 1 vorzustellen.

Wir konnten Nepal hierdurch in den letzten sechs Wochen etwas in den Aargauer Medien behalten, und auf die weiterhin prekäre Situation vor Ort hinweisen, über die seit Juni kaum noch berichtet wird. Gestern war ein weiteres Nachbeben, und es gibt (bei 880000 Menschen die seit dem 25.04 kein Obdach haben), kein Benzin und Gas mehr, da die Grenze nach Indien blockiert wird. Nahrungsmittel und Medikamente werden ebenfalls knapp . Zugleich bricht der Winter bricht im Himalaya, und die zugesagten Gelder der internationalen Gemeinschaft für den Wiederaufbau, liegen weiterhin auf Konten.

Vielleicht schaffen wir es den Bau der 174 Häuser und 4 Schulen, unser gemeinsames Ziel nach dem Erdbeben am Samstag noch etwas mehr vorzustellen und den Fokus auch auf Nepal zu richten. Das Preisgeld wäre bei 109 derzeit finanzierten Häusern, dann Haus Nummer 110.

Falls ihr dazu kommt am Samstag reinzuschauen, gibt es hier neben der TV Übertragung in Tele M 1 einen Live Stream im Internet : nab-award.ch/votewin/live-uebertragung.html ; Die Votings der 1200 Gäste in der Gala und aller TV Zuschauerinnen werden zu je 50% gewertet.

Wir senden die Votingnummern am Samstag Nachmittag/ Abend noch, mit Angabe des Zeitraums in denen Stimmen gültig sind. Kolleginnen werden sie in einem Newsletter und Facebookposts veröffentlichen. Gern weiterleiten, und danke für jede SMS.

Den Newsletter auf der Homepage einsehen:
News

Facebook: Govinda e.V (oder auf der Homepage in der Leiste ganz unten anklicken)

Link zu den Haustypen die in Nepal erbaut werden:

15-11-06 SRDP House deutsch.jpg

Danke für die Unterstützung von Shangrila/ Schweiz und Govinda
Namaste.


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A.Camus

Informationen zum NAB Award:
20151117_Medienmitteilung_NAB_AWARD_Aargauer_des_Jahres_Finalisten.pdf

youtube.com/watch?v=6zp8cClaojY

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++ Govinda/ Shangrila- Newsletter Herbst 2015++

Nov 2015

18

Liebe Freunde,

beiliegend senden wir Euch den Newsletter Herbst 2015. Er fasst die Arbeiten der intensiven Monate die hinter uns liegen, im Bezug auf unsere Projekte, die Soforthilfe, Monsunshilfe und das Wieder-aufbauprojekt zusammen. Ein Talon zum Bestellen des Jahreskalenders 2016, liegt ebenfalls bei:
GovindaNews_Herbst2015.pdf

Danke für Eure Unterstützung!

Namaste.
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Danke für die tollen Photos aus Nepal lieber Mitja
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++ SDA- Der Jugend gehört die Zukunft Nepals++

Nov 2015

11

Unsere Jugendorganisation SDA leistet hervorragende Arbeit. Wir müssen uns selbst immer wieder vor Augen halten, dass sie erst im Dezember letzten Jahres als Partner der Govinda Entwicklungshilfe e.V./ Shangrila Entwicklungshilfe/ Schweiz gegründet wurde. Ihre Mitglieder sind die Jugendlichen der ersten Generation des Shangrila Waisenhauses, die nunmehr nach der Schul-, Studien- und Ausbil-dungszeit selbst die Entwicklung ihres Landes aktiv mitgestalten werden. Sie haben gemeinsam mit dem Projektteam in der Soforthilfe nach dem Erdbeben überragende Arbeit geleistet. Seitdem sind sie unermüdlich für das Wiederaufbauprojekt (SRDP) und ihr Gemeindeprojekt im Distrikt Makwanput Shangri-La Sustainable Local Initiative Project (SSLI) tätig.

Gesundheit
Im Gesundheitsbereich wurden Health Check ups bei mehr als 1000 Schülerinnen durch Piru, die als Health Coordinatorin bei SDA arbeitet durchgeführt. Weitere 550 Behandlungen fanden unter schwierigen Bedingungen, in der ländlichen Region statt. Möglichkeiten zur Nachbehandlung werden rege wahrgenommen. Die zwei existierenden Gesundheitsposten in Kalikatar und Bharta sind sehr schlecht ausgestattet. Viele Kinder sind unterernährt und weisen Symptome wie Wachstumsstörungen, Trägheit und geschwollene Bäuche auf. Den meisten Chepang mangelt es an Wissen über persönliche Körperpflege und Hygiene. Dem kleinen Dharma Rai, über den wir am 46. Tag nach dem Erdbeben berichteten, geht es gut. Er kommt regelmässig mit seiner Mutter zur Wundkontrolle, Physiotherapie und wird mit speziellen Nahrungsmitteln unterstützt.
Piru beschreibt folgenden aktuellen Vorfall, nach einem der häufigen Unwetter in der Region:
“Rajan Gyawa war mit seinem Bruder nach der Schule auf dem Rückweg nach Hause. Der Blitz traf Beide beim Überqueren eines Berges auf dem langen Weg. Sein ganzer Körper war geschwollen, und es kam schnell zu einer Urininfektion und hohem Fieber. Piru brachte ihn mit dem Jeep ins Hetauda Distriktkranken-haus gebracht und wo er vier Tage behandelt wurde." Rajan geht es wieder gut und er dankte Piru für die Chance auf ein zweites Leben.”

Bildung und Infrastruktur
Im Bildungsbereich konnte SDA direkt nach dem Erdbeben Schule die vom Erdbeben zerstört worden sind, mit dem Aufbau von temporären Lernsystemen unterstützen. Die Anstrengungen Nepals und der NGOs, haben über viele Jahre hinweg zu einer Einschulungsrate von 98 % geführt. Das dieser Erfolg Bestand haben wird, ist durch die Erdbeben in akuter Gefahr. Mit der Shangrila International School und den bislang 11 weiteren in Nepal erbauten Schulen arbeitet Govinda wir seit Jahren erfolgreich im Bildungssektor Nepals und weitet die Tätigkeiten mit SDA nun ein weiteres Mal aus.

Die Einschulungsrate ist in den fünf unterstützen Schulen angestiegen. Sagar, der als Feldkoordinator für SDA arbeitet, leistet hier hervorragende Arbeit. Zudem wurde die Ausführungsplanung des Baus von vier Schulen, die SDA mit Govinda wieder aufbaut, in Zusammenarbeit nepalesischer und deutscher Architektinnen abgeschlossen. Sie wird (insofern es die Petrolkrise in Nepal zulässt) in Kürze in die Umsetzungsphase münden. Bei den zerstörten Schulen handelt sich um drei Schulen für 330 Primarschüler und eine Sekundarschule für 548 Schüler. Die Gemeinde sichert mit einem lokalen Gremium die Zusammenarbeit und einen Eigenanteil von 20% der Baukosten. Zudem werden Toiletten neben den Schulen erbaut.
Die Lehrpersonen der fünf Schulen erhalten Lehrhilfen und Unterrichtsmittel. Diese wurden von Experten in Kathmandu zusammengestellt. Vor zwei Wochen wurden zehn Lehrer und Lehrerinnen darin geschult diese Materialien sinnvoll im Unterricht einzusetzen. Räume frühkindliche Betreuung und Entwicklung werden in Kürze eingerichtet.
“Diese Art des Trainings hat für uns Primarlehrerinnen noch nicht stattgefunden", sagt eine der Teilnehmerinnen Armaraj Moktan. Sie ist Anjana und Santosh, die seitens der Shangrila International School nach Makwanpur reisten, und Hanna, Mitja und Jakob die SDA in der pädagogischen Entwicklung der Schulen unermüdlich begleiten sehr dankbar.
Auch beim Bildungshauses schreitet die Bauplanung voran. Es soll den umliegenden Gemeinden in verschiedenen Bereichen als Ressourcenzentrum zur Verfügung stehen und wird in Kalikatar VDC gebaut.
Funktionen:

  • Herbergsräume für SchülerInnen, die mehr als zwei Stunden Fußweg zur Schule haben, können in den Räumen übernachten und kochen, um die Schule besuchen zu können.
  • Sitzungsraum für Erwachsenenbildung nach dem REFLECT-Modell.
  • Bildungsraum für Landwirtschaft, in dem Bauern sowohl Wissen über moderne Landwirtschaft lernen können, als auch Geräte für die Bewirtschaftung der Felder ausleihen können.
  • Zentrum für Gesundheitsbildung – Kurse zu Hygiene und Gesundheitsbildung durch ein geschulte Pflegefachkraft des SDA-Teams
Literacy Home SDA.jpg
Landwirtschaft

Die Chepangs sind nicht registriert und besitzen oftmals keine Ausweise und keine Geburtsurkunden. Deshalb haben sie keinen Anspruch auf Landbesitz und können auch kein Land pachten. Auf kleinen Flächen, die jederzeit beschlagnahmt werden können, betreiben sie einfache Landwirtschaft. Geringe landwirtschaftliche Erträge führen zu Nahrungsmittelknappheit und haben Unter- und Mangelernährung zur Folge. SDA intendiert durch ein umfassendes Landwirtschaftsprojekt die Lebensgrundlagen der Chepang verbessern. Eine moderne Technik zur nachhaltigen Bewirtschaftung von abschüssigen Flächen soll genutz werden (Sloping Agricultural Land Technology II = SALT II). SALT II wurde für Kleinbauern im Hochland zur Agroforstbewirtschatung mit integrierter Nutztierhaltung entwickelt und hat vier wesentliche Komponenten:

  • Der Anbau von Gemüse wird zur Ernährungsdiversität der Familien beitragen. Überschüssiges Gemüse kann verkauft werden. Auch in der Nebensaison soll Gemüse angebaut werden.
  • Das Gebiet Makwanpur eignet sich gut zum Anbau von Ingwer, Kurkuma und Limonen. Diese sollen als 'Cash Crops' angebaut werden. Durch den Verkauf können die Chepangs ein Einkommen generieren.
  • Es werden Ziegen gehalten, deren Fleisch und Milch ebenfalls zu einer besseren Ernährung beitragen. Der Verkauf von Tieren stellt eine weitere Einkommensquelle dar. Darüber hinaus kann durch die Ziegen ein Nährstoffkreislauf geschaffen werden. Die Tiere liefern wertvollen Dünger um die Bodenfruchtbarkeit zu verbessern.
  • Außerdem werden Bäume gepflanzt. Sie schützen vor Erosion, bieten Brennholz und Ziegenfutter.

Der Anbau erfolgt auf Terrassen, um Bodenerosion zu mindern. Durch den Verzicht auf Brandrodung und die Erzeugung von Feuerholz kann die Entwaldung gestoppt werden. Techniken zum Auffangen von Regenwasser werden eingesetzt um Wasserknappheit zu vermeiden. Zunächst sollen besonders motivierte Bauern zu Trainern ausgebildet werden. Auf Demonstrationsfeldern wird die Bevölkerung die Bewirtschaftung erlernen. Schließlich sollen weitere Flächen kooperativ bewirtschaftet werden.

Taubstumme Kinder/ Westnepal


SDA sichert zudem die Betreuung von fünfzehn taubstummen Kindern in Jumla. Mahesh, Corinna und Sumitra waren vor zwei Wochen im Projekt, um mit dem Projektkoordinator Hari Budhthapa, die aktuellen Entwicklungen und Zukunftsplanungen zu reflektieren.Die Kinder besuchen eine staatliche Schule, in der sie nicht nur Unterricht erhalten, sondern in eigenen Räumen eine Heimat gefunden haben. Sie werden von speziell ausgebildeten Lehrpersonen respektvoll betreut und auf ihrem Weg in ein selbständiges Leben in der nepalesischen Gesellschaft professionell gefördert. Des weiteren werden die Kinder mit allen notwendigen Dingen des alltäglichen Bedarfs wie Nahrung, Kleidung, Spielsachen und Hygieneartikel versorgt.

Schulbau und Kooperativen in Westnepal
Das Team besuchte zudem die Kooperativen, Lehrerteams und Schulen. Die Entwicklung in den Schulen zeigt positive Entwicklungen auf. Auch die intensive Unterstützung der Gemeinden in der Entwicklung von mikro-ökonomischen Kreisläufen unter Führung/ Kontrolle der Kooperativen zeigt tolle Resultate auf. Das sich bereits jetzt die Multiplikation in Nachbargemeinden feststellen lässt, war nicht zu erwarten. Es war uns in den letzten Jahren sehr wichtig, Kreisläufe in den Gemeinden unterstützt werden, die neben der sozialen und ökologischen Nachhaltigkeitsdimension auch die wirtschaftliche berücksichtigen.

Ein dicker Dank an Corinna, Hanna, Jakob und Mitja, die SDA hervorragend inmitten schwierigster Umstände begleiten. Welche Herausforderungen unsere ehemaligen Schützlinge aus dem Waisenhaus, die wir seit den frühen Kindheitstagen begleiten, innerhalb der ersten Monate ihrer Arbeit für Nepal meisterten, ist in Worten kaum auszudrücken.

Danke für Eure Unterstützung!

Namaste.
(mehr Bilder auf Facebook)
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+Petition Blockade Nepals + Aargauer des Jahres - Dieses Duo liegt vorne+

Nov 2015

08

Liebe Freunde,

Danke für die tolle Unterstützung bei der seit 3 Wochen laufenden Wahl zum "Aargauer des Jahres", mit der wir insbesondere Nepal und die tolle Arbeit der Teams im Fokus der Öffentlichkeit halten können. Nepal ist seit Ende Mai völlig von der Bildfläche des medialen Interesses verschwunden, trotz tausender Nachbeben, Monsun, Erdrutschen, Überflutungen, Petrolkrise, dramtischen Einbrüchen im Tourismus, ineffizienter Arbeit der Regierungen und weiterhin unzureichender internationaler Hilfe. Durch den anstehenden Winter, wird sich die Lage für viele Menschen die seit Monaten unter unvorstellbaren Bedingungen leben, insbesondere in den Bergregionen nochmals zuspitzen .

Sie können hier eine Petition bezüglich der ökonomischen Blockade Nepals unterschreiben. 2400 Stimmen werden noch benötigt:
change.org/p/united-nations-eurpoean-union-un-intervention-in-india-s-economic-blockade-of-nepal

Bis zum 16.11. kann in Runde 3 des NAB Awards noch abgestimmt werden.

Aus der Aargauer Zeitung wurde ein Zwischenstand angegeben:
"Das wird spannend: Nach den ersten 7000 Stimmen liegen zwei Nominierte mit sozialen Projekten in Führung beim NAB-Award zum «Aargauer des Jahres». Alle sieben Kandidaten haben aber noch Chancen aufs Finale.
Im Rennen um den NAB-Award «Aargauer des Jahres» liegen zurzeit Simone Maurer (38) aus Rütihof und Rocco Umbescheidt (40) aus Rombach vorne. Maurer engagiert sich mit ihrem Projekt «mini Decki» für Flüchtlingskinder. Umbescheidt leitet ehrenamtlich 17 Hilfsprojekte in Nepal.Beim Voting haben bereits über 7000 Aargauerinnen und Aargauer mitgemacht. Die drei Nominierten mit den meisten Stimmen ziehen ins Finale ein und nehmen an der Gala zum «Aargauer des Jahres» am 21. November teil. Hinter dem führenden Duo Maurer/Umbescheidt ist es «ein Kopf-an-Kopf-Rennen», schreibt die Neue Aargauer Bank in einer Mitteilung. «Noch können alle Nominierten den Einzug ins Finale schaffen.»
"
aargauerzeitung.ch/aargau/kanton-aargau/artikel-129707189

(Korrektur unsererseits, da die Angaben der Medien nicht vollständig korrekt sind:
12 Hilfsprojekte laufen derzeit. Die 174 Häuser und 4 Schulen, die wir nach dem Erdbeben und der Soforthilfe für 36000 Menschen im Wiederaufbauprojekt bzw. direkt mit SDA und SOH bauen, sind noch nicht erbaut. Die komplexen Projekte dazu laufen auf Hochtouren.

Für diejenigen die beim NAB Award noch abstimmen möchten, in der Schweiz wohnen oder hier Freunde haben, senden wir nochmals die Angaben zum Voting:
---------
Unser Teammitglied Rocco, ist stellvertretend für das 18- jährige ehrenamtliche Engagement unseres Vereins in Nepal zur Wahl Aargauerin/ Aargauer des Jahres 2015 vorgeschlagen und von einer Jury in die 3. Runde gewählt worden. Mit der Wahl zur Aargauerin oder zum Aargauer des Jahres sollen Menschen aus dem Kanton ausgezeichnet werden, die Aussergewöhnliches geleistet haben.
Die zwölfköpfige Jury entschied sich in Runde 2, das humanitäre Engagement zu würdigen, mit dem es trotz instabiler Verhältnisse möglich ist 8000 Menschen in acht Projekten in Nepal zu unterstützen und 80 Angestellte zu beschäftigen. Nach den Erdbeben im April und Mai wurden 36’000 Menschen in einer umfangreichen und länderübergreifenden Soforthilfe unterstützt.

Seit heute (bis 16.11) läuft Runde drei - in der öffentlich gevotet wird:
Die Aargauerin oder der Aargauer des Jahres wird am 21. November 2015 aus den drei Kandida-tinnen gekürt, die in Runde drei die meisten Stimmen erhalten. Neben dem Award gibt es 5000 ,- CHF Preisgeld, die komplett in unser Wiederaufbauprojekt gespendet werden. Die Summe entspricht den Kosten von einem der 174 Häuser die wir erbauen.
Unterstützt uns bitte in der Vote & Win Phase. Wir könnten hierdurch die Projekte in Nepal am 21. November einer noch breiteren Öffentlichkeit vorstellen.

Wie läuft die Abstimmung?

Zeitraum: 13. Oktober bis 16. November 2015
Die drei Kandidaten mit den meisten Stimmen ziehen ins Finale ein am 21. November 2015 ein, indem dann 1500 Gäste und das TV Publikum zu jeweils 50 % abstimmen. Alle Abstimmenden haben die Möglichkeit, an einem Wettbewerb mit Preise im Wert von 40000,- CHF teilzunehmen.

Teilnahmeberechtigt in Runde 3: Alle in der Schweiz wohnhaften Personen über 12 Jahre.

Stimmenzahl: Pro Kandidat jeweils nur einmal abgestimmt werden.
Vernetzung:
Sendet die Mail gern Euren Freunden/ im Mailverteiler weiter.Im Finale am 21.11. gibt es andere Bedingungen. Teilnahmeberechtigt sind die Gäste im Saal sowie alle Fernsehzuschauer. Die Resultate der beiden getrennten Abstimmungen Saalpublikum und Anrufe/SMS-Stimmen werden mit einer Gewichtung von je 50% für das Endresultat gewertet.

Auf welche Art kann ich in Runde 3 abstimmen:
A) Die Teilnahme an der Abstimmung und am Wettbewerb ist vom 13. Oktober – 16. November 2015 elektronisch auf der Webseite www.nab-award.ch durch Ausfüllen des Voting-Formulars möglich.
Direktlink zur Abstimmung:
nab-award.ch/votewin/abstimmen.html

B) Teilnahme per SMS.
Senden Sie hierzu den Code Ihres Favoriten zusammen mit Ihrem Namen, Adresse und Alter an die Zielnummer 963 (Kosten CHF 0.20 pro SMS). Kandidaten Code: NAB AWARD 5

Video zur Awardnominierung:

youtube.com/watch?v=6zp8cClaojY

Text zur Nominierung:
NAB_AWARD5_Rocco_Umbescheidt.pdf

Danke für Eure Unterstützung!

Namaste.

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++ Design und Kosten der Häuser- Wiederaufbau Nepal++

Nov 2015

06

Liebe Freunde,

im letzten Newsletter berichteten wir darüber, dass unsere langjährigen Partnerorganisationen, als eine der ersten zwei Organisationen des Landes, die Genehmigung zum Bau von 160 Häusern erhalten haben. Wir können somit (insofern es die Petrolkrise und die Umstände in Nepal zulassen) den komplexen Wiederaufbau in Kürze in die Tat umsetzen.

Beiliegend senden wir Euch nun erstmals Informationen und Ansichten zu den Häusern, die Lalitpur und Makwanpur erbaut werden. Die Hausdesigns und Ausführungspläne wurden in intensiver Zusammenarbeit von nepalesischen Ingenieuren und einem Architektenteam von Govinda über mehrere Monate hinweg anhand klar definierter Kriterien entwickelt. Die nepalesischen Baufirmen, die den Bau der Häuser vor Ort mit den Hauseigentümern umsetzen, wurden in mehreren Durchgängen ausgewählt. 15-11-06 SRDP House deutsch.jpg

Die Häuser werden nach dem in mehreren Katastrophengebieten erprobten Owner Driven Reconstruction Ansatz erbaut. Das bedeutet, dass die Planung und der Hausbau zusammen mit den Familien gestaltet wird. Erdbebensicherheit, rauchfreie Öfen, Einbezug lokaler Ressourcen, traditionelle Aspekte und ökologische Toiletten sind wichtige Komponenten. Jedes dieser Häuser wird den vom Erdbeben betroffenen Familien, auf lange Zeit hinweg ein Obdach und Zukunftsperspektiven geben. Die Familien wurden aufgrund Grundlage von umfassenden sozialen und ökonomischen Kriterien ausgewählt und die Daten in mehreren Assessments (Datenerhebungen) überprüft.
Es wird zwei verschiedene Hausbauweisen geben: Im Distrikt Lalitpur werden Häuser aus Stein mit Interlocking Bricks gebaut, im Distrikt Makwanpur in einer Kombination aus Holz und Stein.

Die Hauseigentümer, Maurer und Schreiner werden in professionellen und praxisorientierten Trainings auf den Bau ihrer Häuser, die Mindestkriterien und die Projektabläufe vorbereitet. Sie bauen diese dann nachfolgend in Fünfergruppen. Unterstützt werden die Hauseigentümer durch ein vor Ort gegründetes Gemeindegremium. Die technische Begleitung und das Controlling erfolgt durch Ingenieure der Baufirmen und das Wiederaufbauteam.

Vor zwei Tagen fanden erneut Hauseigentümertreffen statt, in denen den Familien die Pläne vorgestellt wurden. Die Frequenz dieser Meetings wird nun stetig steigen, um diese bezüglich des Bauprozesses zu schulen. Zudem werden wichtige bewusstseinsbildende Trainings bezüglich der Implementierung der ökologischen Toiletten und rauchfreien Öfen schrittweise folgen. SRDP Owner Driven House Reconstruction Overview.jpg

Die Menschen werden nachhaltig und jahrzehntelang von den Maßnahmen unseres Kooperations-projektes mit unseren nepalesischen Partnerorganisationen und der Stiftung Usthi profitieren. Zudem werden die neuen Häuser einen höheren Entwicklungsstand als die bisherigen haben und das Leben der Menschen in Hinblick auf Hygiene und Gesundheit nachhaltig verbessern. Ein Gemeindehaus in Champi / Lalitpur wird ebenfalls erbaut.

Govinda/ Shangrila unterstützen zudem den Wiederaufbau von 14 Häusern für Angestellte/ Jugendliche deren Haus vom Erdbeben zerstört wurde. Der Bau mehrerer temporärer Lernsysteme für 5 Schulen und 1450 Schülerinnen läuft ebenfalls. Vier Schulen werden in Makwanpur mit der Jugendorganisation SDA wieder aufgebaut.

Wir werden zu den Massnahmen von SDA in einem separaten Newsletter in Kürze berichten. Der Newsletter Herbst 2015 wird Ihnen ebenfalls bald zugestellt und beinhaltet umfangreiche Informationen.

Euch allen danken wird dafür, dass die Projektarbeit und seit mehr als sechs Monaten die umfassende Soforthilfe, Monsunhilfe und der Wiederaufbau überhaupt möglich ist. Für den Bau der 174 Häuser und 4 Schulen benötigen wir weiterhin Unterstützung.

Derzeit können wir 95 der 160 Häuser im Rahmen des Wiederaufbauprojektes finanzieren, zwei der vier Schulen die wir mit SDA gemeinsam bauen und die 14 Häuser für die vom Erdbeben betroffenen Jugendlichen / Angestellten.

Namaste.

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+ Abschluss Monsunhilfe - Wiederaufbau - Neue Problemfelder +

Nov 2015

01

Liebe Freunde,
sechs Monate sind seit den Erdbeben In Nepal vergangen. Sechs Monate, die sich angesichts der Intensität die hinter uns liegt, und trotz des bereits seit 98 in Nepal erlebten, anfühlen wie Jahre.
Ende September war erstmals ein Ende der kontinuierlichen Nachbeben (begleitet vom mehrmo-natigen Monsun) feststellbar. Erleichterung war kurz zu spüren, nicht zuletzt aufgrund der neuen Verfassung und der Hoffnung vieler Menschen nun endlich den Wiederaufbau in ganz Nepal voran-treiben zu können. Ein weiteres Nachbeben der Stärke 4.0, am 08.10, mit dem Epizentrum in Lele, nur 5,2 km entfernt von Waisenhaus und Schule liess die Ängste wieder wach werden. Auch gestern war ein weiteres Nachbeben nordwestlich von Kathmandu zu verzeichnen. Hinzu kommen aber ein weiteres Mal neue Sorgen, aufgrund derer von einer Rückkehr in „Stabilität“ oder „Normalität“ noch lange nicht die Rede sein kann.

