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Reconstruction

Wiederaufbau von vier Schulen erfolgreich abgeschlossen

Wiederaufbau von Schulen
Durch das Erdbeben wurden in Kalikatar und Bharta 313 Häuser und 13 Schulen zerstört. Für den Wiederaufbau fehlen sowohl Fachwissen, als auch die benötigten Maschinen und Materialien.
1.5 Millionen Kinder des Landes haben das Privileg einer Schulbildung laut den aktuellsten Daten der UN durch das Erdbeben vom 25.04.15 nicht mehr. Ein Prozent bzw. 13700 Kinder wurden beim intendierten Bildungsziel von 1 Million unterstützter Kinder seitens der UN bislang erreicht (03.06.15). Die Anstrengungen Nepals und der NGOs haben über viele Jahre hinweg zu einer Einschulungsrate von 98 % geführt. Dass dieser nachhaltige Erfolg Bestand haben wird ist seit den Erdbeben in akuter Gefahr.

900 Kinder erleben in erdbebensicheren, grösseren und farbenfrohen Schulgebäuden ihren Unterricht.

Temporäre Lernsysteme nach den Erdbeben und Bau von Schulen
Vier zerstörte Schulen wurden im Mai 2017 in der abgeschiedenen Region Bharta/ Kalikatar fertiggestellt.
Es handelt sich hierbei um drei Primarschulen und die eingestürzte Bhawani Secondary School in Kalikatar. Zudem wurden Toiletten erbaut. Das Fehlen von Sanitäranlagen ist einer der Gründe, warum Mädchen frühzeitig die Schule in der Region verlassen. Durch zwei temporäre Lernsysteme (Zeltschulen) wurde der Unterricht in zwei beschädigten Schulen (Dhushrang & Kalikatar) für 200 Kinder bis zum Abschluss der Baummassnahmen im Mai 2017 gewährleistet . Bibliotheken und Solaranlagen wurden ebenfalls in jeder Schule installiert.
Für den Bau der Schulen setzten wir das gleiche Ingenieursteam ein, dass wir bereits beim Wiederaufbau von 34 Häusern eng begleitet haben.
Mit dem Bau der vier neuen Schulen in Makwanpur wurden seit 1998 insgesamt 16 Schulgebäude in vier Distrikten Nepals für mehr als 4000 nepalesiche Kinder erbaut. Wir konnten Nepal hierdurch u.a. beim Erreichen des Sustainable Development Goals 4: „Für alle Menschen inklusive, chancen-gerechte und hochwertige Bildung sowie Möglichkeiten zum lebenslangen Lernen sicherstellen“, tatkräftig unterstützen.

Transfer von Wissen und Fertigkeiten

Wir legten ein weiteres Mal großen Wert auf eine nachhaltige Ausrichtung der Bauvorhaben. Hochspezialisierte Fachkräfte unterstützen die lokalen Handwerker, die häufig nicht genügend Wissen und Fertigkeiten für erdbebensicheres Bauen besitzen. Der Transfer von Skills (Fähigkeiten/ Fertigkeiten) wurde mittels eines Peer Mentoring Trainings- und Prüfungssystems für Maurer realisiert. Damit gewähren wir ein hohes Maß an Erdbebensicherheit und ermöglichen gleichsam, dass das Spezialwissen von den Handwerkern in der Region Makwanpur weitergegeben wird (Multiplikation).
Mehr als 1500 Menschen werden nachhaltig und jahrzehntelang durch die vier Wiederaufbauprojekten unterstützt. Mit sechs zertifizierten Trainings für 130 Maurer/Schreiner, 100 Landeigentumsrechten für alle Hauseigentümer und der Aufnahme unseres Hausdesigns in den Designkatalog der Regierung für den Wiederaufbau wurden weitere wichtige Erfolge erzielt.
Wir können seit Monaten beobachten, wie im Makwanpur und Lalitpur eine sehr erfreuliche Multiplikation unserer Hausdesigns durch Privatpersonen und mehrere NGOs stattfindet. Mehrere Ingenieure unserer Baufirmen wurden dort weiterbeschäftigte Angestellte und geben das bei uns erworbene Wissen weiter. Nepal hat seit Jahren sehr gute Vorschriften und Pläne, aber in der qualitativen Umsetzung und einem konsequenten Controlling und der Supervision mangelt es gewaltig.
Gewohnheiten bei Fachkräften/Hauseigentümern, nicht vorhandene Skills, ineffektive Trainings, die Unwegbarkeit des Landes, aber auch die Bequemlichkeit hochbezahlter Ingenieure und Bauherren sind nur einige der hochkomplexen Hintergründe, die es im Aufbau des Projektmanagements eines erfolgreichen Wiederaufbauprojektes zu berücksichtigen gilt. Die Befürchtung ist berechtigt, dass ein Teil der hunderttausenden Häuser, die im ganzen Land errichtet werden sollen, nicht erdbebensicher sein werden. Etwas mehr als 1000 Ingenieure hat das Wiederaufbaubehörde eingestellt. Viel zu wenig, gemessen an der Menge an Baustellen, der Intensität die in der Bausupervision notwendig ist, den lokalen Gegebenheiten und den Schätzungen von renommierten Seismologen bezüglich neuer noch stärkerer Erdbeben die Nepal in der Zukunft bevorstehen könnten.

„Leben
heisst handeln“

Albert Camus
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