Wegen der neuen Verfassung protestieren im Süden Nepals Bevölkerungsgruppen die Straßen nach Indien. Die seit mehreren Wochen anhaltende Blockade verursacht zunehmend eine prekäre Situation, durch den Mangel an Treibstoff, Gas und Lebensmitteln. Eine zunehmende Unruhe wird greifbar und vor den Tankstellen des Landes, wo jeder, stehen Menschen wie in den Zeiten des Bürgerkrieges tagelang Schlange.
Dies alles findet in einem Umfeld statt, in dem nach Schätzungen von Unicef rund 400 000 Menschen nicht ausreichend auf den Winter vorbereitet sind. Kein Treibstoff und fehlende Transportmittel, in einem Land in dem 3 Millionen der vom Erdbeben betroffenen Menschen leiden und bereits 6 harte Monate durchgehalten haben. Sie haben aufgrund der politischen Nachbeben, keinen Cent der 4.1 Milliarden Dollar, die in den internationalen Geberkonferenzen zugesagt worden sind, gesehen.

Projektsicherheit

Es gelingt weiterhin inmitten dieses Kontextes, durch die hervorragende Arbeit der Teams vor Ort, die Projekt-sicherheit herzustellen. Die Projekte laufen inmitten herausfordernden Umstände und Nahrungsmittel für mehrere Monate lagern auch diesmal wieder im Waisenhaus. Der Einsatz in den letzten Monaten kann nicht genug gewürdigt werden. Es war immens wichtig, dass viele Angestellte und Kinder beim Dashain Festival vor wenigen Tagen, erstmals richtig Abstand nehmen konnten.

Wiederaufbau und Monsunhilfe

Ein Highlight inmitten dieser Schwierigkeiten ist es, dass unsere langjährigen Partnerorganisationen diese Woche, als eine der ersten zwei Organisationen des Landes, die Genehmigung zum Bau von 160 Häusern erhalten haben. Wir können somit (insofern es die Petrolkrise zulässt) den komplexen Wiederaufbau in Kürze in die Tat umsetzen.
Die Häuser werden nach dem in mehreren Katastrophengebieten erprobten Owner Driven Reconstruction Ansatz erbaut. Das bedeutet, dass die Planung und den Hausbau zusammen mit den Familien gestaltet wird. Sichere, rauchfreie Öfen, Erdbebensicherheit, der Einbezug lokaler Ressourcen und ökologische Toiletten sind wichtige Komponenten. Ein Hausneubau kostet 4800 Euro und wird einer Familie auf lange Zeit hinweg ein Obdach und Zukunftsperspektiven geben. Die nepalesischen Baufirmen, die den Bau der Häuser vor Ort übernehmen wurden in mehreren Durchgängen bereits ausgewählt. Die Hausdesigns und Ausführungspläne werden mit nepalesischen Ingenieuren und einem Architektenteam von Govinda seit Monaten entwickelt, dass bereits über langjährige Bauerfahrung in Nepal verfügt und Anfang September 2015 vor Ort war.
Es wird zwei verschiedene Hausbauweisen geben: Im Distrikt Lalitpur werden Häuser aus Stein gebaut, im Distrikt Makwanpur Häuser in einer Kombination aus Holz und Stein. Die Hauseigentümer, Maurer und Schreiner werden in professionellen und praxisorientierten Trainings auf den Bau ihrer Häuser, die Mindestkriterien und die Projektabläufe vorbereitet. Sie bauen diese dann nachfolgend in Fünfergruppen. Unterstützt werden die Hauseigentümer durch ein vor Ort gegründetes Gemeindegremium. Die technische Begleitung und das Controlling erfolgt durch Ingenieure der Baufirmen und unser Wiederaufbauteam.

Insgesamt werden mehr als 1000 Menschen nachhaltig und jahrzehntelang von den Maßnahmen des Kooperationsprojektes mit unseren nepalesischen Partnerorganisationen und der Stiftung Usthi profitieren. Zudem werden die neuen Häuser einen höheren Entwicklungsstand als die alten Häuser haben und das Leben der Menschen in Hinblick auf Hygiene und Gesundheit nachhaltig verbessern. Ein Gemeindehaus in Champi / Lalitpur wird ebenfalls erbaut.


Govinda/ Shangrila unterstützen zudem den Wiederaufbau von 14 Häusern für Angestellte/ Jugendliche deren Haus vom Erdbeben zerstört wurde und den Bau mehrerer temporären Lernsysteme. Vier Schulen werden in Makwanpur mit der Jugendorganisation SDA wieder aufgebaut.


· Übersicht zum Owner Driven Reconstruction Ansatz – Wiederaufbau:
SRDP Owner Driven House Reconstruction Overview.jpg
· Übersicht Wiederaufbauprojekt:
Wiederaufbau1.jpeg
· Zeitliche Zusammenfassung seit dem Erdbeben vom 25.04.15:
17-10-13 Kalender.jpg

Die Jugendorganisation SDA

Die Feldaktivitäten finden inmitten der schwierigen Bedingungen weiterhin statt. Erstmals sind Volontäre in Makwanpur tätig, die sich sehr gut ins Team integriert haben. Sie motivieren und stärken das Team in der Umsetzung der Projekte im Bildungsbereich. Wichtige Lehrertrainings stehen an, und die Bauplanungen des Bildungszentrums und der vier zerstörten Schulen stehen vor dem Abschluss.

Shangrila Waisenhaus
Im Rahmen des Integrationsprojektes konnten viele Kinder während Dashain den Besuch der Heimatgemeinden realisieren. Ein Ferienprogramm wurde erarbeitet und wichtige Schulungen im Umgang mit traumatisierten Kindern finden statt.


Shangrila International School , Scholarshipprojekt und Vocational Training Center

Wie lange hält selbst eine stabile Bausubstanz zehntausende Nachbeben über der Stärke 4, auf einem ungünstigen Grund wie dem Kathmandu Valley aus? Eine Frage die uns niemand beantworten kann. Wir arbeiten daher seit April kontinuierlich an der Erfassung und Reparatur kleinster Risse und Schäden mit Ingenieurteams aus Nepal und Deutschland.
Die Midterm Examen wurden in der SIS geschrieben, wobei die letzte Prüfung wegen einem Nachbeben abgebrochen wurde. Das Lehrerteam ist engagiert und unterstützt ein vom Erdbeben zerstörtes College mit ihren Schulräumen.

Im Berufsbildungszentrum laufen die Kurse nach dem Ausfall im April weiter. Die Recherche eines neuen Ausbildungsmoduls, dass im Zusammenhang mit dem mehrjährigen Wiederaufbau Nepals steht, ist vor dem Abschluss . Umfragen wurden diesbezüglich durchgeführt.


Reintegration
Im Vordergrund steht die Unterstützung der Jugendlichen in ihrer Karriereplanung, und Gruppen-meetings zum Erforschen individueller Stärken und Interessen. Zudem werden neue Berufsbil-dungswege geprüft und Teamworkshops durchgeführt.


Den Menschen Nepals stehen wir weiterhin inmitten der Vielzahl an unsicheren Faktoren so unbürokratisch, direkt, offen, stabilisierend und differenziert wie möglich zur Seite. Es ist unbe- schreiblich, was die Teams und Vereine leisten und welche Zuversicht für den Wiederaufbau des Landes trotz aller Widrigkeiten zu spüren ist. Ein grosser Dank an die Teams in den Fachbereichen und Aktionskreisen, die seit Monaten Aktionen für Nepal aktiv umsetzen.

Euch allen danken wird dafür, dass die Projektarbeit und seit mehr als sechs Monaten die umfassende Soforthilfe, Monsunhilfe und der Wiederaufbau überhaupt möglich ist. Für den Bau der 174 Häuser und 4 Schulen benötigen wir weiterhin Unterstützung.

Link zu (leider viel zu wenigen) Artikeln, die die weiterhin instabile Lage in Nepal gut beschreiben:

nepalitimes.atavist.com/reconstruction-in-ruins

faz.net/aktuell/gesellschaft/der-wiederaufbau-in-nepal-stockt-13875393.html

sueddeutsche.de/leben/nepal-das-beben-nach-dem-beben-1.2661459

Namaste.

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+++ Film Nepal nach dem Beben - Die Soforthilfe und der Wiederaufbau durch die Govinda Entwicklungshilfe e.V. +++

Okt 2015

24

Liebe Freunde,

der neue Film ist fertig:

Nepal nach dem Beben - Die Soforthilfe und der Wiederaufbau durch die Govinda Entwicklungshilfe e.V.

Ein Film von Govinda e.V. Schnitt: Christina Voigt. Stand: Oktober 2015

Link: youtube.com/watch?v=B1cwRLIPgb0

Vielen Dank an Christina.

Namaste.

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+Govinda Kalender 2016- Portraits Shangrila Waisenhaus+

Okt 2015

21

Liebe Freunde,

der Govinda Kalender 2016 kann bestellt werden. Er beinhaltet 12 Schwarz- Weiss Portraits der Kinder aus dem Shangrila Waisenhaus.
Format: 21cm mal 29.cm, Spiralbindung.
Preis: 9 Euro + Porto
Wir bedanken uns auch dieses Jahr herzlichst bei Christoph Gysin für die Fotografien / die Gestaltung und Christian Platz für die Texte.
Ein grosser Dank geht ebenso an Carolin Baumgärtner und netzwerk P Produktion GmbH für die jahrelange Unterstützung in der Produktion des Kalenders.

Bestellen könnt ihr entweder per Mail:


oder per Post mit dem beigefügten Talon:
Highres_Kalenderbestellung_2015.pdf

Danke für Eure Unterstützung!

Namaste.

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Unterstützungsprojekt SKM-Hospital Nepal erfolgreich umgesetzt

Okt 2015

19

Interplast Germany e.V. – Sektion Nepalprojekt- und die Govinda Entwicklungshilfe e.V. konnten die im November 2014 beschlossenen 4 Teilprojekte zur Verbesserung der medizinischen Ausstattung und zur Erhöhung der Betriebssicherheit im Sushma Koirala Memorial Hospital erfolgreich umsetzen.

Teilprojekt 1: Kauf und Installation eines online 10 kVA UPS- Systems:
Dieses System wurde auf dem lokalen Markt in Kathmandu beschafft und dient als unterbrechungsfreie Stromversorgung für beide Ops und aller Computer der Administration. Damit ist insbesondere in den Operationssälen die Stromversorgung der Lampen, der Monitore, der Narkosegeräte mit Oxygeneratoren, sowie allen elektrisch betriebenen Einrichtungen und Instrumentarien unter allen Umständen sicher gestellt. Dies bedeutet einen erheblichen Sicherheitsgewinn während der Operationen und hat sich insbesondere während der Erdbebenkatastrophe bestens bewährt.

Teilprojekt 2: Beschaffung einer neuen Op-Lampe in LED-Technik:
Diese lichtstarke Op-Lampe wurde auch in KTM gekauft und entspricht neuestem Stand der Technik. Dies war schon lange eine Forderung unserer Chirurgen bei immer schwierigeren und längeren Operationen. Als Beispiel sei eine 18-stündige Op genannt!

Teilprojekt 3: Digitalisierung eines bestehenden Röntgengerätes:
Das bisherige chemische Entwicklerbad für Röntgenaufnahmen genügte in keiner Weise mehr den Anforderungen um gute Röntgenbilder zu entwickeln. Mit der neuen digitalen Entwicklungseinrichtung konnte das alte Gerät erhalten werden. Allerdings waren einige Umbaumaßnahmen erforderlich um aus der alten Dunkelkammer mit Entwicklerbad einen modernen Arbeitsplatz mit digitalem Entwickler, Drucker und Monitor zu machen. Dazu musste für die wärmeempfindlichen Geräte eine kleine Klimaanlage eingebaut werden. Inzwischen ist ein weiterer Monitor im Op installiert, sodass die Bilder dem Operateur direkt während der Op zur Verfügung stehen. Auch dazu waren umfangreiche Installationen erforderlich, die aber meist von hospitaleigenen Technikern selbst durchgeführt wurden.
Diese neue Anlage war gerade betriebsbereit als am 25.04. das erste große Erdbeben kam. Am ersten Tag wurden über 70 Schwerverletzte geröntgt. Es muss als Glücksfall gelten, dass diese Einrichtung gerade zu dieser Zeit zur Verfügung stand und hat sicher sehr vielen Menschen zu einer zügigeren und besseren Behandlung verholfen.

Teilprojekt 4: Einrichtung einer „Critical burn care unitfür Intensivbehandlungen:
Gerade nach schwierigen Operationen, meist an Schwerverbrannten, ist es dringend erforderlich die weitere Beatmung nach der Op intensiv zu überwachen. Kern der Ausstattung sind ein Beatmungsgerät und Monitore für 2 Betten. Dies war über Jahre eine Lücke in der sicheren Versorgung der Patienten nach Operationen und nicht selten mussten Patienten bei Komplikationen nach Kathmandu verlegt werden, was immer ein Risiko war und hohe Kosten verursachte. Mit dieser Einrichtung haben wir die Behandlungssicherheit für frisch operierte Problempatienten deutlich erhöht.

Die Gesamtkosten aller 4 Teilprojekte die von Govinda Entwicklungshilfe e.V. finanziert worden sind betragen 86 513,20 €.

Hein Stahl, Projektleiter des Nepalhospitals der Interplast- Germany e.V. schrieb uns heute abschliessend: „Mit diesen wertvollen Investitionen konnte der medizinische Standard und die Behandlungssicherheit für Patienten deutlich verbessert werden. Wir sind der Govinda Entwicklungshilfe damit zu großem Dank verpflichtet. Ich möchte mich besonders für die unkomplizierte und angenehme Zusammenarbeit bedanken.”

Danke für Eure Unterstützung!

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+Nomination & Abstimmung - Aargauerin/ Aargauer des Jahres +

Okt 2015

13

Liebe Freunde,

unser Teammitglied Rocco, ist stellvertretend für das 18- jährige ehrenamtliche Engagement unseres Vereins in Nepal zur Wahl Aargauerin/ Aargauer des Jahres 2015 vorgeschlagen und von einer Jury in die 3. Runde gewählt worden. Mit der Wahl zur Aargauerin oder zum Aargauer des Jahres sollen Menschen aus dem Kanton ausgezeichnet werden, die Aussergewöhnliches geleistet haben.
Die zwölfköpfige Jury entschied sich in Runde 2, das humanitäre Engagement zu würdigen, mit dem es trotz instabiler Verhältnisse möglich ist 8000 Menschen in acht Projekten in Nepal zu unterstützen und 80 Angestellte zu beschäftigen. Nach den Erdbeben im April und Mai wurden 36’000 Menschen in einer umfangreichen und länderübergreifenden Soforthilfe unterstützt.

Seit heute (bis 16.11) läuft Runde drei - in der öffentlich gevotet wird:
Die Aargauerin oder der Aargauer des Jahres wird am 21. November 2015 aus den drei Kandida-tinnen gekürt, die in Runde drei die meisten Stimmen erhalten. Neben dem Award gibt es 5000 ,- CHF Preisgeld, die komplett in unser Wiederaufbauprojekt gespendet werden. Die Summe entspricht den Kosten von einem der 174 Häuser die wir erbauen.
Unterstützt uns bitte in der Vote & Win Phase. Wir könnten hierdurch die Projekte in Nepal am 21. November einer noch breiteren Öffentlichkeit vorstellen. Nepal ist seit Ende Mai völlig von der Bildfläche des medialen Interesses verschwunden, trotz tausender Nachbeben, Monsun, Erdrutschen, Überflutungen und weiterhin unzureichender internationaler Hilfe.

Wie läuft die Abstimmung?

Zeitraum: 13. Oktober bis 16. November 2015
Die drei Kandidaten mit den meisten Stimmen ziehen ins Finale ein am 21. November 2015 ein, indem dann 1500 Gäste und das TV Publikum zu jeweils 50 % abstimmen. Alle Abstimmenden haben die Möglichkeit, an einem Wettbewerb mit Preise im Wert von 40000,- CHF teilzunehmen.

Teilnahmeberechtigt: Alle in der Schweiz wohnhaften Personen über 12 Jahre.

Stimmenzahl: Pro Kandidat jeweils nur einmal abgestimmt werden.
Vernetzung:
Sendet die Mail gern Euren Freunden/ im Mailverteiler weiter.

Auf welche Art kann ich abstimmen:
A) Die Teilnahme an der Abstimmung und am Wettbewerb ist vom 13. Oktober – 16. November 2015 elektronisch auf der Webseite www.nab-award.ch durch Ausfüllen des Voting-Formulars möglich.
Direktlink zur Abstimmung:
nab-award.ch/votewin/abstimmen.html

B) Teilnahme per SMS.
Senden Sie hierzu den Code Ihres Favoriten zusammen mit Ihrem Namen, Adresse und Alter an die Zielnummer 963 (Kosten CHF 0.20 pro SMS). Kandidaten Code: NAB AWARD 5

Video zur Awardnominierung:

youtube.com/watch?v=6zp8cClaojY
Text zur Nominierung:
NAB_AWARD5_Rocco_Umbescheidt.pdf

Danke für Eure Unterstützung!

Namaste.

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A.Camus

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+++Filippas Engel Preis 2015++

Sep 2015

26

Liebe Freunde,

wir freuen uns, dass Marisa Schroth den Filippas Engel Preis 2015 gewonnen hat. Er wird seit 2004 an junge Menschen überreicht, die Herausragendes im sozialen, kulturellen oder ökologischen Bereich geleistet haben und zählt zu den bedeutendsten jährlich verliehenen Auszeichnungen für die Jugend Europas. Govinda durfte 2004 diesen Preis bereits einmal entgegennehmen.

Marisa (aus Wolfschlugen) unterstützt ehrenamtlich den Govinda-Aktionskreis in Stuttgart und übernahm 2013 die Leitung. Unzählige Veranstaltungen und Spendenaktionen organisierte sie gemeinsam mit dem Aktionskreis, doch der Wunsch Menschen direkt zu helfen, veranlasste sie dann 2014 für 5 Monate nach Nepal zu gehen um als Volontärin im Waisenhaus und der Schule zu arbeiten. Nach ihrem Studium in Ernährungswissenschaft konnte Marisa im Waisenhaus in Nepal den Speiseplan analysieren und optimieren. Zudem half sie, ein Mülltrennungs- und Entsorgungssystem in der Schule einzuführen und machte Recyling-Projekte mit den Kindern. Das motivierte Team in Nepal, die nachhaltige Arbeitsweise und die Selbstreflektion zeigten ihr schnell, dass sie an der richtigen Stelle war.
Nach dem verheerenden Erdbeben war ihr organisatorisches Talent besonders gefragt und so veranstaltete sie mit ihrem Aktionskreis viele Spendenaktionen.
Nach ihrer Rückkehr aus Nepal gründete sie den Fachbereich Nachhaltigkeit, um die nepalesischen Teams in den Themenbereichen Landwirtschaft, Ernährung und Abfall zu unterstützen und zu beraten.
Seit Jahren zeigt Govinda und alle seine ehrenamtlich tätigen Helfer auf, dass jede und jeder etwas tun kann. Marisa betonte, den Preis stellvertretend für das grosse ehrenamtliche Team von Govinda entgegenzunehmen.

Wir danken Marisa für ihr jahrelanges ehrenamtliches Engagement und die Spende ihres Preisgeldes. Es wird vollumfänglich in das Wiederaufbauprojekt fliessen.

Namaste.
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+ Neue Verfassung - Kinder wieder im Waisenhaus- Projekte+

Sep 2015

24

Liebe Freunde,

Nepal konnte am 20.09.15 einen historischen Tag feiern. Die erste demokratische Verfassung des Landes trat nach unzähligen gescheiterten Versuchen, seit dem Ende des Bürgerkrieges und Sturz des Königs in Kraft. Inwiefern dies zu weiteren Streiks und Unruhen im Land führt, bleibt abzuwarten. Schön, dass wir diesen Moment parallel zum in Berlin stattfindenden Concert for Nepal mit dem Team und einigen nepalesischen Mitgliedern erleben durften.
Die Frequenz der Nachbeben nimmt endlich ab und der Monsun neigt sich dem Ende zu. Nach den harten fünf Monaten die hinter den Menschen Nepals liegen, bleibt nur eine kurze Zeitspanne bis die Wintermonate einbrechen und neue Herausforderungen auf die vielen obdachlosen Familien hinzukommen. Weiterhin gibt es Menschen und Sektoren (bspw. Bildungssektor und) die dringend unterstützt werden müssen. Die internationale Unterstützung ist unzureichend bezüglich der benötigten Finanzmittel (57% - Status Mitte September), aber auch trotz aller Erfolge und Bemühungen, hinsichtlich der Effizienz der Hilfsmassnahmen. Oftmals scheitern Vorhaben an kruden Strukturen, naturgegebenen Hindernissen, und insbesondere (wie seit vielen Jahren beobachtbar), an einem fehlenden Transfer theoretischer Konzepte in die Praxis. Wie die Menschen Nepals und unser Team vor Ort zwei grosse Erdbeben und tausende Nachbeben, Überschwemmungen und Erdrutsche inmitten stetig wechselnder Umstände durchlebt haben, nötigt uns immer wieder Respekt ab.

Nachfolgend ein Überblick über aktuelle und anstehende Aktivitäten und Entwicklungen in unseren Projekten:

Waisenhaus (SOH)
Die Kinder sind gesund, und konnten von der neu erbauten Notunterkunft, nun erstmals ins Waisenhaus umziehen. Ein wichtiger Schritt der uns alle sehr erleichtert hat. Erste Reparaturen am Waisenhaus der ersten Phase und in der Schule (SIS) sind abgeschlossen und mit Architekten von Govinda vor Ort validiert worden. Seit Wochen unterstützen die Kinder des Waisenhauses mit Einzel- und Gruppenmeetings durch spezialisierte Teams in der Stress- und Traumabewältigung. Zudem haben alle Angestellten, Vereinsmitglieder und Jugendlichen anonymen & kostenfreien Zugang bei einem externen nepalesischen Psychologenteam. Eine Angestellte des Waisenhauses erhält zudem eine nachhaltige Grundausbildung in diesem Bereich.

Reintegration (SRP)
Aufgrund der veränderten Marktsituation haben wir weitere Verbesserungen in der Unterstützung der Jugendlichen vorgenommen. Neue Schulabgänger wurden in Studien- und Ausbildungsgängen registriert. Sie werden beim nächsten Schritt in ein eigenständigeres Leben durch das Team eng begleitet. Bewerbungstrainings, die Erarbeitung individueller Karierrepläne und Kompetenzanalysen sind wichtige Schwerpunkte der aktuellen Arbeit. In den bald anstehenden Dashain und Tihar Feiertagen werden viele Kinder ihre Heimatgemeinden im Rahmen des Integrationsprojektes besuchen.

Scholarshipprojekt (SSP)
Ende des Monats steht ein Dental Camp in der SIS an, dass durch die Pro Vita Stiftung unterstützt wird. Die 26 neuen Kinder aus armen Familien wurden gut in die Schule integriert.

Ausbildungszentrum (SVTC)
Die aktuellen Ausbildungskurse werden umgesetzt. Zudem laufen intensive Recherchen bezüglich der Möglichkeit einen neuen Ausbildungsgang zu integrieren, der den Wiederaufbau unterstützt (Maurer, Elektriker, Installateur).

Shangrila International Schule (SIS)
Aufgrund der hervorragenden Schulabschlüsse der 50 Absolventinnen und der besten Ergebnisse in den 8 Nachbargemeinden wurde unsere Schule für den nationalen Bildungspreis vorgeschlagen. Die neuen Managementstrukturen greifen und die Kooperation mit einem zerstörten lokalen College, dass die Räumlichkeiten der SIS mitnutzt, wird umgesetzt. Insgesamt 51 neue Schülerinnen wurden in die SIS aufgenommen.

Aufgrund der völlig unzureichenden Ergebnisse bezüglich der Hilfsmassnahmen im Bildungssektor, unterstützt Govinda den Aufbau von weiteren temporären Lernsystemen (TLC). Nach ersten Tätigkeiten in Makwanpur, werden nun weitere TLC in Lalitpur und weiteren Regionen unterstützt.

Shangrila Development Association (SDA)
Unsere Jugendorganisation SDA leistet hervorragende Arbeit. Umfangreiche Gesundheitsmassnahmen in der bergigen Region Kalikattar/ Bharta finden statt. In den fünf unterstützten Schulen ist die Einschulungsrate gestiegen, und temporäre Lernsysteme wurden aufgebaut. In Zusammenarbeit mit nepalesischen Ingenieurteams und dem Bauexpertenteam von Govinda wurden die Detailplanungen von 4 Schulen und dem SDA Bildungshaus vor Ort finalisiert. In den nächsten Wochen folgen Verträge, Umsetzungspläne und eine Rückprüfung mit den erneuerten Regierungsvorgaben (die seit Monaten auf sich warten lassen). Die ersten Lehrertrainings finden in den nächsten Wochen statt und alle Schulen erhalten (wie beim Bau der 12 bisherigen Schulen) nützliche Lehrmaterialien für den Einsatz im Unterricht.

Taubstumme Kinder und Schulen in Westnepal
Den taubstummen Kindern geht es gut. Sie werden weiterhin hinsichtlich Schulbildung, Kleidung, Unterkunft und Ernährung unterstützt. Die Schulen in Westnepal sind nicht vom Erdbeben betroffen. Im Oktober finden Überprüfungen der Einschulungsraten statt. Unsere Fachbereichskoordinatorin Corinna Hilgner, die unsere Projekte in Kathmandu und Westnepal hervorragend unterstützt, wird mit Angestellten von SDA vor Ort sein.

Wiederaufbauprojekt (SRDP) - Monsunhilfe und Bau von 95 Häusern
Unser Team leistet in den Distrikten Lalitpur und Makwanpur tolle Arbeit unter stetig wechselnden Bedingungen. 554 Menschen wurden behandelt, 394 Health Check ups durchgeführt und 2500 Medikamente verteilt. 94 Personen wurden in WASH (Water/ Sanitation/ Hygiene) trainiert. Der Bau & die Reparatur von 40 temporär verbesserten Unterbringungen für Familien wurde realisiert und der Bau von fünf temporären Lernsystemen abgeschlossen. In den für Notlagen präventiv errichteten Mosunzentren (HUBs) finden Gemeindeaktivitäten; Analysen aktueller Bedürfnisse und wichtiger Informationsaustausch für die folgenden Projektaktivitäten statt.
Mit den (anhand mehrerer Assessments) ausgewählten Eigentümern zerstörter Häuser fanden seit Juli zwei partizipative Treffen zur Analyse eigener Bedürfnisse, Identifikation von Ansatzpunkten für den Wiederaufbau ihrer Häuser und zur Rückprüfung der Baudesigns statt. Die Auswahl von Baufirmen im Ratingverfahren für den Distrikt Makwanpur ist abgeschlossen und auch in Lalitpur in der finalen Phase.
Die Hausdesigns und Ausführungspläne werden mit nepalesischen Ingenieuren und einem Architektenteam von Govinda entwickelt, dass bereits über langjährige Bauerfahrung in Nepal verfügt und Anfang September vor Ort war. Sichere Öfen, Erdbebensicherheit, der Einbezug lokaler Ressourcen und ökologische Toiletten sind wichtige Komponenten der Modellhäuser. Vielen Dank an Carola, Sixten, Yvonne und Sören an dieser Stelle für die intensive Arbeit seit Ende Juni.
Die Hauseigentümer werden in den nächsten Wochen in praxisorientierten Trainings auf den Bau ihrer Häuser, die Mindestkriterien und die Projektabläufe vorbereitet. Sie bauen diese dann nachfolgend in Fünfergruppen. Unterstützt werden sie durch ein local gegründetes Gemeindegremium. Dieses unterstützt die Hauseigentümer und wird Folgetrainings im Bezug auf einzelne Projektkomponenten bzw. bewusstseinsbildende Massnahmen umsetzen. Die technische Begleitung und das Controlling erfolgt durch Ingenieure der Baufirmen und unser Wiederaufbauteam. Auch die Bauphasen, das Monitoring, Zahlungsmethoden und der Zugang zu Baumaterialien sind eng aneinander gekoppelt, um die Zielerreichung sicherzustellen. Wir werden die nächsten Wochen in einem eigenen Newsletter über die Baudesigns, einzelne Komponenten und Kosten informieren. Eine partizipatorische Planung von Projektaktivitäten mit den Menschen wie im hauseigentümerbezogenen Ansatz des Projektes, bewusstseinsbildende Massnahmen und gruppenbasierte Strukturen setzen wir seit dem Start der Westnepalprojekte zu Zeiten des Bürgerkrieges im Jahre 2006 um.
Das Team leistet tolle Arbeit unter der Leitung von Deepak Chetri und Maya Thapa. Unsere Wiederaufbaukoordinatoren Malte Schnitger und Knut Plank unterstützen die nepalesische Projektleitung und übernehmen wichtige Aufgaben im Projektmanagement.

Unterstützung betroffener Angestellter und Jugendlicher
Alle vom Erdbeben direkt betroffenen Angestellten und Jugendlichen, werden seit dem 25.04 umfassend unterstützt. Der Wiederaufbau ihrer Häuser wird von Govinda/ Shangrila finanziert.

Handlungsbedarf und Ursachenanalysen
Neben den Folgen des Erdbebens in Nepal erschüttert uns die aktuelle Flüchtlingskrise. Govinda verfolgt seit der Gründung des Vereins zwei Hauptansätze.

1. Nachhaltige Entwicklungszusammenarbeit in deren Mittelpunkt der Mensch steht
2. Eine gesellschaftspolitischen Perspektive durch Aufklärung, Jugend- und Schul- ,Öffentlich-keitsarbeit, da unser Handeln in den Industrienationen direkt mit den Zuständen in Ländern des Südens vernetzt ist.

Wir leben in einem Zeitalter, in dem wir horrende Summen am Verkauf von Waffensystemen verdienen, bewaffnete Konflikte herbeiführen, an der Schuldentilgung von Ländern des Südens verdienen und Menschen unter unmenschlichen Arbeitsbedingungen unsere Billigprodukte herstellen. Die Gelder die in diesen Bereichen fliessen und die resultierenden Schäden und Auswirkungen, sind ein Vielfaches dessen, was in Entwicklungszusammenarbeit investiert wird bzw. durch diese kompensiert werden kann.
Solange wir in einer Welt leben, in der eine eklatant ungerechte Verteilung der Ressourcen und Güter dieser Welt vorhanden ist, und wir bei der Vermehrung von Kapital selbst vor der Zerstörung eigener Lebensgrundlagen nicht zurückschrecken, wird es Armut, Krieg und Flüchtlinge in dieser Welt geben.
Aus diesem Grunde und im Hinblick auf das, was wir der nächsten Generation weitergeben, braucht es heutzutage mehr den jeh zuvor, Initiativen in denen Menschen durch ihr eigenes Handeln Veränderungen bedingen und neue Wege anbahnen. Menschen die das WIR und vor das ICH stellen und den Glauben an ein Entwicklungskonzept und die Lernfähigkeit des Menschen in konkrete Handlungsweisen transferieren.

Wir möchten allen Spendern, Aktionskreismitgliedern, in den Fachbereichen, Vorständen und Krisenteams für die unermüdliche Arbeit danken. Nur dadurch ist es möglich den Menschen Nepals in diesem Umfang zur Seite zu stehen und nach der Sofort- und Monsunhilfe, die Herausforderung des Baus von 174 Häusern und 4 Schulen zu schaffen. Schauen Sie gern einmal in unsere Aktions- und Presseübersicht rein, es ist unglaublich was seit dem 25.04.15 geleistet wurde.

Übersicht Spendenaktionen:
Erdbeben -> Spendenaktionen

Übersicht Presse:
Presse

An dieser Stelle ein dickes Merci nach Deutschland, die Schweiz, Österreich, Dänemark, Grossbritannien, Polen und Kanada.

Namaste.
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+ Unterstützung des Kindergartens in Mandinahba/ Gambia+

Sep 2015

05

Der Dindingo e.V. aus Erfurt baute und unterhält in Mandinahba in Gambia einen Kindergarten / Vorschule für die Kinder des Dorfes. In der Vorschule werden ca. 130 Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren in 4 Klassen betreut und unterrichtet.

Govinda unterstützte das Sanierungs- und Renovierungsprogramm in Mandinaba mit der Renovation der Dächer, Böden und Tische der Küche. Der Einbau eines rauchfreien Herds für die Köchinnen, die Renovierung und Erweiterung des Spielplatzes sowie Spielmaterialien wurden ebenfalls finanziert.

Die Projekte von Dindingo e.V. wurden bereits im Sommer 2004 mit dem Bau einer Küche mit Kochstellen, Küchenmaterial, einem Kamin samt Lagerraum und großem Speisesaal für die Kinder unterstützt. Bis dahin wurde - auch während der Regenzeit - draußen unter 2 Bäumen gekocht und gegessen.

Wir werden im nächsten Newsletter über die Aktivitäten in unseren acht Projekten in Nepal, unserem Wiederaufbauprojekt und die laufende Monsunhilfe informieren.

Leider sind erschweren neben den Nachbeben, Überschwemmungen und Erdrutschen nun auch politische Unruhen das Leben in Nepal. Dies u.a. aufgrund der Neuaufteilung des Landes in Verwaltungszonen, im Rahmen der neu erarbeiteten nepalesischen Verfassung.

Namaste.

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+ Tag 98: Erdrutsche, Überflutungen und Nachbeben +

Aug 2015

02

Liebe Freunde,
Die Nachbeben in Nepal nehmen weiterhin kein Ende. Heftiger Regen, Stürme, Überflutungen und Erdrutsche setzen den exponierten und seit drei Monaten unter stetigem Stress stehenden Menschen in den letzten Tagen besonders zu. Mehr als 90 Menschen haben durch Erdrutsche und Fluten bislang ihr Leben verloren. Tausende wurden evakuiert.

Drei Monate sind seit den Erdbeben am 25.04.15 und 12.05.15 vergangen. 880000 Haushalte wurden komplett bzw. partiell zerstört und 8898 Menschen haben ihr Leben verloren. Nur 50% der Menschen in den 14 betroffenen Distrikten haben bislang Hilfe beim Bau von Notunterkünften erhalten. Aktuelle Daten gehen von 2 Millionen Menschen aus, die ihre ursprüngliche Wohnunterkunft verlassen haben. Viele Menschen in abgelegenen Gebieten, wurden weiterhin nicht von der internationalen Hilfe bzw. den Hilfsmassnahmen der Regierung erreicht, obwohl 1.4 Millionen Menschen dringend Nahrungs-mittel benötigen und Datenerhebungen der Regierung den Anstieg von Kindern mit Unterernährung
aufzeigen. Ein Million Kinder ist weiterhin ohne Zugang zu Klassenräumen aufgrund der Vielzahl an zerstörten Schulen. Die UN hat bislang nur 50% der 422 Mill. USD erhalten, die sie benötigt. Keines der 14 „Disaster Risk Reduction Committees“ schliesst Dalits (Menschen aus niedrigen Kasten bzw. Kastenlose) mit ein, was die Unterdrückung dieser unterpriviligierten Menschen noch mehr verstärkt. Die Beteiligung von Frauen ist ebenfalls auf einem sehr niedrigen Niveau. Erschreckend, dass derartige Grundsätze, die wir seit Jahren in den Gemeindeprojekten umsetzen, noch immer kaum Berücksichtigung erfahren. Wir haben in den Zeiten des Bürgerkriegs während der Arbeit in Westnepal oft -angesichts vieler erschütternder Einzelschicksale- versucht, die Situation von Frauen in diesen abgelegenen Gebieten zu reflektieren, insbesondere wenn sie kastenlos sind und ohne jegliche rechtliche Grundlage leben. Wie führen sie wohl jetzt ihr Dasein, in dem sie 16 h/ Tag für 4-5 Kinder zuständig sind, ohne Dach über dem Kopf und Zugang zu Hilfeleistungen, inmitten von Stürmen und Erdrutschen, aber auch Menschenhändlern die an vielen Orten im Land die Notsituation ausnutzen?
24% der Menschen haben keine Staatsbürgerschaft in den 14 betroffenen Distrikten, was riesige Schwierigkeiten bezüglich des Zugangs zu Hilfeleistungen der Regierung und Landrechten mit sich bringt. Auch hier sind Frauen, niedrige Kasten und ethnische Minoritäten am meisten betroffen.

Inmitten dieser Umstände - oftmals mit eigener / familiärer Betroffenheit - arbeiten die Angestellten und Vereinsmitglieder in Nepal für die Menschen in unseren Projekten, und wachsen hierbei über sich hinaus.

Unser Wiederaufbauteam hat 3000 Haushalte in den Distrikten Lalitpur und Makwanpur über die laufende Monsunhilfe umfassend informiert. In den Nothilfezentren findet ein regelmässiger Austausch (Monsunhilfe und Wiederaufbau der Häuser) sowie Aktivitäten mit der Bevölkerung statt. 35 Personen konnten in Lalitpur im Bereich Wasser, Saintärwesen und Hygiene geschult werden, was angesichts der Sanitäranlagen und hygienischen Herausforderungen dringend notwendig ist. In den Modellhäusern in den Gemeinden sowie denen die für Familien wieder aufgebaut werden, sind ökologische Toiletten und hygienische Sanitäranlagen ein wichtiger Grundbestandteil.
Mehr als 300 Patienten wurden in Makwanpur bereits in enger Kooperation der Angestellten unserer Jugendorganisation SDA und dem Wiederaufbauprojekt behandelt bzw. 150 Schülerinnen in fünf Schulen untersucht. Zudem konnten fünf temporäre Lernsysteme für zerstörte Schulen errichtet werden.
39 Notunterkünfte wurden erbaut bzw. verbessert und 240 KG Nahrungsmittel wurden verteilt. Im bergigen Terrain Makwanpurs sind in fünf verschiedenen Schulen weitere Notlager mit Hilfsgütern eingerichtet. Sie werden von Sozialarbeitern verwaltet. Es ist wichtig, dass die Menschen auch in Zeiten in denen die Region – wie seit vorgestern - komplett von der Aussenwelt abgeschnitten ist, Zugang zu unseren Hilfeleistungen haben. Mehr als 130 Menschen aus den Projektdistrikten, haben wir in den letzten Wochen gezielt (nebst Datenerhebungen zum Hausbau) befragt. Hierbei drückten sie ihre Dankbarkeit über die direkte und präventiv geplanten humanitäre Unterstützung aus.

In einem professionellen und umfassenden Rating haben wir aus fünf Bewerbern Architekturfirmen für den Wiederaufbau der Häuser in beiden Projektdistrikten ausgewählt. Die zwei Bestplatzierten haben ihre Daten nun im Feld verifiziert und werden in den nächsten Tagen präzisierte Bau-, Kosten,- und Supervisionspläne einreichen. Die Modellhäuser werden anhand der Bedürfnisse der Bevölkerung, mit nepalesischen Ingenieuren und einem Expertenteam von Govinda entwickelt, dass bereits über langjährige Bauerfahrung in Nepal verfügt. Sichere Öfen, Erdbebensicherheit, der Einbezug lokaler Ressourcen und ökologische Toiletten sind wichtige Komponenten der Modellhäuser. Durch die in den Verteil- und Beratungszentren angebotenen Schulungen, die noch vor dem Ende der Monsunzeit stattfinden werden, sowie die Entwicklung von Modelhäusern erwarten wir einen grossen Multiplikatoren Effekt.

Die nepalesische Regierung hat viele Aufgaben in diesen schweren Tagen und in der Ausarbeitung von Richtlinien und Prototypen für erdbebensichere Häuser, sowie Hilfeleistungen angesichts der Umstände einiges geleistet. Leider erschweren intransparente Prozesse, fehlende Koordination, Richtlinien und Zeitangaben zum Wiederaufbau die direkte und unbürokratische Arbeit der Hilfsorganisationen. Wir sind mit einer Reihe von Organisationen vernetzt, die ebenfalls den Wiederaufbau dringend benötigter Schulen zum Ziel haben und seit Wochen ausharren um endlich tätig werden zu können. Auch wir haben neben dem erfolgten Aufbau temporärer Schulunterkünfte, den Wiederaufbau von drei zerstörten Schulen mit unserer Jugendorganisation SDA in Makwanpur vorbereitet.

Den Menschen Nepals stehen wir weiterhin inmitten der Vielzahl an unsicheren Faktoren so unbüro-kratisch, direkt, offen, stabilisierend und differenziert wie es uns möglich ist zur Seite.

Ihnen allen danken wird dafür, dass dies seit mehr als drei Monaten in Form der umfassenden Soforthilfe und des Wiederaufbauprojektes möglich ist. Ein grosser Dank an die Teams in den Fachbereichen und Aktionskreisen, die seit Monaten Aktionen für Nepal aktiv umsetzen.

Vielen Dank zudem bereits an Alle , die uns beim diesjährigen Summerbreeze Festival wieder an langen Tagen tatkräftig für Nepal unterstützen werden:
summer-breeze.de/de/start.html


Namaste.

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+ Tag 92: Govinda TV - die Wochenschau - Ausgabe #07

Jul 2015

27

Liebe Freunde,

dies ist die letzte Ausgabe der "Wochenschau" vor den Sommerferien.

Vorstandsvorsitzender Rocco Umbescheidt war nun knapp zwei Wochen in unseren Projekten in Nepal und wird unter folgendem Link über seine Zeit vor Ort berichten:

youtube.com/watch?v=46XqOTBUjPU

Seit 1998 arbeitet Govinda e.V. ehrenamtlich in Deutschland und der Schweiz.
Die Menschen, die Govinda vielfältig unterstützen (Aktionskreise, Fachbereiche, Unterstützerinnen, Aktive, Fans), werden hier ebenfalls vorgestellt .

Unsere Newsletter und die Bildergalerien in Facebook, die auf grossen Anklang gestossen sind, werden wir weiterhin -aber in reduzierter Frequenz- publizieren.

Vielen Dank für Eure wichtige Unterstützung zugunsten der notleidenden Menschen Nepals , die wir seit dem 25.04.15 erleben durften.


Namaste.

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+ Tag 88: Aktuelle Situation in Nepal / den Projekten +

Jul 2015

23

Liebe Freunde,
traurig, dass auch dieser Newsletter auf Nachbeben hinweisen muss. Kurz nach dem Abschluss einwöchiger Meetings und Feldbesuche mit unseren nepalesischen Mitarbeitern und Partnerorganisationen, wurden die Menschen mit einem Nachbeben der Stärke 4.0 mit dem Epizentrum in unmittelbarer Nähe von Kathmandu konfrontiert. Wir alle hatten am Montag noch grosse Erleichterung, wurde doch zu diesem Zeitpunkt erstmals seit 12 Wochen eine 96- stündige Phase ohne Nachbeben über der Stärke 4 erreicht. In den letzten Tagen konnten wir aktuelle und anstehende Projektaktivitäten in unseren Projekten umsetzen. Ein Überblick:

Waisenhaus (SOH)
Die Kinder sind gesund, und seit einigen Tagen in der neu erbauten und in vielfacher Hinsicht auch später nutzbaren Notunterkunft. Die Reparaturen am Waisenhaus sind abgeschlossen und in der Schule im Gange. Gemeindeaktivitäten im Gesundheits- und Infrastruktursektor sind geplant.

Reitnegration (SRP)
Aufgrund der veränderten Marktsituation konnten wir Verbesserungen in der Unterstützung der Jugendlichen vornehmen. Die Studien- und Ausbildungsgänge laufen.

Scholarshipprojekt (SSP)
Nach den hervorragenden Abschlüssen der SSP Absolventinnen der 10 Klasse, wurden 26 neue Kindern aus armen Familien aufgenommen. Ein Stipendium nach Klasse 10 mit Fokus auf Studiengänge im Kontext des Wiederaufbaus wurde eingeführt.

Ausbildungszentrum (SVTC)

Saran, der aus der 1. Generation des Waisenhauses stammt und mittlerweile als Projektmanager arbeitet, unternimmt derzeit intensive Recherchen. Es geht darum, innerhalb des SVTC die Möglichkeit einen neuen Ausbildungsgang zu integrieren, die den Wiederaufbau unterstützen (Maurer, Elektriker, Installateur).

Shangrila International Schule (SIS)
Die Lehrerinnen sind stolz auf den diesjährigen Abschluss von 50 Absolventinnen. Die Schule weisst inmitten von 8 Nachbargemeinden die besten Schulabschlüsse auf. Das Management wurde verstärkt und erste Kooperationen mit zerstörten Bildungsinstitutionen getätigt, welche die Räumlichkeiten der SIS nutzen können. Weitere Massnahmen sind geplant.

Wiederaufbauprojekt (SRDP) - Monsunhilfe und Bau von 95 Häusern
Unser Team war 4 Tage im bergigen Projektgebiet Kalikattar/ Bharta um in direkter Interaktion mit den Menschen die Bedürfnisse beim Wiederaufbau ihrer Häuser und der laufenden Monsunhilfe auszutauschen. Vier Gruppenmeetings mit 71 Teilnehmerinnen fanden statt. Der rege Austausch gab uns konkrete Ansatzpunkte zu Hausbau, Materialien, Transportation sowie traditionellen Aspekten. Bezüglich der Monsunhilfe drückten die Teilnehmerinnen aktuelle Bedürfnisse zur Unterstützung aus und ihr Empfinden von Sicherheit durch diese präventiv geplanten humanitäre Unterstützung, die wir bis zum Ende der Regenzeit angeboten wird. Mehr als 300 Menschen konnten in Zusammenarbeit von SDA und SRDP behandelt werden (Konjunktivitis, Erkältungen, Durchfall, Schmerzen). Die Jugendorganisation SDA untersuchte zudem 153 Schülerinnen in 5 Schulen. Fünf temporäre Lernsysteme für Schülerinnen zerstörter Schulen errichtet und fünf Haushalte wurden mit verstärkten temporären Unterkünften unterstützt. Zudem wurden 71 Haushalte mit Nahrungsmitteln unterstützt.
Drei Gruppenmeetings fanden im Nothilfezentrum in Lalitpur , mit den vom Erdbeben betroffenen Eltern unseres Scholarshipprojektes statt. Auch hier wurde der Wiederaufbau der Häuser und die aktuelle Monsunhilfe intensiv besprochen Trainings im Hygiene und Sanitärbereich folgen. Eine partizipatorische Planung von Projektaktivitäten mit den Menschen und im Feld, bewusstseinsbildende Massnahmen und gruppenbasierte Strukturen setzen wir seit dem Start der Westnepalprojekte zu Zeiten des Bürgerkrieges im Jahre 2006 um.

Fünf Architekturfirmen haben ihre Baupläne und Kostenangaben eingereicht. Nach den Präsentationen der Bewerber, nahm das Team unterstützt von Ingenieuren aus Deutschland mit denen wir bereits das Modelhaus in Westnepal erbauen konnten, ein professionelles und umfassendes Rating vor. Die zwei Bestplatzierten haben nun zwei Wochen Zeit ihre Daten im Feld zu verifizieren und zu präzisieren. Die Angaben unserer nepalesischen Experten und Anwälte zu den Direktiven der Regierung und dem nationalen Baucode haben sich in interessanten Meetings in den Ministerien heute nochmals bestätigt.

Shangrila Development Association (SDA)
Unsere Jugendorganisation SDA leistet hervorragende Arbeit. Die Geusndheitsmassnahmen in der bergigen Region Kalikattar/ Bharta sind erfolgreich gestartet. Die Zusammenarbeit mit dem Health Post der Regierung, dessen Mittel und Öffnungszeiten an zentralen Orten limitiert sind, ist eng. Die Menschen nehmen Möglichkeiten zur Nachbehandlung war. In den fünf Schulen ist die Einschulungsrate gestiegen, und temporäre Lernsysteme wurden aufgebaut. Mahesh, der Manager von SDA, trifft sich am Sonntag mit dem Bildungsdirektor des Distriktes um den Wiederaufbau von 4 zerstörten Schulen zu planen. Den kleinen Dharma Raj, über den wir an Tag 46 nach dem Erdbeben berichteten, ist gesund. Er kommt regelmässig zur Wundkontrolle, Physiotherapie und Unterstützung mit speziellen Nahrungsmitteln mit seiner Mutter zu Piru, die den Gesundheitsbereich von SDA leitet.

Taubstumme Kinder und Schulen in Westnepal
Den taubstummen Kindern geht es gut. Sie werden weiterhin hinsichtlich Schulbildung, Kleidung, Unterkunft und Ernährung unterstützt. Die Schulen in Westnepal sind nicht vom Erdbeben betroffen. Im September finden Überprüfungen der Einschulungsraten statt.

Unterstützung betroffener Angestellter und Jugendlicher
Mit unseren nepalesischen Partnern organisierten wir ein Meeting mit allen vom Erdbeben direkt betroffenen Angestellten und Jugendlichen, die seit dem 25.04 umfassend unterstützt werden. Die aktuelle Monsunhilfe, der Wiederaufbau ihrer 13 Häuser und Kommunikationswege waren Themen dieses Meetings. Generelle Unterstützungsmassnahmen für alle Angestellten und Jugendlichen werden ebenfalls seit Wochen umgesetzt und überprüft.
In Neopane Gaon ist ein Gemeindeprojekt geplant und die Shangrila International School observiert im Distrikt Lalitpur weitere Bildungsinstitutionen die Unterstützung benötigen. Seit Wochen unterstützen die Kinder des Waisenhauses mit Einzel- und Gruppenmeetings durch spezialisierte Teams in der Stress- und Traumabewältigung. Zudem haben alle Angestellten, Vereinsmitglieder und Jugendlichen anonymen und kostenfreien Zugang bei einem externen nepalesischen Psychologenteam.

Am 21. Juli haben wir das erste Mal eine projektübegreifende Party mit allen Kindern, Jugendlichen, Angestellten und Vereinsmitgliedern veranstaltet. Es war eine super Stimmung, in der wir Abstand von dem Stress der letzten 12 Wochen nehmen konnten.

Wir haben die Menschen Nepals bereits in den letzten 18 Jahren der Umbrüche, Unsicherheiten und des Bürgerkriegs bewundert. Es ist unbeschreiblich, wie sie mit der jetzigen Situation umgehen, was die Teams und Vereine leisten und welche Zuversicht für den Wiederaufbau des Landes zu spüren ist.

Wir werden ihnen dabei maximal zur Seite stehen und danken Euch allen dafür, dass dies durch Eure Unterstützung möglich ist.

Wir haben in unseren Meetings mit den nepalesischen Teams mehrfach darauf hingewiesen, welchen Rückenwind wir und sie haben, durch all diejenigen die uns seit Wochen zur Seite stehen, als Spender, Aktionskreismitglied, in den Fachbereichen, Vorständen und Krisenteams.
An dieser Stelle ein dickes Merci von Nepal zurück nach Deutschland, die Schweiz, Österreich, Dänemark, Grossbritannien, Polen und Kanada.


Namaste.
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+ Tag 85: Govinda TV - Die Wochenschau - Ausgabe #06

Jul 2015

19

Liebe Freunde,

Govinda e.V. berichtet jeden Sonntag über die aktuelle Lage in Nepal und die Situation in den eigenen Projekten. Seit 1998 arbeitet Govinda e.V. ehrenamtlich in Deutschland und der Schweiz.
Die Menschen, die Govinda vielfältig unterstützen (Aktionskreise, Fachbereiche, Unterstützerinnen, Aktive, Fans), werden hier ebenfalls vorgestellt .

Anbei der Link zu unserer fünften Ausgabe mit Eindrücken direkt aus Nepal:
youtube.com/watch?v=J36wDdEj4uE

Unsere Newsletter und die Bildergalerien in Facebook, die auf grossen Anklang gestossen sind, werden wir weiterhin -aber in reduzierter Frequenz- publizieren.

Vielen Dank für Eure wichtige Unterstützung zugunsten der notleidenden Menschen Nepals , die wir seit dem 25.04.15 erleben durften.


Namaste.

Leben Heisst Handeln
A.Camus

Infos unter www.waisenkind.de.

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+ Tag 78: Govinda TV - Die Wochenschau - Ausgabe #05

Jul 2015

12

Liebe Freunde,

Govinda e.V. berichtet jeden Sonntag über die aktuelle Lage in Nepal und die Situation in den eigenen Projekten. Seit 1998 arbeitet Govinda e.V. ehrenamtlich in Deutschland und der Schweiz.
Die Menschen, die Govinda vielfältig unterstützen (Aktionskreise, Fachbereiche, Unterstützerinnen, Aktive, Fans), werden hier ebenfalls vorgestellt .

Anbei der Link zu unserer fünften Ausgabe mit Eindrücken direkt aus Nepal: youtube.com/watch?v=AZGunG1JWto

Unsere Newsletter und die Bildergalerien in Facebook, die auf grossen Anklang gestossen sind, werden wir weiterhin -aber in reduzierter Frequenz- publizieren.

Vielen Dank für Eure wichtige Unterstützung zugunsten der notleidenden Menschen Nepals , die wir seit dem 25.04.15 erleben durften.


Namaste.

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+ Tag 75: Neuer Trailer und aktuelle Situation in Nepal+

Jul 2015

09

Liebe Freunde,

anbei der neue Trailer, der unsere Arbeit für die Menschen Nepals in Kürze zusammenfasst. Erstellt wurde er von Filmemacherin Christina Voigt, der wir ganz herzlich danken.

youtube.com/watch?v=SmTp7ECdlok

Der Trailer weißt auch auf das BENEFIZKONZERT FÜR NEPAL am 20. September 2015 im LIDO Berlin hin. Es wäre schön, wenn wir Euch liebe Unterstützerinnen und Aktive in Deutschland und der Schweiz, nach der intensiven Zeit mit mehr als 200 Aktionen für die Soforthilfe nach dem Erdbeben und das Wiederaufbauprojekt, dort wiedersehen.

Mehr Informationen finden sich hier: concert-for-nepal.de

Aktuelle Situation in Nepal:
Leider finden weiterhin stetig Nachbeben in Nepal statt, die die Menschen auch nach 75 Tagen nicht zur Ruhe kommen lassen. Hinzu kommen starke Regenfälle und hieraus resultierende Versorgungsengpässe. Nach Angaben der UN benötigen 2,8 Millionen Menschen weiterhin humanitäre Unterstützung. Die Anzahl zerstörter Häuser wurde auf 600.000 nach oben korrigiert. Weitere 280.000 wurden stark beschädigt. 1 Million Menschen benötigen Nahrungsmittel, und 900.000 Unterstützung mit Wasser- und Sanitärsystemen. 2.000 Gemeinden sind von Wasserfiltrationssystemen der humanitären Hilfe abhängig. Die UN weißt auf darauf hin, dass de Fokus der Hilfe noch stärker als bereits zuvor auf der logistischen Unterstützung während des Monsuns liegt. Zudem werden temporäre Lernsysteme für 370.000 Kinder benötigt, wie wir sie mit unserer Jugendorganisation SDA für vier zerstörte Schulen bereits aufbauen konnten.

Das Wiederaufbauprojekt SRDP, in Zusammenarbeit mit unseren nepalesischen Partnerorganisationen und der Stiftung Usthi/ Schweiz beinhaltet die Monsunnothilfe für 1.400 Haushalte in in den Distrikten Lalitpur und Makwanpur. Die Menschen haben in Notlagen während der dreimonatigen Monsunzeit 24h/d Zugang zu Hilfsgütern (Lebensmittel, Wasser, Medikamente, Babynahrung, Materialien für verbesserte temporäre Unterkünfte). Sie werden unterstützt, ihre bisherigen Notunterkünfte zu stabilen, temporären Unterkünften umzubauen. Zudem werden sanitäre Anlagen, die Trinkwasserversorgung und mittels Trainings ein hygienisches Grundwissen sichergestellt.

Noch während der Monsunzeit sollen 160 Familien im Aufbau von erdbebensicheren Häusern praxisnah geschult werden. All dies passiert über Verteil- und Beratungszentren, die in Kalikatar (Makwanpur) und Chhampi (Lalitpur) erstellt wurden. Sie werden von einem neu aufgestellten Projektteam mit mehr als zehn Mitarbeitern sowie durch Sozialarbeiter im Feld betreut. Von hier kann das Team rasch auf Notlagen, wie Nahrungsmittel-­‐und andere Versorgungsengpässe, Epidemien, weitere Erdbeben und Erdrutsche reagieren. Notschlafplätze bieten obdachlosen Familien kurzfristigen Unterschlupf.

Das Wiederaufbauprojekt sieht den Aufbau von 160 Häusern in Lalitpur und Makwanpur mit der geschulten Bevölkerung ab dem Ende der Regenzeit vor. Die Häuser werden mit der Bevölkerung, nepalesischen Ingenieuren und einem Expertenteam von Govinda entwickelt, das bereits über langjährige Bauerfahrung in Nepal verfügt. Sichere Öfen, Erdbebensicherheit, der Einbezug lokaler Ressourcen und ökologische Toiletten mit Nebeneffekten für die Landwirtschaft sind wichtige Komponenten.

Weitere Informationen zum Wiederaufbauprojekt:
Erdbeben -> Aufbauhilfe

Zudem bauen Govinda und Shangrila vier zerstörte Schulen, in der abgeschiedenen Region Bharta/ Kalikatar begleitend zum dort laufenden Schulprojekt für 500 Schüler, wieder auf.
11 Angestellte und Jugendliche, die ihre Häuser verloren haben, werden seit den ersten Tagen im Rahmen der Nothilfe umfassend unterstützt. Sie erhalten ebenfalls ein neues Haus.

Vielen Dank für Eure Unterstützung, die all dies ermöglicht.


Namaste.

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+ Tag 71: Govinda TV - Die Wochenschau - Ausgabe #04

Jul 2015

05

Liebe Freunde,

Govinda e.V. berichtet jeden Sonntag über die aktuelle Lage in Nepal und die Situation in den eigenen Projekten. Seit 1998 arbeitet Govinda e.V. ehrenamtlich in Deutschland und der Schweiz.
Die Menschen, die Govinda vielfältig unterstützen (Aktionskreise, Fachbereiche, Unterstützerinnen, Aktive, Fans), werden hier ebenfalls vorgestellt .

Anbei der Link zu unserer vierten Ausgabe: youtube.com/watch?v=CJCqoOM5tT8

Unsere Newsletter und die Bildergalerien in Facebook, die auf grossen Anklang gestossen sind, werden wir weiterhin -aber in reduzierter Frequenz- publizieren.

Vielen Dank für Eure wichtige Unterstützung zugunsten der notleidenden Menschen Nepals , die wir seit dem 25.04.15 erleben durften. Die Nachbeben hören weiterhin nicht auf.


Namaste.

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+ Tag 69: Danke für Eure Unterstützung/ Wiederaufbau+

Jul 2015

03

Liebe Freunde,

ein herzliches Dankeschön für die überwältigende Unterstützung in den letzten zehn Wochen für unsere Projekte, die Soforthilfe nach dem Erdbeben und das Wiederaufbauprojekt.

Unter folgenden Links können Sie Informationen zu unserem Wiederaufbauprojekt einsehen:
Homepage: Erdbeben -> Aufbauhilfe
PDF Download: SRDP Projektf?rderungsantrag.pdf

(unter Downloads in der Rubrik Infos zu den Projekten abgelegt: SRDP Projekt)
Unser Team, dass in den letzten Wochen mehr als 200 Aktionen koordiniert hat, trifft sich dieses Wochenende im Zirkelsteinressort/Sächsische Schweiz.
Schauen Sie gern einmal in den Spendenaktionsbereich den wir derzeit updaten: Erdbeben -> Spendenaktionen

oder den stetig aktualisierten Pressebereich hinein: Presse

Wir werden über aktuelle Aktionen, unser Vereinstreffen und Neuigkeiten aus Nepal in der nächsten Govinda Wochenschau informieren.
Namaste.

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+ Tag 64: Govinda TV - Die Wochenschau - Ausgabe #03

Jun 2015

28

Liebe Freunde,

Govinda e.V. berichtet jeden Sonntag über die aktuelle Lage in Nepal und die Situation in den eigenen Projekten. Seit 1998 arbeitet Govinda e.V. ehrenamtlich in Deutschland und der Schweiz.
Die Menschen, die Govinda vielfältig unterstützen (Aktionskreise, Fachbereiche, Unterstützerinnen, Aktive, Fans), werden hier ebenfalls vorgestellt .

Die Nachbeben hören weiterhin nicht auf. Einige hatten das Epizentrum in der Nähe des Waisenhauses und der Shangrila International School. Die befürchtete Überlappung der ohnehin prekären Notlage mit dem dreimonatigen Monsun - der Nepal erreicht hat - ist bittere Realität geworden und erschwert die Arbeiten insbesondere im Distrikt Makwanpur.

Anbei der Link zu unserer dritten Ausgabe:
youtube.com/watch?v=vMY9ZjJviJE

Wir danken unseren Teams für die bewundernswerte und unermüdliche Arbeit, die sie inmitten dieser Situation leisten. Unsere Newsletter und die Bildergalerien in Facebook, die auf grossen Anklang gestossen sind, werden wir weiterhin -aber in reduzierter Frequenz- publizieren.

Vielen Dank für Eure wichtige Unterstützung zugunsten der notleidenden Menschen Nepals , die wir seit dem 25.04.15 erleben durften.


Namaste.

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+ Tag 57: Govinda TV - Die Wochenschau - Ausgabe #02

Jun 2015

21

Liebe Freunde,

Govinda e.V. berichtet jeden Sonntag über die aktuelle Lage in Nepal und die Situation in den eigenen Projekten. Seit 1998 arbeitet Govinda e.V. ehrenamtlich in Deutschland und der Schweiz.
Die Menschen, die Govinda vielfältig unterstützen (Aktionskreise, Fachbereiche, Unterstützerinnen, Aktive, Fans), werden hier ebenfalls vorgestellt .

Leider finden in Nepal weiterhin stetig Nachbeben statt. Die befürchtete Überlappung der ohnehin prekären Notlage mit dem dreimonatigen Monsun - der Nepal erreicht hat - ist bittere Realität geworden. Wir danken unseren Teams für die bewundernswerte und unermüdliche Arbeit, die sie inmitten dieser Situation leisten.

Anbei der Link zu unserer zweiten Ausgabe:
youtube.com/watch?v=TNRJlgw6W7I

Unsere Newsletter und die Bildergalerien in Facebook, die auf grossen Anklang gestossen sind, werden wir weiterhin -aber in reduzierter Frequenz- publizieren.

Vielen Dank für Eure wichtige Unterstützung zugunsten der notleidenden Menschen Nepals , die wir seit dem 25.04.15 erleben durften.


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+ Tag 50: +Govinda TV - Wochenschau+

Jun 2015

14

Liebe Freunde,

Govinda e.V. berichtet jeden Sonntag über die aktuelle Lage in Nepal und die Situation in den eigenen Projekten. Seit 1998 arbeitet Govinda e.V. ehrenamtlich in Deutschland und der Schweiz. Die Menschen, die Govinda vielfältig unterstützen (Aktionskreise, Fachbereiche, Unterstützerinnen, Aktive, Fans), sollen hier ebenfalls vorgestellt werden.

Anbei der Link zur ersten Ausgabe:
youtube.com/watch?v=tEo5nYYTIO8

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+ Tag 47: +Nachbeben und Erdrutsche nach Regenfällen+

Jun 2015

11

Nepal kommt weiterhin nicht zur Ruhe. Heute wurden wieder drei Nachbeben registriert deren Magnitude höher als die der letzten Tage waren. Der neue Flash Appeal der UN spricht von tausenden Nachbeben die seit dem 25.04 stattfanden, 8,659 Menschen die ihr Leben verloren haben, 500000 Menschen ohne Dach über dem Kopf und 1.5 Millionen Kindern ohne Schulbildung.

In den Projektdistrikten in denen wir den Wiederaufbau vornehmen wird die Anzahl zerstörter Häuser mit 33732 (45%) – Makwanpur und 18936 (87%)- Lalitpur angegeben. Das Funding für das geforderte Budget von 422 Millionen US Dollar um 2.8 Millionen Menschen in der Notsituation zu helfen stagniert weiterhin bei erschütternden 28%.

Obwohl der Monsun ist noch nicht eingetroffen ist und eine ganz andere Intensität mit sich bringen wird, reichten heftigen Regenfälle (130 mm/24h) und nachfolgende Erdrusche aus, um dutzende Häuser in sechs Dörfern (in Taplejung) zu verschütten. 21 Menschen verloren ihr Leben und 10 weitere werden vermisst. Evakuierungen wurden eingeleitet.

Auch der Menschenhandel steigt weiter an. Angaben zur Folge betrifft werden jedes Jahr 15‘000 Mädchen/ junge Fraun nach Indien verschleppt. Das Funding der UN im zugehörigen Cluser Protection beträgt gerade einmal 36%.

Unsere Partnerorganization Shangrila, organisierte erneut das Projekt H4H in Pakhardovan VDC 2, Sindupalchok district. Das Dorf hatte vor den Erdbeben 62 Häuser. Nur zwei Häuser stehen noch, währen der Rest in Trümmern liegt.

Schwerpunkt war des Teams (zwei Ärzte, Krankenschwestern und 10 Volontäre) waren Gesundheits- Checkups, Wasserfilter und Medikamente für die 75 Kinder und 67 Frauen des Dorfes. Bei den Kindern wurden meist Atemwegsinfektion, Erkältung, Augeninfektionen und Husten diagnostiziert, während bei den Frauen akute Gastritis überwog.

Shangrila organisierte den Transport des Teams und Medikamente. Sie entstammen wurden seitens der Kooperation von Sitftung Usthi, Govinda und Shangrila finanziert. Das Parkland Hospital, aus Dallas,/Texas stellte weitere Medikamente bereit und die Organisation Sumi Serchan organisierte die Schultaschen, T-Shirts und Wasserfilter für Kinder.

Es ist unglaublich, welche Intensität und Dauer die Notlage der Menschen Nepals inmitten der Nachbeben bereits jetzt angenommen hat und scheinbar ohne Übergang in den Monsun noch nehmen wird.

Wir danken unseren Teams für die bewundernswerte und unermüdliche Arbeit, die sie inmitten dieser Situation leisten.

Namaste.


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+ Tag 46: Wer das Leben eines einzigen Menschen rettet….+

Jun 2015

10

Sechs Monate ist es her, seit Dharma Raj das Licht der Welt erblickt hat. Er ist das vierte Kind in der Chepang Familie, die in Bharta/ Makwanpur lebt. Seine Eltern Poolmaya und Ramakrishna arbeiten vom frühen Morgen bis in den Abend hinein auf dem kärglichen Reisfeld, um das Leben in der ärmlichen Holzhütte in Makwanpur zu finanzieren. An einem dieser Tage ging Poolmaya wie immer, während das Kind in der Nähe des wärmenden Feuers schlief, der Arbeit vor der Hütte nach. Plötzlich nimmt sie einen unbekannten Geruch und Schreie wahr. Dharma Raj war ins Feuer gefallen und wand sich vor Schmerzen. Die Eltern versuchen am ersten Tag die Schmerzen zu lindern und die Wunden mit Hausmitteln und lokalen Kräutern zu versorgen.
Über mehr Wissen verfügen sie nicht, sie sind wie 90% der anderen Bewohner in ihrer Gemeinde Analphabeten. Die meisten Chepang haben keine offizielle Staatsbürgerschaft oder eine Geburts-urkunde. Somit können sie auch kein Land besitzen und falls doch einige ein Stück Land bewirt-schaften können, kann die Regierung sie jeder Zeit enteignen. Mehr als 90 Prozent der Chepangs leben unter großer Armut.
Verzweifelt laufen die Eltern in der bergigen Region zum einzigen Gesundheitsposten, der mit dem kleinen Patienten überfordert ist und keine Versorgungsmaterialien bereits stellen kann. Dharma Raj hat aufgrund der Verbrennungen 3. Grades bereits seit einer Woche Schmerzen, und hat sich den gesamten Rücken, den rechten Arm und das rechte Bein im Feuer verbrannt hatte. Aufgrund ihrer Armut und dem Unwissen über die Gefährlichkeit der Brandverletzungen wurde bereits wertvolle Zeit (5 Tage) nicht genutzt, in der Dharma Raj unermesslich leidet und die Gefahr einer Sepsis (Blutver-giftung) sowie von lebensgefährlichen Organschädigungen steigt, da sich Eltern weigern das Kind in ein teures und weit entferntes Spital zu fahren.
Piru seitens der Jugendorganisation SDA zu diesem Zeitpunkt in den umliegenden Dörfern tätig und erfährt von lokalen Lehrern von dem Drama. Sie eilt zum Haus der Eltern und nimmt eine Situations- und Wundeinschätzung vor.
Piru arbeitet hier, da sie nach ihrer Zeit im Shangrila Waisenhaus, erfolgreich im Integrationsprojekt zur Gesundheitsfachkraft ausgebildet wurde und nun in den Gemeindeprojekten von SDA selbst Hand zur Veränderung ihres Heimatlandes anlegen möchte.
Aufgrund der Wundbeurteilung sieht Piru keinerlei Heilungschancen vor Ort und sie klärt sofort die Behandlungsmöglichkeiten ab. Sie entscheidet sich für die Behandlung das Sushma Koirala Momorial Hospital in Kathmandu anzufahren.
Das Krankenhaus, ist im Gebiet der plastisch-rekonstruktiven Chirurgie aktiv. Es besteht seit 1997 und wird von Interplast Germany e.V. finanziert. Unser Verein unterstützte das Krankenhaus im Dezember letzten Jahres den Ausbau eines Operationssaals, eines Röntgengerätes und einer Intensivstation.
Piru will den Vater mit ins Krankenhaus nehmen, der am Treffpunkt nicht erscheint und versucht den Termin zu umgehen. Sie geht erneut in die Dörfer um die Familie zu überzeugen. Der Tag der Abfahrt von Dharma Raj, seinem Vater und Piru ist der 25 April 2015. Sie nennen ihn den schwarzen Tag, wenn sie sich in Nepal an das Datum erinnern. Es ist der Tag, an dem das erste grosse Erdbeben Nepal mit einer Magnitude von 7.8 erschüttert, und der Beginn eines Ausnahmezustands der bis heute durch stetige Nachbeben (heute 3 weitere) die Menschen in Atem hält.
Die Strassen auf dem Weg zum Krankenhaus sind zerklüftet und blockiert. Zudem gibt die Regierung das Verbot lokaler Fahrzeuge bekannt. Piru bucht kurzerhand einen Krankenwagen und ändert die Route nun das Bhatarpur Hospital, Chitwan im Süden Nepals anzufahren. Das staatliche Krankenhaus verweigert die Aufnahme mit der Aussage das Opfer des Erdbebens Vorrang hätten. Piru will nicht aufgeben und ändert erneut die Route, indem sie das private Chitwan Medical College anfährt. Die hohe Frequenz der Nachbeben machen ihr Sorgen und sie muss fünf Stunden Gespräche führen, damit Dharma Raj endlich im Krankenhaus aufgenommen wird. Endlich Hoffnung, endlich Chancen das Dharma Raj überleben wird.

Die Ärzte, Schwestern und Angestellten das Krankenhaus sind in Panik und verlassen bei jedem Nachbeben ihre Stationen. Piru rennt mit Dharma Raj im Arm jedes Mal hinterher. Rückblickend sagt sie “Dharma Raj hat die Welt noch nicht einmal im Ansatz gesehen und muss mehr Stress, Leid und Scherz wahrnehmen, als manch einer es im ganzen Leben nicht erlebt.”

Die Ärzte intendierten eine Heilungsdauer von 25 Tagen. Es ist wichtig die Ernährung von Mutter und Kinder optimal zu untersützten. Nach 42 Tagen intensiver Behandlung, stetiger Betreuung und nach mehr als 300 Nachbeben kann Piru mit Dharma Raj das Chitwan Medical College verlassen.
Piru und das SDA Team besorgen dem Kind bei einem Zwischenstopp in Bharatpur noch warme Kleidung und begleiten die Familie nach Hause. Die Verabschiedung war für Piru sehr emotional, da sie inmitten der Umstände viel Intimität zu Dharma Raj entwickelt hat. “Es war sehr hart für mich Dharma Raj zu verlassen, und ich hätte gern mehr Zeit mit ihm verbracht, aber er hat seine eigene Welt und muss in diese zurückkehren. Wir werden die Familie durch unsere Gemeindeprojekte mit SDA bestmöglich unterstützen”.

Anmerkungen:
CONCORD, der Verband europäischer NGOs aus dem Bereich der internationalen Entwicklung und der humanitären Hilfe, hat einen „Code of Conduct“ entwickelt, der den richtigen (würdevollen) Umgang mit Bildern und Botschaften regeln soll. Wir richten uns daran aus, und haben daher Bilder auf denen die Wunden von Dharma Raj zu sehen sind, bewusst nicht gezeigt. Da uns die umfangreiche Soforthilfe und das Wiederaufbauprojekt komplett in der Handlungsebene gefordert haben, veröffentlichen wir diesen übersetzten Originalbericht von Piru/ SDA zeitlich versetzt.

Shangrila Development Association (SDA)- wurde im Dezember offiziell gegründet und ist Partner der Govinda Entwicklungshilfe e.V./ Shangrila Entwicklungshilfe/ Schweiz. Mitglieder sind die Jugendlichen der ersten Generation des Shangrila Waisenhauses, die nunmehr nach der Schul-, Studien- und Ausbildungszeit selbst die Entwicklung ihres Landes aktiv mitgestalten werden. Mehr Nachhaltigkeit ist kaum möglich, als gemeinsam mit ihnen in ländlichen Gebieten Nepals die Weichenstellungen für eine bessere Zukunft vorzunehmen. Sie haben gemeinsam mit dem Projektteam in der Soforthilfe nach dem Erdbeben überragende Arbeit geleistet und werden diese im hier vorliegenden Shangri-La Sustainable Local Initiative Project (SSLI) fortsetzen.
Übrigens: Wir veröffentlichen zu jedem dieser Newsletter mehr Bilder auf Facebook (Govinda e.V.)
Namaste.


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++ 18 Jahre der Veränderungen und Umbrüche++

Jun 2015

07

1997 formulierten fünf Freunde, den ersten Plan: Ein Waisenhaus in Nepal aufzubauen, um durch eigenes Handeln direkt einen Beitrag zur Veränderung von Missständen in der Welt zu leisten und starteten die ersten Aktionen für Nepal. Im Alter von zweiundzwanzig Jahren und ohne zu ahnen, was daraus entstehen würde – vielleicht war das unser Glück –, starteten wir 1998 mit dem Waisenhaus unserer erstes Projekt in Kathmandu. Es sollte fünfzehn Kinder und drei Angestellte beherbergen und durch die eigenen Gehälter finanziert sein. Der 07.06.1998 ist Gründungstag unseres Vereins und wir erinnern uns noch genau an die konstituierende Sitzung vor 17 Jahren. Nie wäre es uns in den Sinn gekommen, dass wir dank Eurer Unterstützung, einmal über 8000 Menschen und mehr als 80 Angestellten – im Rahmen von nunmehr acht Projekten in Nepal – ein besseres und menschen-würdigeres Leben ermöglichen könnten.

Nie hätten wir gedacht, dass so intensive Jahre des Umbruchs und des stetigen Wandels in Nepal vor uns lagen. Monarchen kamen und gingen, den Bürgerkrieg und die stetigen Bombenanschläge haben wir erlebt und durften letztendlich den friedlichen Sturz der Monarchie im Jahr 2006 miterleben. Seitdem erleben wir, wie die junge Demokratie Nepals ihren Weg sucht. Ein Weg der inmitten kruder Strukturen und Konfliktfelder, bei stetig wechselnden Parlamenten immer wieder ins Stocken geriet. Neun Jahre nach dem Ende des Bürgerkrieges hat Nepal noch keine Verfassung. Nun stellt die Erdbebenkatastrophe seit dem 25.04.15 nie bisher da gewesene Herausforderungen an das Land.

Stetiger Wandel und Innovationen kennzeichnen auch den Aufbau und die Entwicklung der Projekte.
Das Shangrila Waisenhaus, bereits 2006 mit dem ersten Integrationsprojekt Nepals zu erweitern und darin enthaltende nachhaltige Ansätze in Kindernetzwerken weiterzugeben, war ein wichtiger Meilenstein.
Mit dem Aufbau Shangrila International Schule nicht nur Bildung, sondern auch Inklusion und die oft vernachlässigte ökonomische Dimension von Nachhaltigkeit zu berücksichtigen, war angesichts der politischen Lage kein leichter, aber ein wichtiger Schritt.
Den Schulabschluss (SLC) den 50% der Kinder landesweit nicht erreichen, mit einer staatlich geprüften / anerkannten berufliche Ausbildung zu ergänzen, wurde im Jahr 2004 erreicht. Dieser Ansatz setzte sich in den späteren Schulreformen durch.
Es folgten umfangreiche Gemeindeprojekte in den Distrikten Mughu/ Jumla (Westnepal) für mehr als 5000 Menschen, in denen wir in den abgeschiedenen und verarmten Bürgerkriegsregionen, umfangreiche Entwicklungszusammenarbeit leisten konnten. Neben Bewusstseinsbildung, Koopera-tiven, hunderten Toiletten & Öfen, der Ausbildung von Hebammen, der Unterstützung taubstummer Kinder und dem ersten landesweiten Wettbewerb zum Bau eines Modellhauses, konnte der Bau von nunmehr 12 Schulen realisiert werden.

Ein besonderer Meilenstein folgte am 01.12.14, da an diesem Datum unsere neue Partnerorganisation -Shangrila Development Association (SDA)- offiziell gegründet wurde.
Mitglieder sind die Jugendlichen der ersten Generation des Shangrila Waisenhauses, die nunmehr nach der Schul-, Studien- und Ausbildungszeit selbst die Entwicklung ihres Landes aktiv mitgestalten werden. Mehr Nachhaltigkeit ist kaum möglich, als gemeinsam mit ihnen in ländlichen Gebieten Nepals die Weichenstellungen in eine bessere Zukunft vorzunehmen. Sie haben gemeinsam mit dem Projektteam in der Soforthilfe nach dem Erdbeben überragendes geleistet.

Intensiviert und parallel zur Soforthilfe nach dem Erdbeben am 25.04.15 wurde das gemeinsame Wiederaufbauprojekt mit den involvierten Notfallteams aus vier Ländern (Shangrila Orphanage/ Shangrila Development Assocation/ Govinda-Deutschland/ Stiftung Usthi- Schweiz und Shangrila – Schweiz) in einer ersten Struktur entwickelt. Inmitten von Nachbeben die auch heute noch, nach 6 Wochen weiterhin stattfinden, und angesichts des nahenden Monuns finden intensive Erarbeitungen statt, um den Menschen Nepals über mehrere Monate effektive, adäquate und grösstmögliche Unterstützung zukommen zu lassen. Wir sind dankbar dafür, dass wir in Zusammenarbeit mit der Stiftung Usthi hinsichtlich der Soforthilfe & dem Wiederaufbau echtes Networking und eine derart vertrauensvolle Zusammenarbeit erleben dürfen. Networking ist für uns mit der Zukunft des sich verändernden Vereinswesens, inmitten unserer globalisierten Welt eng verbunden. Auch in den vergangenen Jahren kooperierten wir mit mehreren Vereinen bzw. unterstützten sie beim Aufbau neuer Projekte/ dem Einstieg in Nepal. 2014 konnten wir Dindingo e. V. in Gambia ein zweites Mal (Küche & Speisesaal) und das Krankenhaus der Sushma Koirala Memorial Hospitals unterstützen.

Heute war ein Team der nepalesischen NGO “The relief trust” –TRT mit Spezialisten im Waisenhaus und mit den Kindern den Tag verbracht. Lebensrettende Maßnahmen sind wichtig, für die Menschen und insbesondere die Kinder, ist aber nach dem was sie seit Wochen erleben, insbesondere professionelle psychosoziale Hilfe wichtig. Viele Menschen sind traumatisiert und haben Angst vor weiteren Erdstößen. Auch heute hat es wieder zwei Nachbeben gegeben. Die Menschen Nepals kommen seit 6 Wochen einfach nicht zur Ruhe.
Vereins und Projektflyer.pdf
All dies, war nur durch die immense Unterstützung vieler Menschen, die stetige Fokussierung auf Teamwork und eine kontinuierliche, reflexive Weiterentwicklung der Projekte und des Vereins möglich.

Die Fachbereiche und Aktionskreise in Deutschland, der Schweiz und Österreich sind ein Beispiel dafür, wie Fachpersonen, die Projekte optimal begleiten bzw. den Verein auch hier nachhaltig abstützen und zugleich die vereinseigenen Grundsätze & Arbeitsweisen erhalten bzw. weiterentwickeln.
Leitsätze aus der Gründungszeit 1998 wie Gerechtigkeit, Bescheidenheit, effektive Hilfe, Trans-parenz sowie Kongruenz in Wort & Tat werden durch breit abgestützte Teams überprüft, gelebt, wo nötig erweitert und durch neue wichtige Handlungsperspektiven ergänzt.

Es ist Herausforderung und Auftrag zugleich, den Verein mit einer nachhaltigen, teambasierten, professionellen und zugleich depersonalisierten Struktur in die Zukunft zu führen. Unzählige Ge- schichten von Zusammenhalt, echter Teamarbeit, Networking, Vertrauen, Empowerment, Motivation und Menschen die über sich hinauswachsen, durften wir auf einem angesichts der Intensität der Jahre sehr langen Weg erleben. Wir werden uns lange daran erinnern.

Den Menschen Nepals werden wir auch in Zukunft ein verlässlicher Partner sein.

Namaste.

Leben Heisst Handeln
A.Camus

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+ Tag 39: Bildung - Wege - Gesundheitscamp +

Jun 2015

03

Inmitten der instabilen Lage haben diejenigen Schulen Nepals vor wenigen Tagen wieder geöffnet, die aufgrund unbeschädigter Räume oder durch en Aufbau von temporären Systemen einen Unterricht gewährleisten können. Ein bewegender, emotionaler Moment für das ganze Land und unsere Schul- und Waisenkinder, den Weg zur Shangrila International School und den bislang 11 weiteren in Nepal erbauten Schulen erstmals wieder zu gehen.
Wege vorbei an Ruinen von Häusern...., stumme Zeugen die daran erinnern, dass seit dem 25.04 vieles nicht mehr so ist wie es einst war. Wege die nicht mehr existieren....., wie beispielsweise in Langtang das komplett verwüstet wurde und nicht mehr bewohnbar ist. Die Heimatregion eines unserer ältesten Schützlinge der ersten Generation im Shangrila Waisenhaus.
1.5 Millionen Kinder des Landes haben das Privileg einer Schulbildung laut den aktuellsten Daten der UN nicht. 1 Prozent bzw. 13700 Kinder wurden beim intendierten Bildungsziel von 1 Million unterstützter Kinder seitens der UN bislang erreicht. Die Anstrengungen Nepals und der NGOs, haben über viele Jahre hinweg zu einer Einschulungsrate von 98 % geführt. Das dieser nachhaltige Erfolg Bestand haben wird, ist nun in akuter Gefahr. Unsere Jugendorganisation SDA arbeitet intensiv in ihrer Projektregion, damit die Schulbildung und ein warmes Essen für 300 Kinder, sowie der Aufbau von zerstörten Schulen und temporären Lernsystemen umgesetzt werden kann.
Mit einer Finanzierung von gerade einmal 28% der notwendigen Gelder durch die internationale Gemeinschaft , sieht es in den anderen Bereichen/ Clustern (Schutz von Frauen und Kindern, Camp Koordination, Ernährung, Wasser, Sanitärwesen und Hygiene, Unterkünften und Gesundheit) ernüchternd aus. Der Fokus liegt bei der UN, wie in unserem Wiederaufbauprojekt auf dem in Kürze eintreffenden Monsun und den zu erwartenden Folgen für die notleidenden Menschen Nepals.

Im Waisenhaus arbeitet das Team weiterhin am Aufbau von Routinen, die leider auch heute durch mehrere Nachbeben gestört wurde. Ein Kinderpsychologe unterstützt das Team. Da die Kinder aufgrund der Nachbeben weiterhin nicht im Waisenhaus schlafen können, bauen wir eine zusätzliche und dauerhaft nutzbare Unterkunft. Sie wird auch zu einem späteren Zeitraum für die Aktivitäten im Waisenhaus multifunktional nutzbar sein.

Das Soforthilfeteam von Shangrila organisierte gestern mit 9 Ärzten (Pädiater, Zahnärzte und Allgemeinärzte), vier Krankenschwestern und fünfzehn Volontären als Initiative H4H (Help for Health) im Bhaatedanda, Kavrepalanchok Distrikt die medizinische Versorgung und Trainings von 89 Kindern (50 Mädchen; 39 Jungen and 5 Babies). Die diagnostizierten medizinischen Probleme waren vorwiegend Unterernährung, Asthma, Erkältungen, Zahnprobleme und Fieber . Entsprechende Nahrungsmittel und Medikamente wurden verordnet und Kinder mit Wachstumsproblemen an Spezialisten vermittelt. Die lokale Partnerorganisation Change Fusion Nepal und Menschen aus der Region unterstützten die Durchführung des Gesundheitscamps.

Das Wiederaufbauprojekt SRDP, dass überlappend zu den Aktivitäten der Soforthilfe startete, arbeitet intensiv an fundierten Unterstützungsstrukturen für die Menschen in den nächsten Monaten. Fundierte Datenassessments, Nothilfezentren, verbesserte Notunterkünfte für die Monsunzeit und detaillierte Planungen für den Bau von erdbebensicheren Häuser sind Bestandteil der täglichen Arbeit des Teams. Die Arbeit findet wie in der Soforthilfe, in Vernetzung mit internationalen Teams, Bot- schaften und Unterstützungsteams aus Deutschland und der Schweiz statt. Getragen wird das Projekt durch ein gemeinsames Board von Shangrila orphanage, Shangrila Development Association, Govinda, Stiftung Usthi und Shangrila Schweiz.

Wir bewundern die Teams für ihr Durchhaltevermögen, dass sie nach 5.5 Wochen mit hunderten Nachbeben, der umfangreichen Soforthilfe und in einem stetigen wandelnden, herausfordernden Umfeld weiterhin zeigen. Die Zeit von wenigstens ein paar Tagen ohne Nachbeben, bevor der Monsun eintrifft, scheint Ihnen, den Menschen des Landes und uns weiterhin nicht vergönnt zu sein.
Namaste.

Leben Heisst Handeln
A.Camus


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+ Tag 36: Wie lange noch ? +

Mai 2015

31

Wie anfangen zu schreiben, an einem Tag, wo wir ein weiteres Mal die Hoffnung hatten, dass für die Menschen, unsere Teams in Nepal und die Krisenteams in D/CH wenigstens für einen einzigen Tag Ruhe einkehrt. Nur ein einziger Tag der ein Durchatmen zulässt, der ein sich selbst ordnen nach 5 Wochen mal erlaubt, der einem selbst - wenn auch nur für Momente- ein Scheingefühl von etwas gibt, dass wir so oft im Alltag nicht schätzen/ wahrnehmen: sich sicher und geborgen fühlen.
Sicherheit, was ist das angesichts eines vibrierenden Bodens unter den Füssen, einer Erde die schon mehr als dreihundert Mal seit dem 25.04 bebte. 6 Nachbeben allein an jedem der letzten 2 Tage. Heute Nachmittag wurde das Hoffen auf den ersten Erdbebenfreien Tag zerstört. In die täglichen Gespräche der Krisenstäbe mit Nepal hinein kamen zwei weitere spürbare Nachbeben, dass Menschen aus den Häusern rennen lies und beunruhigte. Die Dauer der Naturkatastrophe, inmitten der die Menschen und Notfallteams sind und ihre Intensität sucht ihresgleichen. Damit nicht genug, mit jedem Tag verringert sich die Chance eines nachbebenfreien Tages, vor dem in Kürze eintreffenden Monsun. Er wird bis Mitte September eine Reihe weiterer Probleme mit sich bringen und kann die instabile Situation weiter verschärfen. Stürme die noch stärker auf die Menschen in den dürftigen Notbehausungen einwirken als die letzten Tage schon, Erdrutsche, blockierte Strassen, die Gefahr von Epidemien, Engpässe in der Versorgung mit Nahrungs- und Wiederaufbaumitteln. Die Situation am Mietmarkt ist dramatisch. Schamlos wird mit drastisch steigenden Mietpreisen die Situation ausgenutzt, dass viele internationale Spezialisten ein Heim suchen. Es wird nicht davor halt gemacht Familien die bereits in Miete leben zeitnah zu kündigen. Die Suche nach neuen Wohnungen endet in einem Wettbieten.
Ein Funding von 24% der von der UN geforderten 423 Millionen USD an internationalen Hilfsgeldern ist eine weitere traurige, erschütternde und inakzeptable Bilanz nach 5 Wochen. Nebst dem sinkenden Interesse der Medien verlassen einige Hilfsteams bereits das Land.

Satelliten der Esa zeigen auf wie stark die Kräfte und gleichsam Gefahren in Nepal wirken. So hat sich der Boden im Norden von Kathmandu um bis zu zwei Meter gehoben. Die Höheren Berge im Norden sind um dutzende Zentimer gesunken. Es gibt Ortschaften die um fünf Meter verrutscht sind, das ganze Land um mehr als drei Meter.Was hält ein Mensch unter diesen Bedingungen aus, auch wenn er Unsicherheiten seit der Geburt in viel grösserem Masse erfahren hat, als es sich die westliche Welt in der die stetige Absicherung im Vordergrund steht wohl jeh vorstellen kann. Wann endlich sinkt die Intensität dessen, was den Menschen Nepals auferlegt wird?

Ein Grossteil unseres Wiederaufbauteams war die letzten drei Tage in Südnepal im Distrikt Makwanpur um für die Nothilfe in Phase 2 konkrete Schritte vorzubereiten und für den Wiederaufbau noch konkreter Daten zu erheben, da hier ein Teil der insgesamt 300 zerstörten Häuser in beiden Projektgebieten lokalisiert ist. Geeignete Plätze für die Nothilfezentren in Phase 2, in denen wir die Unterstützung fokussierter als in den ersten 4 Wochen gestalten werden, wurden überprüft. Die Reise war schon jetzt, kurz vor dem Monsun beschwerlich, da die Strasse an einigen Stellen nicht mehr passierbar war und der Bus bei den Flussdurchfahrten bis in die Kabine hinein geflutet wurde. Das am Abend stattfindende Nachbeben lag mit seinem Epizentrum auf diesem Weg, nahe an der Projektregion der Jugendorganisation.

Im Waisenhaus schlafen die Kinder weiter in der Notunterkunft. Wir arbeiten intensiviert an einem Ausbau der Notunterkunft in eine witterungsbeständige, dauerhafte und erdbebensichere Variante. Der Zeitraum des Wartens und das Eintreffen des Monsuns, bedingt wie vieles seit Wochen eine weitere flexible und absichernde Lösung. Wie vor einigen Tagen geschrieben liebe Leserinnen ist es weiterhin ein weiter Weg den wir gehen müssen und werden. Danke für Eure bisherige Unterstützung in der Soforthilfe. Wir werden den Menschen Nepals inmitten dieser Umstände weiterhin verlässlich, umfassend und flexibel zur Seite stehen.

Namaste.

Die wahre Großzügigkeit der Zukunft gegenüber besteht darin, in der Gegenwart alles zu geben.
A.Camus

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+Tag 33: Übersicht Soforthilfe+

Mai 2015

28

Ergänzend zum gestrigen inhaltlichen & grafischen Zwischenstand der Soforthilfe senden wir Euch eine geografische Übersicht zu den Hilfslieferung. Danke an alle Teams in Nepal für die überwäl-tigende Arbeit und für Eure grossartige Unterstützung, die eine derart umfassende und direkte Soforthilfe für die notleidenden Menschen Nepals möglich macht.

Namaste.

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A.Camus


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+ Tag 31: 1 Monat nach dem Erdbeben - Zusammenfassung - Danke – nächste Schritte +

Mai 2015

27

Liebe Freunde,
leider gibt es täglich weitere Nachbeben die uns nicht zur Ruhe kommen lassen (allein heute fünf - deren Epizentren zuweilen auch nah am Waisenhaus liegen). Die Kinder und Angestellten schlafen weiterhin im Freien. Wir bauen die Notunterkunft aufgrund der Dauer und Witterung aus. Die Menschen Nepals leisten unglaubliches. Seit mehr als 4 Wochen leben sie im Gefühl stetiger Ungewissheit und stehen zusammen. Es gibt kaum Zeit zum Durchatmen. In den letzten 4 Wochen galt es die Sicherheit der Kinder, Familien, Projekte und die Soforthilfe sowie den Wiederaufbau unermüdlich zu organisieren. Nun entwickelt sich durch den in zweieinhalb Wochen eintreffenden und mehrmonatigen Monsun immenser Zeitdruck. Lassen Sie uns trotzdem kurz einen Rückblick auf bewegte 4 Wochen wagen, in den sich für die Menschen, Nepal und unsere Vereine alles veränderte.

Projektsicherheit und Teamwork
Die Bildung eines projektübergreifenden Krisenteams (SOH und SDA) mit mehr als 40 projektüber-greifenden Mitarbeitern war die Grundvoraussetzung für die folgenden Schritte. Bereits seit dem 2 Tag besteht eine Notunterkunft für die Kinder des Waisenhauses, die aufgrund der Dauer des Krisen-zustandes ausgebaut wird. Essen, Trinkwasserversorgung. medizinische Nothilfe und Impfungen, sowie die Notversorgung der benachbarten Bevölkerung waren Tätigkeiten der ersten Tage, wie auch die erfolgreiche und systematische Kontaktaufnahme mit allen Kindern, Jugendlichen und Projektangehörigen. Die psychologische Begleitung der Kinder und Angestellten ist stetig im Fokus der Teams. Ein statischer Check unserer Gebäude fand statt, die nach zweifachen Untersuchungen, die Erdbeben ohne größere Schäden überstanden haben. Eine systematische Erfassung aller Schäden bei Angestellten, Verwandten, Schulpatenkindern (über 500 Personen) und in der Projektregion der Jugendorganisation SDA fand parallel statt. Mehr als 300 Häuser die nicht mehr bewohnbar sind (160 davon komplett zerstört) sind die traurige Bilanz.

Soforthilfe und Risikomanagement
Hilfsgüter aus Nepal: Ankauf verfügbarer lokaler Nahrungsmitteln (Reis, Linsen, Tee) auf dem lokalen Markt und Verteilung der Güter in 8 Nachbargemeinden seit dem fünften Tag nach dem Erdbeben. Verteilung von Zelten, Planen und Decken zum Bau von Notunterkünften. Hilfsgüter aus Indien: Parallel zur unsicheren Lage in Nepal entscheiden wir uns im Rahmen des Risikomanagements für einen Hilfskonvois mit sechs LKWs und 50 Tonnen Hilfsgütern (Nahrungsmittel, Wasser, Medikamente, Zelte, Decken) aus Indien in Zusammenarbeit mit der Stiftung Usthi. Diese Trucks sind am 10. Tag nach der Katastrophe in Kathmandu angekommen und wurden sofort verteilt. In einigen Gemeinden waren die Mitarbeiter des Krisenteams leider auch in den letzten Tagen noch, die ersten durch die Soforthilfe geleistet wurde.

Fakten
Mehr als 55 Tonnen Hilfsgüter wurden in 126 Dörfern an ca. 6069 Haushalte und in 11 der 12 am stärksten betroffenen Gebiete nach klaren Verteilungskriterien und vorherigen Erhebungen/ Abklärungen verteilt. 36414 Menschen, davon 12138 Kinder konnten somit unbürokratisch durch die unermüdliche Arbeit der Teams in den Krisengebieten unterstützt werden. Wir konnten die überwältigende Unterstützung aus Deutschland / der Schweiz zeitnah in direkte Soforthilfe für die Menschen Nepals umsetzen.

Situation in Nepal
Die Zahl der Toten ist mittlerweile auf mehr als 8658 angestiegen. 2.8 Millionen Menschen benötigen dringend Hilfe und 500223 von ihnen sind obdachlos. Die internationale Hilfe läuft trotzdem weiterhin schleppend an. Für die humanitäre Hilfe sind in den ersten drei Monaten 423 Millionen Dollar (384 Millionen Euro) nötig, doch nur 22 Prozent des Geldes seien bislang von den Geberländern zugesagt, sagt Jamie McGoldrick vom UN-Büro zur Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (UNOCHA). "Wir haben nicht mehr viel Zeit, das zu erreichen, was wir uns vorgenommen haben." (Zeit, 25.05.15) Insgesamt werden derzeit 24,974 zerstörte Klassenzimmer angegeben. Die Schulbildung der Kinder ist dadurch und die stetigen Nachbeben, die eine Weiterführung der Schulsaison stetig hinauszögern in grosser Gefahr. 3.5 Millionen Menschen benötigen weiterhin Unterstützung mit Nahrungsmitteln. 945 Gesundheitsstützpunkte sind zerstört. Bislang wurden im ganzen Land 217000 Zelte verteilt, davon bereits ca. 5399 von unserem Notfallteam, dass in 11 der 12 am meisten betroffenen Distrikte bereits mehrfach tätig war. Mehr als 300 Nachbeben und Erdrutsche lassen die Menschen nicht zur Ruhe kommen.

Wiederaufbau
Zur Koordination der nächsten Schritte traf sich die Mitglieder der Krisenstäbe aus vier Ländern zur Koordination der Hilfsmaßnahmen, zur Entlastung des Teams vor Ort und Einleitung des Wieder-aufbauprojekts in Kathmandu. Das Shangrila Reconstruction Development Projekt wurde ins Leben gerufen und startete parallel zur Soforthilfe. Es ist ein projekt- und länderübergreifendens Projekt der Vereine Shangrila Orphanage, Shangrila Development Association (Jugendorganisation), Govinda e.V, Shangrila Schweiz und Stiftung Usthi). Vier Projektkoordinatoren wurde eingestellt. Sie übernahmen die Projektentwicklung und Umsetzung in Abstimmung mit dem zehnköpfigen Boards und den Kontakt zu anderen Hilfsorganisationen und den staatlichen Behörden halten. Das Team wird von Arbeits-gruppen in Deutschland/ der Schweiz zur Prüfung der Entwicklungen begleitet. Das gemeinsame Ziel ist der Aufbau von Projektstrukturen, Prozessen und Maßnahmen für eine trans-parente, gerechte und pragmatischen Hilfestellung beim Wiederaufbau in unseren Projektdistrikten. Dies unter Berücksichtigung der instabilen Situation und in stetiger Bereitschaft jederzeit wieder flexibel die Soforthilfe auszuweiten.

Erneuerte Govinda / Shangrila Vereine in Deutschland und der Schweiz
Direkt nach dem Erdbeben bildeten wir einen vierköpfigen Krisenstab, der rund um die Uhr erreichbar war, um die Verteilung der Aufgaben, den Aufbau des Kommunikationsnetzwerks und die Beschaffung von Nothilfegütern zu gewährleisten. Das Risikomanagement und der Kommunikationsaufbau in stetiger Vernetzung mit den Krisenteams in Nepal, Indien, der Schweiz und Deutschland sowie stetige Entscheidungen /Priorisierungen sind stetiger Bestandteil der Arbeit. Zudem stehen die Entwicklung/ Einbindung von Teams für Backup Optionen, die laufende Prozessoptimierung, die Entwicklung neuer Strukturen um die Nothilfe und Wiederaufbauphase in D/CH/ NP zu gewährleisten im Vordergrund. Am herausforderndsten ist es, in einer weiterhin stetig wechselnden Lage mit komplett neuen Voraussetzungen, die stets die richtige Mischung aus Führung, Informationsmanagement, Empowerment, Motivation und Innovation zu finden. Drei Vorstandsmitglieder des Krisenstabes waren in Nepal um die Koordination unserer Hilfsmaßnahmen vor Ort zu koordinieren und weiterzuentwickeln. Im Hauptbüro Deutschland fand die Umstellung der Arbeitsprozesse und des Informations-/ Spendenmanagements auf die aktuelle Situation bereits in den ersten Tagen statt. Die Koordination von PR und Spendenaktivitäten in Deutschland, Österreich und der Schweiz über ein Kernteam, dass rund um die Uhr im Einsatz ist und alle Beteiligten mit täglichen Newslettern, Materialien und Statusupdates zur aktuellen Lage in den vier involvierten Ländern versorgt, war ein weiterer Arbeitsschwerpunkt. Unsere Webmaster entwickeln seit den ersten Tagen neue Instrumente zur Dateiablage, zur Spenderbe-treuung, zur Analyse von Zugriffsdaten und weiteren Statistiken. Dank der überwältigenden Unter-stützung durch Aktionskreise, Fachbereiche und viele Unterstützerinnen wurde es möglich dezentrale Öffentlichkeitsarbeit über Aktionen, Zeitungen , Radio und Fernsehinterviews im ganzen Bundesgebiet/ der Schweiz zu starten. Weitere Teams erarbeiten wichtige Optionen zu medizinischen Hilfsgütern und Kontakte zur WHO, erdbebensicheren Bauweisen und der Prüfung unserer Gebäude, dem Transport von Hilfsgütern und der psychologischen Unterstützung. Koordinationsmeetings finden statt.

Herausforderungen
Das Land und die Shangrila International School steht vor grossen Herausforderungen, um den nationalen Bildungsplan in einem Land zu erfüllen. 950000 Kinder ohne Schuldach über dem Kopf blicken einer ungewissen Schulsaison entgegen. Auch in der Region Chapagaon sind viele Schulen dem Erdbeben zum Opfer gefallen. Regionale und schulinterne Planungsmeetings fanden statt. Es sind äusserst schwierige Bedingungen vorhanden, um das Millenium Development Goal „Universal Primary Education“ zu erfüllen. Durch die stetigen Nachbeben wird den Menschen die kurze Zeitspanne vor dem mehrmonatigen Monsun genommen. Die Angst vor einem neuen grossen Erdbeben ist spürbar. Epidemien, Erdrutsche, die Zerstörung der Notunterkünfte und Notstände bei der Grundverorgung der Menschen sind zu befürchten und Diskussionsthema in den internationalen Planungsmeetings an denen unsere Teams teilnehmen. Die Regierung kann durch ihr Handeln und die Struktur, Inhalte und Wirksamkeit ihres nationalen Wiederaufbauplans, entscheidend zum Gelingen beitragen, aber auch den Rückfall in alte krude Muster und Verteilungskämpfe fördern. Wir hoffen, dass die vielen beobachteten Beispiele dezentraler Zusammenarbeit, von Menschen die über sich hinaus gewachsen sind und des Teamworks/ Networking weiterhin obsiegen.

Danke
Dank Euch liebe Unterstützerinnen, Fachbereiche, Aktionskreise, Büroteams, Nothilfeteams und deren Familien sowie den Teams in allen vier Ländern, konnten wir den Weg bis hierhin gestalten. Direkte, unmittelbare und in einigen Belangen überwältigende Soforthilfe zugunsten notleidender Menschen in Nepal wurde dadurch möglich. Der Weg ist leider noch nicht zu Ende, und es gilt die nächsten Monate aktiv am Wiederaufbau des Landes mitzuarbeiten. Lasst uns dies gemeinsam tun. Danke.

Namaste.

Leben Heisst Handeln
A.Camus


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die Schweizer Domain waisenkind.ch zieht um

Mai 2015

25

wegen der Liquidation des Unternehmens, das bislang unsere Schweizer Domain waisenkind.ch gehostet und gesponsert hatte, befindet sich die CH-Domain derzeit im Umzug.

Wenn Sie uns ab dem 13.5.2015 eine Mail an die bisherige Schweizer Vereinsadresse geschickt haben, dann sollten Sie diese als unzustellbar zurück bekommen haben.

Aktuell erreichbar (bis der Umzug vollzogen ist) ist das Büro von Shangrila Schweiz unter dieser Adresse:

+ Tag 27: Barbara / Frauke - Pheri Bhetaula! Dhanyabad! +

Mai 2015

22

Wir möchten diese Newsletter Barbara und Frauke widmen, die ihre Zeit in Nepal verlängerten, und nun aus dem Waisenhaus abreisen. Sie haben überwältigende Arbeit geleistet, indem sie die Projekte in der schwierigen Zeit zu stabilisierten, mit dem Team eng für die Sicherheit der Betreuung der Kinder arbeiteten und bei Hilfslieferungen im ganzen Land dabei gewesen sind.
Frauke war seit Januar in Nepal und hat auch unabhängige von dem katastrophalen Erdbeben viel erlebt, darunter: Hochzeiten, Geburtstage, Wandern im Langtang, Magen-Darm-Infekt. Barbara hatte geplant für drei Wochen, bis zum 28.04.15 zu bleiben, um das Waisenhaus zu unterstützen. Sie war 2014 bereits fünf Monate als Volontärin da, doch dann kam das verheerende erste Erdbeben am 25.04. und sie ließ ihren Flug nach Deutschland verfallen, um Nepal vor Ort weiter zu unterstützen.
Mit dem 25.04.15 begann für Beide eine neue Zeit, die alles verändern sollte. Gefragt nach dem prägenden Erlebnis, schildern sie die erste Verteilung der Hilfsgüter in Dörfern rund um Neopane Gaon, fünf Tage nach dem ersten Beben, die Dankbarkeit der Menschen, neugierige Kinder, und trotz zerstörter Häuser und ungewisser Zukunft eine herzliche Stimmung der Menschen. Ebenso prägend und inspirierend sind für sie die vielen Nepalis, die sich für ihr Land einsetzen und mit deren Hilfe unsere Hilfsgüter verteilt worden sind. Sie erinnern besonders an Charimaya, die mit ihrer Hilfsorganisation gegen Mädchenhandel und Prostitution arbeitet. Wir haben mit ihrer Hilfsorganisation mehrfach Hilfslieferungen in die betroffensten Gebiete vorgenommen.
Erschreckend ist für beide die Zerstörung in Sindhupalchock und die Situation in Kathmandu, Menschen die in Zelten/ unter Planen auf Bürgersteigen leben, und die jeden freien Platz in der Hauptstadt nutzen. Wertvoll für ihre Zeit vor Ort war die super Unterstützung aus Deutschland, der stetige Kontakt mit Govinda, Freunden, der Familie - die moderne Technologie macht so viel möglich wenn sie funktioniert.
Nun nach zwei starken Erdbeben und vielen hunderten Nachbeben fliegen Barbara und Frauke ab. Sie sagen es war eine schwierige Entscheidung zu gehen, da es hier so viel zu tun gibt, aber Zeit, Visum und Energie setzen nach Wochen die sich wie ein halbes Jahr anfühlen nun Grenzen. Was nun folgt? In Nepal arbeiten die Nothilfeteams und das Wiederaufbauteam weiter. Frauke und Barbara wollen in Deutschland Kraft tanken und weitermachen. Geschichten erzählen, Aufmerksamkeit für die Menschen in Nepal zu erregen, mit der Govinda Familie zusammenarbeiten, um unsere Shangrila Familie zu unterstützen.

Danke für Alles liebe Frauke und Barbara. Ihr habt Spuren hinterlassen.
Pheri Bhetaula! Dhanyabad!

Was uns den Weg verlegt, bringt uns voran.
Albert Camus

Namaste.


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+ Tag 26: Nachbeben und Umbrüche +

Mai 2015

21

Ein Nachbeben der Stärke 4, dass in unmittelbarer Nähe südlich von Kathmandu lokalisiert war, riss gestern die Kinder und das Team ein weiteres Mal aus dem stetigen Versuch heraus, endlich Normalität einkehren lassen zu können. Allein heute wurden wieder 4 Nachbeben registriert und es fühlt sich unendlich an bis die Kollision der eurasischen und indischen Platte den Menschen in Nepal endlich eine Atempause gönnt. Barbara und Frauke, die uns sehr fehlen werden und die bereits ihre Zeit in Nepal verlängerten, reisen nun aus dem Waisenhaus ab. Sie haben überwältigende Arbeit geleistet und uns geholfen die Projekte in der schwierigen Zeit zu stabilisieren, Abläufe in der Betreuung der Kinder zu optimieren, Herzblut eingebracht und auf den Hilfslieferungen im ganzen Land teilgenommen. Ihr fehlt uns schon jetzt. Danke für all das was ihr geleistet habt.
Die Schule geht voraussichtlich am 01.06. los. Das Lehrerteam der Shangrila International School steht vor grossen Herausforderungen, um den nationalen Bildungsplan in einem Land zu erfüllen, in dem 950000 Kinder ohne Schuldach über dem Kopf einer ungewissen Schulsaison entgegenblicken. Auch in der Region Chapagaon sind viele Schulen dem Erdbeben zum Opfer gefallen und regionale Planungsmeetings fanden statt. Es sind äusserst schwierige Bedingungen vorhanden, um das Millenium Development Goal „Universal Primary Education“ zu erfüllen.

Die Notfallteams haben ein weiteres Mal hervorragende Arbeit für die notleidende Bevölkerung geleistet. Das erste Team hat trotz Erdrutschen und unpassierbaren Strassen in Sindhupalchock (Chautara) 182 Familien unterstützt. Das zweite Team fuhr nach Dolakha (Sunkhani). Nach achtstündiger Anfahrt konnten 140 Haushalte unterstützt werden. Die Region Dhading (Aaginchok) wurde bereits das dritte Mal durch ein drittes Team unterstützt. Nach achtstündiger Anfahrt konnten wir an Menschen aus 50 Haushalte Planen, Seilen und Decken übergeben. In Ramechhap (Gimbdi) war ein viertes Team der Jugendorganisation SDA zwei Tage lang unterwegs. 129 Haushalte erhielten erstmals Unterstützung seit dem Erdbeben am 25.04.15. Auch in Gutikhel -9 (Sisawan) wurden 141 Haushalte der Tamang Familien umfangreich unterstützt. Insgesamt wurden 642 Zelte, 546 Decken, 45 Säcke Reis, 496 Packungen Milchpulver und 2.6 Tonnen weiterer Nahrungsmittel an 642 Haushalte verteilt.

Das Team des Shangrila Reconstruction Development Projekts arbeitet intensiv Strukturen für den Wiederaufbau aus. Neben vielen anderen Arbeiten werden professionelle Assessments in den Projektregionen vorgenommen in denen das Projekt startet. Dies ist nötig um die Unterstützungs-strukturen koordiniert, effizient und nah an den Bedürfnissen der Menschen zu gestalten, und um inmitten instabiler Verhältnisse auch weiterhin flexibel und zügig handeln zu können.

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A. Camus

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+ Tag 25: Soforthilfe - und neue Fundamente ++

Mai 2015

21

Im Waisenhaus baut das Team trotz weiterer zwei Nachbeben mit den Kindern wieder Routinen auf. Erleichtert können wir feststellen, dass der Kontakt mit allen unterstützten Kindern, Jugendlichen und Angestellten hergestellt werden konnte.

Gestern haben zwei Teams in Nuwakot und Bhaktapur wichtige Soforthilfe für die notleidende Bevöl-kerung geleistet. Heute sind unsere Teams in vier verschiedenen Gebieten mit tätig. Konkret wurden Hilfslieferungen mit Zelten und Nahrungsmitteln nach Dolakha, Ramechhap und zum dritten Mal nach Sindhupalchok und Dhading gesendet.

Intensiv und parallel zur laufenden Soforthilfe erarbeitet das Team im Shangrila Reconstruction Development an der Wiederaufbauhilfe und war im Feld zu Datenerhebungen unterwegs, sowie in Gesprächen mit Botschaften und nationalen/ internationalen Organisationen. Auch wenn uns der nahende Monsun zur Eile drängt, werden wir die Strukturen des Wiederaufbauprojektes, wie in der drei Wochen laufenden Soforthilfe durchdacht, breit abgestützt und effizient gestalten. Der gemeinsame Dialog mit den notleidenden Menschen ist dabei, wie seit vielen Jahren der Gemeindearbeit in Nepal bereits praktiziert ein unverzichtbarer Bestandteil.

Unser Verein kann die seit 25 Tagen stattfindene Krisenmanagement, nur durch eng zusammen-arbeitende Teams in allen Ländern tragen. An dieser Stelle einen grossen Dank an die über 30 ehrenamtlichen Menschen, die seit Wochen Tag und Nacht unermüdlich tätig sind um die immense Presse- und Büroarbeit zu leisten, Aktionen organisieren, neue Arbeitsinstrumente schaffen, Kontakte zu internationalen Organisationen aufrecht erhalten, Back -up Optionen für weitere Krisenfälle im Vorfeld ausarbeiten oder für das Wiederaufbauprojekt recherchieren.

Wir haben vieles mit den Menschen Nepals in den letzten Wochen aktiv durchlitten. Gleichsam gibt es unzählige Geschichten von Zusammenhalt, echter Teamarbeit, Networking, Vertrauen, Empowerment, Motivation und Menschen die über sich hinauswachsen, die wir erlebten. Wir werden uns lange daran erinnern. Wenn es uns gelingt einen Teil, dieses bedingungslosen und reflektierten Handelns für andere Menschen zu erhalten und weiterzuentwicklen, stehen wir auf einem nachhaltigen Fundament für die Vereins- und Projektarbeit der kommenden Jahre und bezüglich der Partnerschaft mit den Menschen Nepals.

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A. Camus

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+ Tag 23: Soforthilfe und Wiederaufbau ++

Mai 2015

18

Unsere Teams sind unermüdlich tätig und haben weitere 53 Haushalte in Bhaktapur versorgt sowie die Shakti Samuha Power Group unterstützt. Gestern war ein Team ein weiteres Mal im Projektdistrikt der Jugendorganisation SDA (Kalikatar/ Bharta- Distrikt Makwanpur) unterwegs, um 313 Haushalte mit Kochutensilien, Medizin und Zelten zu versorgen. Zeitgleich waren Teams in Nuwakot (Shikharbesi, 200 Haushalte) wie auch in Kavresthali (250 Haushalte).
Auch heute ist ein Team in Nuwakot bei einem Projekt von Charimaya Tamang, und konnte 202 Zelte und Essen an notleidende Menschen verteilen. Die Teams gehen hier nach differenzierten Kriterien und vorgängigen Erhebungen in Zusammenarbeit mit lokalen Behörden vor, um eine optimale Koordination zu gewährleisten, Doppelungen zu vermeiden und Hilfe dort zu leisten wo sie nötig ist. Parallel arbeitet das gemeinsame Team des Shangrila Reconstruction Development Projects differenzierte Strukturen für die Hilfeleistung in den nächsten Wochen, während des Monsuns und die Wiederaufbauphase danach aus. Wir werden gesondert darüber berichten, sobald die intensiv laufenden Recherchen, Analysen und Planungen mit nationalen und internationalen Experten abgeschlossen sind.
Die Zahl der Toten ist mittlerweile auf mehr als 8600 angestiegen. Die Internationale Hilfe läuft weiterhin schleppend an. Von 423 Millionen benötigten US Dollar sind bislang lediglich 168 Millionen US Dollar durch Gelder aus 53 Staaten, regionale Stellen und private Spenden gedeckt worden (Im Vergleich: Im Jahr 2014 beliefen sich die Militärausgaben der USA auf rund 610 Milliarden US-Dollar). In allen Bereichen, in denen das Geld investiert werden sollte mangelt es somit an finanziellen Mitteln.
Insgesamt werden derzeit 24,974 zerstörte Klassenzimmer angegeben. Die Schulbildung der Kinder ist hierdurch und die stetigen Nachbeben, die eine Weiterführung der Schulsaison stetig hinauszögern in grosser Gefahr. 3.5 Millionen Menschen benötigen weiterhin Unterstützung mit Nahrungsmitteln. 945 Gesundheitsstützpunkte sowie 488,579 Häuser sind zerstört sowie weitere 260,026 Häuser stark beschädigt. Bislang wurden im ganzen Land 159,211 Zelte verteilt, davon bereits ca. 5000 von unserem Notfallteam, dass in 11 der zwölf am meisten betroffenen Distrikte bereits mehrfach tätig war 50 Tonnen Nahrungsmittel und eine Vielzahl weiterer Hilfsgüter wurden bislang an die notleidende Bevölkerung verteilt.
Die Frequenz der Nachbeben hat sich in den letzten zwei Tagen etwas reduziert. Wir hoffen, dass die Erde endlich schweigt, damit die Menschen sich auf den in wenigen Wochen eintreffenden Monsun vorbereiten können.

Namaste.

Der Mensch ist nichts an sich. Er ist nur eine grenzenlose Chance. Aber er ist der grenzenlos Verantwortliche für diese Chance.
A.Camus


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++ Tag 21: Nachbeben und Stärken ++

Mai 2015

16

Liebe Freunde,
leider gab es weitere Nachbeben die uns nicht zur Ruhe kommen lassen. Die Kinder und Angestellten schlafen weiterhin im Freien. Die Menschen Nepals leisten Unglaubliches. Seit nunmehr 3 Wochen leben sie im Gefühl stetiger Ungewissheit und stehen zusammen. Auch wenn sie in den 18 Jahren in denen wir in Nepal arbeiten, schon oft im Bürgerkrieg, beim Sturz des Königs, stetigen Streiks, Parlamentswechseln und täglichen Leben mit dem Gefühl unsicherer Lebensstrukturen konfrontiert waren, so ist es kaum in Worten auszudrücken was es bedeutet, wenn man 21 Tage mit bebender Erde unter den Füssen lebt und den Zusammenfall von Häusern, Dorfstrukturen, Regionen und den Mangel an ersten Zukunftsperspektiven stündlich miterlebt. Es gibt viel was wir von den Menschen Nepals, den Nothilfeteams die über sich hinausgewachsen sind, von unseren Kindern und Angestellten lernen können.
Das scheinbare Gefühl alles im Griff zu haben, sich abzusichern, alles zu strukturieren, über alles bescheid zu wissen, Schall und Rauch angesichts der nackten Realität, die wir hier erleben während die Erde nicht zur Ruhe kommt, surreal angesichts der Tatsache, dass wir mit 30 Kilometern pro Sekunde die Sonne umkreisen, und wenig über den Sinn dessen wissen warum und wofür wir Leben oder was richtig / falsch ist. Die Menschen Nepals, denen wir in diesen Wochen so gut wir können zur Seite stehen, sind diesen harten und lehrreichen Tatsachen näher. Wir bewundern sie für ihre Stärke, ihr Durchhaltevermögen und für die vielen Beispiele des Zusammenhaltes die wir direkt beobachten konnten. Dieses zusammenrücken wie wir es seit 3 Wochen erleben macht Hoffnung für die Zeit danach, die hoffentlich bald kommt. Wir wünschen uns, dass auch in der Zeit wenn die Erde wieder schweigt, einiges davon erhalten bleiben kann und die wenigen Egoismen die wir in dieser intensiven Zeit beobachten konnten, hinten an stehen. Es ist schön, dass wir 5000 Familien in 11 Distrikten bislang helfen und ein grosses Wiederaufbauprojekt planen konnten, noch wichtiger aber ist, was wir an Zusammenhalt, Fähigkeiten, Networking, unmenschlichem was geleistet wurde .... kurz an tiefgehenden Werten beobachten konnten. Wir hoffen, dass wir in Zukunft darauf aufbauen können.

Die Menschen dieses Landes, dass wir für seine Freundlichkeit, Sanftheit, Kultur und vieles mehr lieben gelernt haben, verdienen es mehr denn jeh.

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++ Tag 19: Vergangenheit und Zukunft ++

Mai 2015

14

Gerade sitzen wir, wie es seit vielen Jahren Tradition ist, im hintern, sicheren Teil des Waisenhaus-areals. Die Kindergesichter werden vom Lagerfeuer beleuchtet und manche tanzen um das Feuer. Roman, der unser Team seit dem dritten Tag des ersten Erdbebens in Nepal unglaublich stark unterstützt und koordinierte, spielt seine typische Nepalibluesmischung auf der Gitarre, die alle fröhlich mitsingen. Erste Minuten befreiten Lachens, erste Anzeichen von Freude und viel Dankbarkeit die zum Ausdruck kommt. Wichtig dies wahrnehmen zu können nach weiteren zwei Nächten in Zelten nach dem zweiten Erdbeben. Schön den Zusammenhalt zu spüren, den die Menschen hier und an vielen Orten im ganzen Land entwickelt haben.

Erleichtert stellen wir fest, dass keines unserer Schulkinder, nach jetzigem Stand der Erfassung, sein Leben verloren hat. Leider ist die Zahl der zerstörten Häuser ihrer Familien weiterhin gestiegen. Von 232 Häusern sind nur 58 in gutem Zustand. Das gleiche Bild zeigt sich im Distrikt Makwanpur, in dem unsere Jugendorganisation tätig ist.

Das Notfallteam hat weiterhin inmitten der instabilen Situation hervorragende Arbeit geleistet. Insgesamt wurde Soforthilfe in 10 der 12 am meisten betroffenen Distrikte für mehr als 5000 Familien in 29 Dörfern geleistet. Gestern waren wir ein weiteres mal nach der ersten Hilfslieferung in Sindhupalchok und konnten 500 Familien Nahrung und Zelte bringen. Die Menschen des Distriktes wurden durch das zweite Erdbeben ein weiteres Mal schwer erschüttert. Bei der gestrigen Lieferung fokussierten wir wieder ein Dorf, das keinerlei internationale Hilfeleistung erhalten hatte. Erschreckend, dass wir in einem der am schwersten betroffenen Distrikte den ganzen Tag kein einziges Fahrzeug von Hilfsorganisationen auf den leeren Strassen angetroffen haben. Wir verteilten 116 Zelte, 2.9 Tonnen Reis, 242 KG Linsen, 580 KG Beaten Rice, 232 Liter ÖL sowie Salz und weitere Nahrungsmittel. Hierdurch haben die Familien eine grundlegende erste Unterkunft, Nahrungsmittel für 15 Tage und eine wichtige Entlastung vor der bevorstehenden und langen Monsunzeit, in der neue Herausforderungen auf Nepal zukommen. Spannend war der Austausch mit unserer hier koope-Zukrierenden NGO Shakti Samuha, die Frauen vor der Prostitution aktiv rettet und Rückkehrerinnen unterstützt.

Intensiviert und parallel zur weiterhin laufenden Soforthilfe wurde das gemeinsame Wiederaufbauprojekt mit den involvierten Notfallteams aus vier Ländern (Shangrila Orphanage/ Shangrila Development Assocation/ Govinda-Deutschland/ Stiftung Usthi- Schweiz und Shangrila – Schweiz) in einer ersten Struktur entwickelt. Die nächsten Tage werden von intensiven Ausarbeitungen geprägt sein, insofern es die Erde zulässt. Wir werden die Projektschwerpunkte des gemeinsamen Kooperationsprojektes „Shangrila Reconstruction and Development Project“ laufend an die Entwicklungen in Nepal anpassen, um den seit 20 Tagen unter stetiger Ungewissheit lebenden Menschen Nepals effektive, adäquate und grösstmögliche Unterstützung zukommen zu lassen.

Wir sind dankbar dafür, dass wir in Zusammenarbeit mit der Stiftung Usthi hinsichtlich der Soforthilfe & dem Wiederaufbau echtes Networking und eine derart vertrauensvolle Zusammenarbeit erleben dürfen. Sie ist von jahrelangem Vertrauen, Transparenz und vielen gemeinsamen Ansätzen geprägt.

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++ Tag 17: Erneutes Erdbeben ++

Mai 2015

12

Inmitten des Krisenstabmeetings mit dem nepalesischen, deutschen und Usthi Schweiz Team im Waisenhaus, bebte erneut die Erde mit einer Stärke von 7,2.
Das Meeting war angesetzt, um zu reflektieren, was in den vergangenen 16 Tagen des letzten Erdbebens an Hilfe in den umliegenden Distrikten geleistet werden konnte. Des Weiteren wurden die Strukturen für die geplante mittelfristige Wiederaufbauhilfe der nächsten Monate besprochen, sowohl Personell als auch bezüglich der Verteilungskriterien für die Hilfsgüter. Allein bei den Schulkindern und Angestellten von Govinda sind 170 Häuser zerstört, weitere 120 gemäss ersten Daten in unseren unterstützten Gemeinden in Südnepal.
Inmitten dieser Planungsgespräche ereignete sich das Erdbeben. Alle Kinder und Angestellten sowie der Krisenstab rannten aus dem Waisenhaus in den Garten zu den Zelten, auf den Vorplatz des Geländes um sich in Sicherheit zu bringen. Alle lagen sich in den Armen und stärkten die Kinder. Auch die großen Kinder kümmerten sich um die Kleineren. Die Angst und Sorge sitzt bei vielen tief nach 17 Tagen ununterbrochenem Stress.
Ein Medizinisches Team ist sofort in die Nachbardörfer mit dem Motorrad gefahren um erste Hilfe zu leisten, da um das Waisenhaus hörbar und sichtbar Häuser in sich zusammen gefallen sind.
Das Waisenhaus, welches im Jahr 2000 erdbebensicher gebaut wurde, ist sicher. Weiterhin werden alle nun in den Notfallzelten schlafen.
Unvorstellbar was die Menschen hier leisten und empfinden. Allein unser Notfallteam hat 10 der 12 am meisten betroffene Distrikte mit mehr als 50 Tonnen Hilfsgütern versorgt. Mehr als 4000 Menschen haben dadurch Zelte, Nahrungsmittel und medizinische Hilfe erhalten, in einer Zeit, in der die Erde weiterhin nicht schweigt und der Himmel die ersten Vorboten des Monsun sendet. Govinda wird den Menschen in unserer zweiten Heimat, wie in den letzten 18 Jahren, auch zur Seite stehen und über die Soforthilfe hinaus ein groß angelegtes Wiederaufbauprojekt in den nächsten Wochen starten.

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A. Camus


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++ Tag 15: Teamarbeit – Kooperationen - Networking ++

Mai 2015

10

Im Waisenhaus versucht das Team trotz der Nachbeben mit den Kindern wieder Routinen aufzubauen. Erleichtert durften wir nach dem Eintreffen der Erhebung bei Familien unserer Schulkinder feststellen, dass nach jetzigem Stand der Erfassung keines sein Leben verloren hat. Schockierende Daten sind hingegen erste Daten, die mehr als 100 zerstörte Häuser bei diesen Familien dokumentieren.
Wir werden intensiviert und parallel zur laufenden Soforthilfe nun das gemeinsame Wiederaufbau-projekt mit den involvierten Notfallteams aus 4 Ländern in Kathmandu besprechen. Das projektüber-greifend operierende Team Nepal ist heute wieder in mehreren Distrikten Nepals bei der Verteilung von Hilfsgütern unterwegs. Es leistet grossartige und unermüdliche Arbeit für sein Land. Zudem sind weitere lokale und internationale Kooperationen in der Abstimmung der Soforthilfe zustande gekommen.

Gestern konnten wir im Jahrestreffen von Shangrila Schweiz und Govinda Deutschland erstmals seit 14 Tagen innehalten und die Strategien des Krisenstabs, aktuelle Entwicklungen und weitere Schritte vorstellen. Es ist uns wichtig allen Unterstützer/-innen und Leser/-innen gegenüber zu erwähnen, dass unser Verein durch ein eng zusammenarbeitendes Team mit über 30 ehrenamtlichen Menschen getragen wird.

Neben zwei ehrenamtlichen Vorstandsteams, koordinieren Aktionskreisleiter in den Städten Stuttgart, Leipzig, Mönchengladbach, Aalen, Berlin, Dresden und in der Schweiz wichtige Aktionen, Informationsveranstaltungen und Schulbesuche für den Verein. Auch in Ulm, Bremen, Freiburg, Göttingen, Augsburg, Regensburg, Görlitz, Bayreuth und im Kleinwalsertal sind Teams für unsere Projekte in Nepal aktiv. Danke liebe Freunde, ihr seid Wahnsinn und habt uns in schwierigen Tagen ohne Atempause, Rückenwind und Motivation gegeben.

Nebst diesen Teams haben wir nach der Gründungszeit bereits 2004 Fachbereiche aufgebaut, die unsere jeweiligen Projektmanager in ihrer Arbeit inhaltlich unterstützen. Derzeit hat der Verein für die dauerhafte Projektbegleitung in Nepal die Fachbereiche Waisenhaus (SOH), Reintegration (SRP), Scholarship (SSP) Ausbildung (SVTC), Bildung (SIS), Gemeindeprojekte (SDA) Sustainability/Maintenance, Volontariat und Medizin.
In Deutschland/ der Schweiz gibt es zudem die Fachbereiche Finanzen, Fundraising, Webauftritt/ EDV und Medien. Die meisten Teams sind doppelt besetzt. Hierdurch können kompetente Fachpersonen und ehemalige Volontäre die Projekte optimal begleiten und zugleich vereinseigene Grundsätze & Arbeitsweisen erhalten bzw. weiterentwickeln.
Neben der fachlichen Begleitung konnten wir somit, auch in der aktuellen Erdbebennothilfe, auf ein breites Netzwerk mit vielen wichtigen Kontakten und Backup Optionen zurückgreifen bzw. neue, schnelle Arbeitsinstrumente schaffen. Vielen Dank hiefür liebes Team.
Wir sehen es als verpflichtend an, den Verein mit einer derart nachhaltigen, teambasierten, profes-sionellen und zugleich depersonalisierten Struktur in die Zukunft zu führen.
Wichtige Leitsätze aus der Gründungszeit 1998 wie Gerechtigkeit, Bescheidenheit, effektive Hilfe, Transparenz sowie Kongruenz in Wort & Tat werden durch breit abgestützte Teams überprüft, gelebt, wo nötig erweitert und durch neue wichtige Handlungsperspektiven ergänzt.
Die Tatsache wie sich Menschen und Teams in Nepal kooperierend & gemeinschaftlich helfen sind Zeichen dafür, dass ein mehr an Teamwork & ein weniger an Personalisierung, zukunftsweisend & effektiv ist.
Wir sind dankbar dafür, dass wir in Zusammenarbeit mit der Stiftung Usthi hinsichtlich der Soforthilfe & dem Wiederaufbau echtes Networking und eine derart vertrauensvolle Zusammenarbeit erleben dürfen. Sie ist von jahrelangem Vertrauen, Transparenz und vielen gemeinsamen Ansätzen geprägt. Unser nepalesisches Notfallteam setzt bei der Verteilung von Hilfsgütern in den Distrikten stetig auf Networking und arbeitet mit vielen NGOs aus mehreren Ländern zusammen.

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++ Tag 14: Nachbeben & Soforthilfe in unversorgten Distrikten ++

Mai 2015

09

Die Kinder des Waisenhauses und das Team schlafen wieder im Zelt, da es wieder ein weiteres Erdbeben mit der Stärke 4.9 gab (mehr als 120 wurden allein bis zum 1.5. gezählt). Es ist unvorstellbar was die Menschen unter den stetigen Nachbeben, erleben, ertragen, fühlen.

Unser Team hat heute 35 Familien im Distrikt Dhading, deren Häuser völlig zerstört worden sind, mit Reis, Linsen ÖL, Salz und Zucker ein zweites Mal unterstützt. Auch in Chapagaon konnten wir Menschen mit Hilfsgütern ein weiteres Mal unterstützen. Dies ist dringend nötig, da wir nach ersten Daten allein bei den 230 Familien unserer unterstützten Schulkinder mehr als 100 schwer oder komplett beschädigte Häuser gemeldet bekommen haben. Die Internationale Hilfe kam erst heute im Dorf an.

Morgen werden sechs Teams in Dolakha, zwei Regionen des Distriktes Makwanpur, zwei Regionen im Distrikt Nuwakot und in Lalitpur Hilfsgüter verteilen. Ein sechster Truck mit dringend benötigten Zelten kam in Zusammenarbeit mit unserem Kooperationspartner Usthi Stiftung Stiftung sicher an.

Die seit den ersten Tagen begonnene Soforthilfe läuft weiter. Die folgende und stark abgestützte mittelfristige Wiederaufbauhilfe planen wir in den nächsten Tagen gemeinsam vor Ort mit unseren Partnern der Stiftung Usthi. Das Wiederaufbauprojekt wird mehrere Monate andauern und wir werden weiter darüber berichten. Eine grosse Herausforderung für die Menschen Nepals und uns wird der in sechs Wochen eintreffende Monsun sein. Dank Ihnen können wir den betroffenen Menschen des Erdbebens eine gezielte und durchdachte Unterstützung ermöglichen.

++ Tag 13: Teamwork++

Mai 2015

07

Im Waisenhaus konnten die Kinder einen normalen Tag verbringen. Sie schlafen nun wieder im Home. Ein Plan für die nächsten zehn Tage wurde mit dem Team erstellt Unsere Shangrila International School soll am 16. Mai wieder öffnen.
Das Notfallteam verteilte heute in Lele und Champi 272 Zelte und besuchte dabei auch Studenten unserer Schule. Weitere Zelte wurden in Gundu, Jimiri Kavre und Sindhupalchok verteilt. Morgen werden Gemeinden in weiteren vier Distrikten mit Zelten, Medizin, Solarladegeräten und Wasserreinigungstabletten versorgt.
Die bereits verteilten nepalesischen Hilfsgüter sowie die über 40 t Hilfsgüter aus Indien, die derzeit und in den nächsten Tagen verteilt werden, sind Bestandteil unserer Soforthilfe. Zudem haben wir bereits seit den ersten Tagen eine der Soforthile folgende und stark abgestützte mittelfristige Wiederauf-bauhilfe geplant. Sie wird mehrere Monate andauern. Hierfür wird nun in den nächsten Wochen (oder nächste Woche) der Grundstein konzeptionell und praktisch gelegt. Wir werden weiter darüber berichten und danken Ihnen, dass sie uns eine Unterstützung für die Erdbebenopfer in unserer zweiten Heimat Nepal ermöglichen.
Aktuelle Daten berufen sich auf nunmehr zerstörte 256000 Stein-/Lehmhäuser sowie 450000 obdachlose Menschen. Mehr als 7700 Menschen sind dem Erdbeben zum Opfer gefallen und 39 der 75 Distrikte betroffen. In vielen Regionen wie dem schwer betroffenen Sindhupalchok in dem unser Team aktiv ist, stehen keine Häuser mehr.
Bislang wurden 18000 Tonnen Hilfsmittel geschickt, die zu grossem Teil noch nicht verteilt sind (Logistikprobleme, zerstörte Strassen & Saatgutlager, ein Mangel an Fahrern, Trucks & Helikoptern, der überforderte Flughafen, Management seitens der Regierung). 4000 Spezialisten sind derzeit vor Ort.

Durch die stetigen Nachbeben (mehr als 120 bis zum 6.Mai) wird die Arbeit erschwert. Die daraus resultierende Angst lässt einige Menschen weiterhin im Zeltstädten übernachten und hinterlässt nicht zu unterschätzende Spuren. Die internationalen Koordinationsmeetings fokussieren bereits den in 6 Wochen erwarteten Monsun in dem neue Probleme drohen. Sie erstellen Handlungspläne, in denen beispielsweise Waschanlagen/ Wasserdrainagen fokussiert werden. Der Appell der Vereinten Nationen Nepal mit einem Budget von 415 Millionen USD zu helfen wurde bislang mit mageren 7.5 Millionen USD = 2% gedeckt. Die Finanzen sollen v.a. für Nahrungssicherheit, Gesundheit, Wasser, Unterkünfte und Logistik eingesetzt werden.
Angesichts dieser Tatsachen sind wir froh um das Networking/ die Kooperation mit der Stiftung Usthi. Unser Team arbeitet zudem mit lokal aktiven deutschen, holländischen, nepalesischen und indischen NGOs zusammen, was allen die gezielte und zügige Verteilung der Hilfsgüter erleichtert. Wir kommen in Kontakt mit Menschen die sich lokal organisieren, um dann in Kooperation mit den dezentralen Regierungsbehörden Hand anlegen. Es macht Hoffnung zu erleben wie Menschen über sich hinauswachsen und lang unüberwindbare Grenzen zumindest zum derzeitigen Zeitpunkt mancherorts fallen. Die Jugend Nepals ist im ganzen Land aktiv, wie beispielsweise unsere ehemaligen Waisenhausbewohner, die sich in der Shangrila Developement Association organisiert haben. Sie leisten mit unserem Notfallteam und den Volontären in vielen betroffenen Distrikten direkte, vernetzte und überlegte Nothilfe. Wir sind stolz auf Euch.

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++ Tag 12: Nächstenliebe und Networking++

Mai 2015

06

Nach 12 langen Tagen und Nächten ist es für die Menschen in Nepal und auch bei unseren Angestellten mit Team, eine Sondersituation die noch Monate andauern wird. Wir erleben in diesen schwierigen Tagen der Zusammenarbeit aller Teams viel Unterstützung von Menschen, die aus Nächstenliebe, voller Verantwortung ohne jegliche Egoismen handeln. Diese braucht es, denn sonst kann eine Gesellschaft nicht überleben! In diesem Zusammenhang möchten wir hier einmal besonders die derzeitigen Volontäre Barbara und Frauke erwähnen, die seit einiger Zeit in unseren Projekten mitarbeiten und nicht in ihre Heimat zurückgereist sind. Nein, sie helfen gemeinsam mit vielen neuen Helferinnen und anderen kooperierenden NGOs mit, wo immer sie sich einbringen können.

Die Heimatdörfer aller Schüler (über 450) werden laufend kontaktiert. Das Team organisiert auch hier eine erste Hilfe und führt Erhebungen über den Zustand der Häuser und die Gesundheit der Familien.

Nach der Verteilung nepalesischer Hilfsgüter in acht Nachbargemeinden in den ersten Tagen, weiteren 35 Haushalten in Deurali (Kotdada/ Dhading) und gestern in zwei Dörfern des schwer betroffenen Distrikts Sindhupalchok, hat das Team heute weitere Dörfer mit Hilfsgütern versorgt. Weitere Hilfslieferungen sind in Regionen in Vorbereitung in denen das Team Erhebungen vorgenommen hatte. Unser Team erhält täglich viele Bedarfsmeldungen. Diese betreffen insbesondere Zelte und Nahrungsmittel. Es arbeitet vernetzt mit anderen NGOs und internationalen Koordinationsstellen.

Es gilt nun, den gestern angekommenen Hilfskonvoi in die entsprechenden Dörfer zu verteilen. Die Kriterien für die Verteilung wurden festgelegt. 200 Zelte wurden davon bereits nach Chapagaon und Kirtipur geschickt.
Der Konvoi aus Nordindien, bestehend aus fünf Lastwagen mit über 40 Tonnen Medikamenten, Nahrungsmitteln, Trinkwasser, Wasseraufbereitungsanlagen, Zelten und Decken, ist trotz zerstörter Strassen schneller im Krisengebiet eingetroffen als erwartet. Die kooperierenden Nothilfeteams aus Nepal, Indien, der Schweiz und Deutschland erleben eine grossartige Zusammenarbeit.

Weiterhin wird von Schwierigkeiten von Hilfsgütern, die dringend auf dem lokalen Markt benötigt werden und deren Nachschub stockt, berichtet. Durch die unpassierbaren Straßen in vielen Regionen, fehlende Fahrer und LKWs, ist die Auslieferung des wenigen was vorhanden wäre, erschwert. Zerstörte Lager mit Saatgütern für das Hauptnahrungsmittel Reis, die eigentlich im Mai eingepflanzt werden sollten und die anhaltende Notlage sowie die bevorstehende Monsunzeit, werden weitere medizinische Herausforderungen mit sich bringen.
Viele Nepalesen und internationale Hilfsorganisationen vor Ort kritisieren, dass die Regierung zu langsam und chaotisch agiert. Hilfsgüter würden laut gleichlautenden Ansagen an Verwandte der Beamten / Mitglieder regierender Parteien ausgeliefert. Deshalb organisieren sie sich oftmals selbst, halten zusammen und kooperieren. Sie fahren mit Lastwagen die verfügbaren Nahrungsmittel und Medikamente in die Dörfer.

Um die Projektsicherheit der Waisenkinder zu gewährleisten, in einem Land, in dem die Hilfe und Koordination der Regierung chaotisch läuft, die Märkte jederzeit unter stetigen Erdbeben (bis vorgestern) zusammenbrechen hätten können, uns täglich neue Bedarfsmeldungen erreichen und wichtige logistische Zentren überfordert sind, sehen wir uns in unserem Risikomanagement bestätigt. Auch angesichts der Tatsache, dass wir viele Angestellte aufgrund eigener zerstörter Häuser nicht ins Notfallteam integrieren konnten, zeigt dass die Doppelstrategie richtig gewählt war. Die Stiftung Usthi und die Govinda Entwicklungshilfe e.V. arbeiten momentan eng zusammen, um nicht nur die nächsten Wochen der Notaktion sondern auch direkte, gezielte und wohlüberlegte Wiederaufbauaktivitäten zu planen.

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++ Tag 11: Konvoi sicher in Kathmandu angekommen ++

Mai 2015

05

Im Waisenhaus finden weitere Aufräummaßnahmen statt. Der Kuhstall wird repariert, die Steinmauer und das verbesserte Regenwassersammelsystem werden aufgestellt. Das gepflanzte Gemüse/Obst wird bewässert und findet somit den Weg in die Küche.Ein Team ist zudem damit beschäftigt die Schülern/Studenten in den umliegenden Dörfern zu kontaktieren.
Das Team verteilte heute im schwer betroffenen Distrikt Sindhupulchowk (nord-östlich der Hauptstadt) weitere 500 Säcke Reis, Linsen, Zucker, Salz und Tee für die notleidende Bevölkerung. Die Hilfsgüter wurden in den Dörfern Pavidal und Lata an die notleidenden Menschen weitergegeben. Bislang kam hier keine Nothilfe bei den unterprivilegierten Damis (Ethnie) an. Dank der tollen Zusammenarbeit mit den Behörden der Dörfer und einer holländischen NGO, konnte hier unbürokratisch und vernetzt den Menschen in mehr als 173 Haushalten geholfen werden. Die Nahrungsmittel reichen hier nun für 15 Tage, berichtet das Team. Möglich war dies auch, weil die Menschen in Kooperativen organisiert waren. Eine direkte und nachhaltige Struktur auf Gemeindeebene, die Govinda seit 2006 in seinen umfangreichen Projekten im Westen Nepals bereits mehrfach aufgebaut hat.
In Zusammenarbeit mit der Usthi-Foundation India ist der Hilfskonvoi aus Nordindien heute sicher in Kathmandu eingetroffen. Nun können große Mengen an Medikamenten, Nahrungsmitteln, Trinkwasser und Wasseraufbereitungstabletten verteilt werden. Der Konvoi wurde in Kooperation mit dem Team der Usthi Stiftung und unserem nepalesischen Team begleitet. Dank des Konvois, der guten Vernetzungen und der Surveys/ Erhebungen in Chapagaon, Makwanpur, Sindhupulchok und zwei weiteren Distrikten, können wir auf diese Weise nun schnell reagieren und dafür sorgen, dass Lebensmittel und Notfallmedikamente bedarfsgerecht ankommen. Morgen werden Zelte nach Sindhupulchowk geschickt und die Hilfslieferungen in drei weitere Distrikte logistisch vorbereitet. Wir sind froh um die wichtige Kooperation, da es einen großen Mangel an Trucks, Fahrern und den transportierten Materialien gibt.

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+++Govinda News - Tag 10+++

Mai 2015

05

Am Waisenhaus und im ganzen Land entstehen nun dauerhafte Übergangslösungen, um sich in der noch immer instabilen Lage vorläufig einzurichten und neue Routineabläufe zu entwickeln. Erste Läden haben wieder geöffnet und auf den Straßen wird es wieder belebter. Im Garten stehen nun Zelte als Notunterkunft, die über mehrere Kontaktpersonen auf schnellstem Wege aus Deutschland für uns nach Nepal gebracht wurden.
Die im Dezember mit Govinda gegründete Jugendorganisation Shangrila Development Association (SDA) verteilte bereits in den ersten Tagen 191 Säcke Reis und 47 Zelte an die Nachbarn in Chapagaon und Neopanegaon in acht Dörfern. Zudem waren sie im District Makwanpur im Süden unterwegs, um die Lage vor Ort zu recherchieren und zuverlässige Informationen aus den betroffenen Gebieten zu generieren. Auch in Deurali (Kotdada/ Dhading) konnten sie heute 35 Häuser mit Reissäcken und weiteren Nahrungsmitteln unterstützen.

Weitere Projektmitarbeiter sind aus der stark betroffenen Region Sindhupalchowk zurückgekehrt. Dank einer guten Vernetzung können wir auf diese Weise schnell reagieren und dafür sorgen, dass Lebensmittel und Notfallmedikamente bedarfsgerecht ankommen. Um diese Soforthilfe so schnell leisten zu können, haben wir mit Spendengeldern in den wenigen Läden die bislang geöffnet haben, große Mengen Nahrungsmittel gekauft. Uns ist wichtig, dass wir die Wirtschaft in Nepal und die einfachen Menschen in den Dörfern unterstützen, damit auch diese durch ihre Einnahmen sich dann wiederum selbst versorgen können.

Unsere Kontakte sowie die Aussicht auf den bald eintreffenden Hilfskonvoi aus Indien und die daraus entstehenden logistischen Möglichkeiten stimmen uns alle zuversichtlich, schon sehr bald noch breiter und wirkungsvoller helfen zu können.

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+++Govinda News - Tag 9+++

Mai 2015

03

Um unsere Arbeit besser verstehen zu können, möchten wir diese in aller Kürze beschreiben:
In Nepal arbeitet ein Notfallteam unterteilt in drei Projektteams, um schnellst möglich voranzukommen:
Team 1:versorgt unsere Waisenkinder und führt Gesundheitschecks für die Dorfbewohner im Waisenhaus durch. Zudem wird der Status bezüglich der Jugendlichen und Schulkinder stetig aktualisiert.
Team 2: bereitet den Konvoi Usthi/ Govinda aus Indien vor.
Team 3: unsere Jugendliche helfen beim Verteilen der Hilfsgüter in die umliegenden Nachbardörfer. Networking findet auf allen Ebenen statt, um die erste anrollende Hilfsgüterlieferung aus Indien in die richtigen Regionen zu leiten. Das Team war bereits in mehreren Distrikten unterwegs und erste Erhebungen/Reports liegen vor. Um Informationen von den Planungen und Einschätzungen der großen internationalen Organisationen zu erhalten, sind wir auch hier in den Meetings in Kathmandu vertreten.

Gerade in dieser schweren Zeit sind wir besonders stolz auf unsere Kinder und Jugendlichen, die in unseren Teams und Projekten mitarbeiten.

Wir als ehrenamtlicher Verein in Deutschland und der Schweiz sind mit Sitz in Aalen bzw. Zürich im ganzen Land durch Aktionskreise vernetzt. Dadurch konnten in vielen Städten Infostände und Aktionen durchgeführt werden, um zu informieren und Spendengeldern zu sammeln.

Die Vorstandsmitglieder D/CH arbeiten derzeit ebenfalls in Notfallteams zusammen. Zwei Teams sind für die Vernetzung helfender Hände und die Öffentlichkeitsarbeit jeweils in Deutschland und der Schweiz zuständig. Das andere Team ist für unmittelbare und direkte Kontakte mit allen kooperrierenden Notfallteams verantwortlich. Es gilt sieben kooperierende Boards aus vier Ländern gut zu verbinden, ordnen und regelmäßige Informationen auszuwerten.
Aus diesen Teams hat sich ein Krisenstab D/CH gebildet, um rasch, koordiniert und effektiv entscheiden zu können.

Erster Jubel bei allen Notfallteams heute Abend: Die ersten Trucks sind durch die einzig offene, nicht blockierte Grenze Indiens durchgefahren. Die Route wurde kurzfristig geändert - mit Erfolg! In Nepal sind zwar viele Dinge käuflich, aber inzwischen fehlen Trucks und Fahrer, so dass diese nicht in die Notfallgebiete vordringen können. Einige Fahrer/Trucks von Usthi/Govinda sind fest im Team und stehen uns für eine gewisse Zeit zur Verfügung. In den vergangenen Tagen hat unser Team 3 von vielen Distrikten/Dörfern Reports erhoben, die nun aufgrund dieser Dokumentation entscheiden wird, in welche Gebiete erste Hilfslieferungen von Govinda/Usthi ankommen werden. Sicher ist, dass die Hilfsgüter in Dörfer geleitet werden, in denen noch keine Hilfe (u.a. von internationalen Organisationen) angelangt sind. Von Beginn an wurde, inmitten der instabilen Verhältnisse auf zwei Märkte, Teams und Organisationen gesetzt, um mit vielen weiteren Optionen, die im Hintergrund jederzeit abrufbar sind, sofortige Entscheide zu ermöglichen und auch die mittel- und langfristige Wiederaufbauhilfe zu ermöglichen.
Neueste Informationen berichten über schweren Schäden am Flughafen , so dass grössere Flugzeuge nicht landen können, nach dem logistischen Chaos der internationalen Hilfsgüter in den letzten Tagen ist diese Option weiterhin die unsicherste.

Wir freuen uns über jegliche Art von Unterstützung von Ihnen und danken Ihnen von Herzen, dass wir in diesen schweren Tagen den Menschen Nepals aktiv zur Seite stehen können.

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+++Govinda News - Tag 8+++

Mai 2015

02

Die Kinder schlafen wieder im Waisenhaus, aber alle im Erdgeschoss des Jungsgebäudes und mit Nachtwache. Es wurden leider Nachbeben gemeldet. Trotzdem versucht das Waisenhausteam den Alltag und die Routine für die Kinder langsam wieder herzustellen. Ein weiterer Fokus liegt auf der Aufarbeitung von Traumatas und dem Kräfteerhalt der Angestellten.
Die stetige Erhebung und Kontaktierung von Jugendlichen (ehemalige Waisenhausbewohner), Angestellten und aller Schulkindern ist ein Schwerpunkt seit dem Erdbeben. Mit jeder Statusmeldung “safe” wächst die Hoffnung, dass niemand in den Projekten sein Leben verloren hat. Die Schäden an den Gebäuden wurden erhoben. Wir hoffen, dass nach der Nothilfe die Prüfung der Gebäudesicherheit durch Experten aus Deutschland und durch lokale Ingenieure folgen kann.
Die Verteilung der Hilfsgüter ist in insgesamt acht Nachbargemeinden zur Direkthilfe für die notleidende Bevölkerung erfolgt. Konkret wurden Reis, Nudeln und Zelte in der Region Neopane Gaon (Projektregion) verteilt. Weitere Dörfer folgen, in denen Bedürfnisse laufend eruiert werden. Die Jugendorganisation SDA (ehemalige Waisenhausbewohner und Reintegrationsprojektkinder) ist zudem in ihrer Projektregion im Süden Nepals und hat den immensen Bedarf an weiteren Hilfsgütern und eine Vielzahl zerstörter Häuser gemeldet. Auch in zwei weiteren Distrikten sind Mitarbeiter, um schnelle, direkte Hilfeleistung vorzubereiten. Der Regen und die anhaltende Notlage werden starke medizinische Herausforderungen mit sich bringen, wir erhalten täglich tausende Meldungen die insbesondere Zelte und Nahrungsmittel betreffen. Das Team hat hierzu bereits weitere Lieferungen vorbereitet.Die fünf Trucks mit den umfangreichen Hilfsgütern, die wir in Kooperation von Govinda und Usthi Indien in die Projekt- und Krisengebiete senden, fahren morgen los.Zölle und die logistische Verteilung von Hilfsgütern sind weiter eine Herausforderung, so dass die UN eine Aufhebung intensiviert fordert. Durch die unpassierbaren Straßen in vielen Regionen, fehlende Fahrer und LKWs, ist die Auslieferung dessen, was in den Getreidespeichern von Nepali Food vorhanden wäre, erschwert.
Die Zahl der Toten steigt weiterhin. Medien gehen davon aus, dass ein Viertel der nepalesischen Bevölkerung (ca. 8,1 Millionen Menschen) direkt vom Erdbeben betroffen ist. Die UN schätzt, dass zwei Millionen Zelte sowie nicht bezifferbare Mengen an Wasser, Essen und Medikamenten benötigt werden.Angesichts dieser Notlage und der Tatsache, dass die Erde weiterhin nicht schweigt, haben wir noch lange nicht den Ausnahmezustand überstanden, um den mittel- und langfristigen Wiederaufbau eines Landes anzugehen. Eines Landes, das wir wie eine zweite Heimat empfinden, die Menschen wir für ihre Freundlichkeit lieben, die neben unserer Unterstützung nun maximal zusammenstehen müssen und in dem unsere Notfallteams in Nepal, Indien, Deutschland und der Schweiz kaum zu Atem kommen. Es wird unermessliches von den Teams geleistet und wir danken jedem Einzelnen, der gerade mitwirkt und über sich hinauswächst.
Wir bündeln in Deutschland für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit unsere Informationen nach wie vor in täglichen Newslettern, die über die aktuelle Lage im Land, in den Projekten und mit Blick auf unser ehrenamtliches Engagement informieren. Diese Materialien können aktiv für die Pressearbeit genutzt werden. Ein Newsarchiv ist im Aufbau und wird ab nächste Woche über die Homepage abrufbar sein.

+++Govinda News - Tag 7+++

Mai 2015

02

Liebe Freunde,

die Verteilung der Hilfsgüter ist auch heute in den Nachbargemeinden zur Direkthilfe für die notleidende Bevölkerung erfolgt. Jayshankhar der die Jugendorganisation dabei leitete schreibt: „Es war ein erfolgreicher Tag, wir haben 191 Säcke Reis (jeder 30 Kg) verteilt in Chapagaon (Nachbargemeinde des Waisenhauses) und der notleidenden Bevölkerung helfen können“. Eine großartige Arbeit des Teams.

Die fünf Trucks mit den umfangreichen Hilfsgütern, die wir in Kooperation von Govinda und Usthi Indien in die Projekt und Krisengebiete senden fahren morgen los. Die Lieferung besteht aus Medikamenten, Milchpulver, Reis, Linsen, Wasser und Wasserreinigungstropfen, Decken, Zelten und vielem mehr. Die Zusammenarbeit mit der Partnerorganisation, Usthi, ist sehr gut.

Zudem sind Mitarbeiter der Jugendorganisation (SDA) in ihrem schwer beschädigten Projektdistrikt. Mehr als 120 Häuser sind nach ersten Angaben beschädigt. Genauere Daten der laufenden Erhebungen folgen.

Unser Notfallteam war in wichtigen Meetings mit internationalen Hilfsorganisationen und hat zudem den weiteren Einkauf von Hilfsgütern und deren Verteilung gearbeitet. Permanent arbeiten unsere Teams, daran weitere Hilfslieferungen in Krisengebiete zu entsenden. Eine große Herausforderung inmitten der chaotischen Zustände, die das Team toll meistert und permanent mehrere Optionen ausarbeitet, um inmitten aller Widrigkeiten weiter effektiv Hilfe zu leisten zu können.

Der Kontakt und die Erfassung von Vermissten bleibt ein Schwerpunkt unserer Teams. Im Waisenhaus wird bereits mit gezielter Unterstützung in der Verarbeitung der Traumata mit den Kindern gearbeitet.

Die Rolle der Regierung ist noch schwierig einzuschätzen und angesichts der Katastrophe zu bewerten. Zum Einen werden Strukturen und Versuche sichtbar, so dass beispielsweise Kopfgelder mit 2000 USD Strafe ausgesetzt, zum anderen erhalten wir weiterhin Nachrichten das die Hilfsgüterverteilung bei vielen Organisationen aufgrund von Behinderungen nicht anlaufen kann und Steuern darauf erhoben werden.

Die Lage ist weiterhin nicht stabilisiert, 215000 Häuser sind nach Medienangaben vernichtet worden und mehr als 6200 Menschen sollen ihr Leben verloren haben. (Tendenz stetig steigend da weiterhin nicht alle Katastrophengebiete erreichbar sind). Experten sprechen von mindestens 10% Einbruch des Bruttosozialproduktes, die das arme Land belasten werden. Wir bleiben angesichts sehr klarer Eindrücke unserer Teams vor Ort und angesichts der Tatsache das die Hilfe nicht in allen betroffenen Gebieten zu bewerkstelligen ist, bei jeglicher Form von Zahlen, die jetzt bereits veröffentlicht werden vorsichtig.

Wir bündeln in Deutschland für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit unsere Informationen nach wie vor in täglichen Newslettern, die über die aktuelle Lage im Land, in den Projekten und mit Blick auf unser ehrenamtliches Engagement informieren. Diese Materialien können aktiv für die Pressearbeit genutzt werden. Ein News-Archiv ist im Aufbau und wird ab nächste Woche über die Homepage abrufbar sein.

+++Govinda News - Tag 6+++

Apr 2015

30

Namaste Freunde,
Auch die fünfte Nacht nach der Katastrophe ist das Land nicht zur Ruhe gekommen. Nachbeben waren letzte Nacht noch zu spüren.
Die hygienischen Bedingungen werden zunehmend zum Problem. Durch verschmutztes Trinkwasser drohen weitere Krankheiten im ganzen Land. Am Waisenhaus wurde eine Gesundheitsstelle eingerichtet, wo Reeta, eine unserer im Reintegrationsprojekt ausgebildete Krankenschwester, die lokale Bevölkerung kostenlos gegen Tetanus impft.

In Zusammenarbeit mit den lokalen Behörden wurden erste Hilfsgüter an die Bevölkerung der Nachbargemeinden verteilt. Die mangelhafte Koordination der Hilfe durch die Regierung sorgt zunehmend für Unmut in der Bevölkerung; insofern ist unser Notfallteam vor Ort in stetigen Absprachen und enger Kooperation, um die richtigen Entscheidungen über Schwerpunkte und weitere Hilfsgebiete zu treffen.

Einzelne Läden und die Banken haben wieder geöffnet, so dass sich die, die Geld haben, in Kathmandu sehr limitiert damit versorgen können. Die Lage in den ländlichen Gebieten ist an vielen Stellen immer noch unklar; wobei eines sicher gewiss ist: die Menschen dort werden unsere Hilfe auch dringend benötigen. Während Kathmandu versucht, in so etwas wie Alltag zurückzufinden, ist andernorts die Lage immer noch prekär.

Wir bündeln in Deutschland für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit unsere Informationen nach wie vor in täglichen Newslettern, die über die aktuelle Lage im Land, in den Projekten und mit Blick auf unser ehrenamtliches Engagement informieren. Diese Materialien können aktiv für die Pressearbeit genutzt werden. Ein Newsarchiv ist im Aufbau und wird ab nächste Woche über die Homepage abrufbar sein.

+++Govinda News - Tag 5+++

Apr 2015

30

Namaste Freunde,

Erstmals seit dem großen Beben am Samstag ist die Erde in Nepal etwas zu Ruhe gekommen und weitere Nachbeben sind endlich ausgeblieben. Während unser Fokus in den ersten 4 Tagen auf der medizinischen Versorgung, einer umfassenden Soforthilfe, Kontaktaufnahme mit Angestellten und Angehörigen und einer ersten Registrierung von Schäden und Bedarfen bestand werden wir in den nächsten Tagen den Fokus auf die weiter auf die Strukturierung und Priorisierung unserer Arbeit legen. Das heißt unter anderem eine enge Zusammenarbeit mit den lokalen Behörden in Chapagaon bei der Verteilung von Hilfsgütern, die Ausweitung der Bedarfserhebungen und die Sammlung von validen Informationen, auch in andere Projektregionen außerhalb des Kathmandutals und die Entwicklung eines Konzeptes für die mittel- und langfristige Wiederaufbauhilfe. Unser vorrangiges Ziel ist dabei eine nachhaltige Entscheidung über den Schwerpunkt unserer Hilfs- und Entwicklungsmaßnahmen in Bereichen wo unsere Hilfe benötigt wird.

Neben der unglaublichen Arbeit, die das deutsch-schweizerisch-nepalesische Team in Nepal vor Ort und in Zusammenarbeit mit der Usthi Foundation leistet, erleben wir nach wie vor eine überwältigende Hilfsbereitschaft bei Spendern, Paten und Unterstützern. Bei der Bewältigung von unzähligen Anfragen zu Interviews, Hilfs- und Kooperationsangeboten und zahlreichen Spendenaktivitäten leistet unser ehrenamtliches Team Tag für Tag und Nacht für Nacht Enormes. Auch hier arbeiten wir daran, unsere Ressourcen klug zu priorisieren, Arbeitsschwerpunkte zu bilden und Fokusteams zusammenzustellen, die diese Aufgabe gemeinsam bewältigen.

Wir danken allen, die uns, die Menschen in Nepal und unsere Projekte unterstützen.
Wir schaffen das!!!!

+++Bitte weitersenden - DANKE für Ihre Unterstützung+++

Apr 2015

29

oder hier auch als PDF-Versionen:
Spendenaufruf_Maedchen.pdf
Spendenaufruf_Junge.pdf

+++Vorstandsmitglied ist in Kathmandu gelandet+++

Apr 2015

29

Liebe Freunde,
Unser Govinda Vorstandsmitglied Roman ist heute Mittag in Kathmandu sicher gelandet. Der Flughafen ist völlig überlastet, chaotische Zustände und überfordertes Management. Es ist äußerst schwierig die ankommenden Hilfsgüter der internationalen Organisationen am Flughafen zu koordinieren.
Die Straße zu unseren Projekten ist wieder passierbar. In Kathmandu selbst ist Chaos, für Hilfsorganisationen ist es schwierig effektiv Zusammenzuarbeiten. Die ersten Banken haben seit heute Mittag wieder geöffnet.
In den umliegenden Dörfern unserer Projekte (Ort: Chapagoan) sind viele Häuser eingestürzt. Die Menschen wie auch unsere Waisenkinder mit Team schlafen noch immer im Freien unter Planen mit Decken. Unser Team hat neue Notunterkünfte gebastelt, um dem Regen zu entkommen. Heute kam eine Lieferung mit Wasser im Waisenhaus an. Gleichzeit wird Regenwasser in Eimern und den noch zum Teil unbeschädigten Tanks gesammelt. Essen ist für einen Monat gesichert.
Unsere vier Trucks aus Indien, die zusammen mit der Usthi Stiftung Schweiz organisiert werden, werden in Kürze starten. Der Landweg zu unsern Projekten ist nach aktueller Information befahrbar und unsere nepalesische Vereinsvorsitzende Neetha begleitet das Team Usthi.
Das ganze nepalesische Team, welches nun durch unser Vorstandsmitglied koordinierend verstärkt wurde, leistet unwahrscheinliche Arbeit. Das Team in Nepal stellt derzeit unterschiedliche Teams zusammen, um Fakten zu sammeln und planen zu können. Die Einsatzpläne laufen und werden koordiniert, damit effektiv gehandelt werden kann.
Das Team Deutschland/Schweiz stellt derzeit Kurz-, Mittel- und Langfristige Maßnahmen zusammen, um effektive Hilfe mit den gesammelten Spendengeldern zu gewährleisten. Ein großes Pressenetzwerk ist angelaufen. In vielen Zeitungen und Radiosendern Deutschland/Schweiz konnten wir über unsere Projekte berichten.

+++News aus den Projekten+++

Apr 2015

28

Liebe Freunde,

In Zusammenarbeit mit der Usthi-Foundation wird in den nächsten Tagen ein Hilfskonvoi aus Nordindien nach Chapagaon, dem Heimatdorf unseres Waisenhauses, aufbrechen. Wir sind hoffnungsvoll, dass die Medikamente, Nahrungsmittel, Trinkwasser, Wasseraufbereitungsanlagen und Decken trotz zerstörter Straßen bald vor Ort eintreffen. Der Konvoi wird von drei Ärzten des Usthi-Spitals und unserer nepalesischen Vereinsvorsitzenden Neetha Shahi begleitet, die das Govinda Notfallteam dort unterstützen werden. Wir erleben eine grossartige Zusammenarbeit mit dem Team der Usthi Stiftung.

Unser Vorstandsmitglied Roman heute nach Nepal geflogen, um die Arbeit in der Projekten seitens Govinda mit dem Hilfsteam in Chapagaon zu koordinieren. Zudem wird er ein Team bilden, dass den Hilfskonvoi ab der nepalesichen Grenze leitet. All das ist dringend notwendig, denn die Kinder, Mitarbeiter und Volontäre im Waisenhaus sind mit den gleichen Gesundheits- und Versorgungs-problemen konfrontiert, wie alle Menschen in den zerstörten Gebieten. Insbesondere das Trinkwasser wird knapp. Um Wasser zu sparen, wird nur noch eine warme Mahlzeit am Tag gekocht. Regenwasser wird in Tonnen gesammelt. Da die aufgestellten Zelte als Notunterkünfte nicht ausreichend Schutz für alle bieten, sind einige in die Gewächshäuser des Gartens umgezogen. Trotz dieser schweren Umstände sind im Waisenhaus alle wohl auf.

Es ist unglaublich und sehr berührend, was vor Ort vom nepalesischen Team aller Projekte und von den beiden Volontären Frauke und Barbara geleistet wird. Zusätzlich versuchen sie fieberhaft Kontakt zu den wenigen, im Moment noch vermissten, Jugendlichen herzustellen, die sich zur Zeit des Bebens in unterschiedlichen Stadtteilen Kathmandus aufgehalten haben. Wir bangen und hoffen, dass der Grund hierfür in den zusammengebrochenen Kommunikationsnetzen liegt. Eine Registrierung aller Schäden und Kontakte läuft stetig. An der Vernetzung mit dem nepalesischen und internationalen Krisenstäben wird gearbeitet.

Auch in Deutschland und der Schweiz spüren wir, wie sehr unser Verein am Leben ist. Neben den Spenden, Wünschen, Pressekontakten und Nachfragen, die täglich bei uns ankommen, freuen wir uns besonders über die Aktionen, die von unterschiedlichsten Menschen durchgeführt werden, um auf die Situation aufmerksam zu machen und Spenden zu akquirieren.

Vielen Dank an alle, die Informationsstände in der ganzen Republik aufbauen, Mahnwachen halten, an Hochschulen Aktionen durchführen.

DANKE!
Eure Vorstandsteams Govinda /Deutschland und Shangrila/ Schweiz

+++Standorte unserer Projekte in Nepal+++

Apr 2015

27

 

+++Weitere Nachbeben und steigende Opferzahlen+++

Apr 2015

27

Liebe Freunde,
leider ereignen sich weiterhin kontinuierlich Nachbeben in Nepal. Die Todeszahlen steigen stetig an. Derzeitigen Meldungen zur Folge sind bislang 3218 Menschen ums Leben gekommen und 6500 wurden verletzt. Verlässlichere Zahlen werden erst nach und nach eintreffen, da das Epizentrum des schlimmsten Erdbebens seit 80 Jahren in ländlichen Gebieten lag. Die Krankenhäuser sind überfüllt, Blutkonserven, Medikamente und Wasser werden knapp. Zu all diesen Problemen gesellt sich dazu, dass die aufgrund der vielen Nachbeben im Freien nächtigenden Menschen und Notfallteams die in den Trümmern nach Überlebenden suchen, von Regenfällen heimgesucht werden. Große hygienische Probleme sind kaum vermeidbar.

Das Notfallteam in unseren Projekten arbeitet rund um die Uhr um die Versorgung der Kinder und Angestellten sicherzustellen. Die Notfallunterkunft steht, Nahrungsmittel wurden rationiert und das Wasser wird langsam knapp. Unser stellv. Vorstandsvorsitzender Roman Cieslewicz ist auf dem Weg nach Kathmandu. Unsere Teams in Deutschland und der Schweiz arbeiten fieberhaft mit der Usthi Foundation India an einem gemeinsamen Hilfskonvoi der Wasser, Essen, Decken, Planen, Medikamente und Kochutensilien sowie weitere medizinische Fachkräfte ins Land bringen wird.

Wir werden sie laufend weiter über die aktuellen Entwicklungen informieren. Es ist berührend zu sehen wie uns Menschen in ganz Deutschland, der Schweiz, und weiteren Ländern kontaktieren, unterstützen und Mut zusprechen. Sie helfen uns indem sie in ihre lokalen Zeitung / ihren TV Sender die Pressemitteilungen und Kontakte unseres Vereins bringen damit Menschen für das unermessliche Leid das eines der ärmsten Länder der Welt heimsucht zu sensibilisieren. Alternativ können Sie einen Stand / eine Aktion in ihrer Stadt ins Leben rufen- so wie es gerade in Ulm, Leipzig, Aalen und selbst in Kanada und Shanghai der Fall ist.
Kontakt bei Fragen zur Öffentlichkeitsarbeit:

Zudem können wir jegliche finanzielle Unterstützung benötigen um so viele Hilfsgüter wie möglich für die Menschen in Nepal bereitzustellen:
KSK Ostalb BLZ: 614 500 50 Konto: 805 015 135 BIC/Swift: OASPDE6AXXX
IBAN: DE04 6145 0050 0805 0151 35 Stichwort: Erdbeben Nepal

Wir informieren Sie weiterhin.
Ihre Vorstandsteam von Govinda e.V. / Deutschland und Shangrila/ Schweiz

+++Die Kinder sind in Sicherheit+++

Apr 2015

26

In unseren Projekten wurde ein Notfallteam eingerichtet. Heute Nacht wurden die Kinder im Aussenbereich sicher untergebracht. Es ist unmöglich sich fortzubewegen, da es weiterhin Nachbeben gibt. So wie es aussieht, werden die Kinder und Angestellten die nächsten Tage weiterhin im freien kampieren müssen. Die Todeszahlen steigen kontinuierlich. Berichten zufolge sind 80% der Häuser im ländlichen Bereich zerstört. Unbestätigten Berichten zufolge ist unklar, ob die Tempelstädte Patan und Bhaktapur ebenfalls stark betroffen sind. Inzwischen sind die ersten Hilfsgüter aus Indien eingetroffen.Govinda Deutschland wird zusammen mit dem bereits zusammengestellten Notfallstab in Nepal innerhalb der Projekte und auch in der Region vor Ort Hilfe leisten. Wir halten Euch weiterhin auf dem laufenden.

+++Erdbeben in Nepal+++Soforthilfe+++

Apr 2015

25

Liebe Freunde,

heute morgen erreichte uns die schockierende Nachricht das Nepal von einem der schwersten Erdbeben seit 80 Jahren (Stärke 7.9) getroffen wurde. Die Opferzahlen steigen stündlich und liegen derzeit bei mehr als 1200 Toten. Da das Epizentrum 80 Kilometer entfernt von Kathmandu lag, ist mit einer großen Zahl weiterer Opfer zu rechnen. Die Regierung hat den Ausnahmezustand verhängt.Neben dem schrecklichen Leid werden in den nächsten Tagen und Wochen viele Gesundheits-/ und Versorgungsprobleme in einem der ärmsten Länder der Welt zugegen sein.

Die Kinder und Angestellten die in unseren Projekten zum Zeitpunkt der Katastrophe weilten sind physisch wohlauf. Aufgrund der zusammengebrochenen Kommunikationssysteme und den zerstörten Straßen in Richtung der Projekte, werden wir morgen ein umfassenderes Bild haben.

Ein Nothilfeteam ist im Aufbau um neben der Sicherstellung der Grundversorgung für die Projekte die nächsten Wochen und Monate umfassende und unbürokratische Hilfeleistung für die Bevölkerung im Kathmandu Tal zu leisten.

Bitte unterstützt uns dabei:

KSK Ostalb
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BIC/Swift: OASPDE6AXXX
IBAN: DE04 6145 0050 0805 0151 35
Stichwort: Erdbeben Nepal

Die Menschen Nepals, wie auch unsere Kinder und Angestellten, verbringen die heutige Nacht aufgrund der vielen Nachbeben voller Ängste und Zukunftssorgen unter freiem Himmel.

Unsere Gedanken sind in diesen schwierigen Stunden noch mehr bei Ihnen als bislang, und wir werden Ihnen die maximale Unterstützung zur Seite stellen.

Namaste und herzliche Grüsse

Eure Vorstandsteam Govinda /Deutschland und Shangrila/ Schweiz

Serverausfall

Feb 2015

25

Unser Server hatte am 15.Feb. einen kleinen Totalausfall. Die Wiederherstellung von allem: Homepage, Mail-Accounts usw. hat nun ein wenig gedauert.

Der Jahresprojektbericht_2014.pdf ist mittlerweile auf jeden Fall wieder downloadbar.

Sollten Sie uns eine E-Mail geschrieben haben, und keine Antwort erhalten, so ist Ihre E-Mail möglicherweise verloren gegangen. Dann schreiben Sie uns bitte einfach noch einmal.

liebe Grüße von Thorsten & Sascha
(Govinda-Homepage und anderes EDV-Gedöns)

+++Jahresprojektbericht 2014+++

Feb 2015

14

Liebe Freunde,

wir freuen uns sehr Euch im Jahresprojektbericht_2014.pdf ausführlich die umfangreichen Entwicklungen und Arbeiten in den Projekten darstellen zu können.
Der Jahresprojektbericht wurde in Zusammenarbeit der Fachbereiche, Projektleiterinnen vor Ort, und des Vorstandsteams rein ehrenamtlich erstellt. Als Printversion ist er bei Bedarf zudem in unserem Büro in Aalen verfügbar.

Ganz herzlichen Dank für Eure Unterstützung!

Eure Vorstandsteams
der Govinda Entwicklungshilfe e.V./ Deutschland & Shangrila/ Schweiz
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