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Vielfältige Landwirtschaft um vielschichtige Probleme zu lösen

Bis vor etwa 50 Jahren waren die Chepang Jäger und Sammler. Auch heute leben sie noch in enger Verbundenheit mit der Natur und sind besonders auf die Ressourcen der Wälder angewiesen. Die Chepangs sind nicht registriert und besitzen keine Ausweise und keine Geburtsurkunden. Deshalb haben sie keinen Anspruch auf Landbesitz und können auch kein Land pachten. Auf kleinen Flächen, die jederzeit beschlagnahmt werden können, betreiben sie einfache Landwirtschaft. Die Landwirtschaft basiert auf Brandrodung (Slash and Burn). Fischen, Jagen und Wildsammlung von Früchten, Honig und Insekten tragen einen wichtigen Bestandteil zur Ernährung der Menschen bei. Geringe landwirtschaftliche Erträge führen zu Nahrungsmittelknappheit und haben Unter- und Mangelernährung zur Folge. Zudem bedroht der Klimawandel die Lebensgrundlagen der Chepang.

SDA möchte durch ein umfassendes Landwirtschaftsprojekt die Lebensgrundlagen der Chepang verbessern. Eine moderne Technik zur nachhaltigen Bewirtschaftung von abschüssigen Flächen soll genutz werden (Sloping Agricultural Land Technology II = SALT II). SALT II wurde für Kleinbauern im Hochland zur Agroforstbewirtschatung mit integrierter Nutztierhaltung entwickelt und hat vier wesentliche Komponenten:

  • Der Anbau von Gemüse wird zur Ernährungsdiversität der Familien beitragen. Überschüssiges Gemüse kann verkauft werden. Auch in der Nebensaison soll Gemüse angebaut werden.
  • Das Gebiet Makwanpur eignet sich gut zum Anbau von Ingwer, Kurkuma und Limonen. Diese sollen als 'Cash Crops' angebaut werden. Durch den Verkauf können die Chepangs ein Einkommen generieren.
  • Es werden Ziegen gehalten, deren Fleisch und Milch ebenfalls zu einer besseren Ernährung beitragen. Der Verkauf von Tieren stellt eine weitere Einkommensquelle dar. Darüber hinaus kann durch die Ziegen ein Nährstoffkreislauf geschaffen werden. Die Tiere liefern wertvollen Dünger um die Bodenfruchtbarkeit zu verbessern.
  • Außerdem werden Bäume gepflanzt. Sie schützen vor Erosion, bieten Brennholz und Ziegenfutter.

Der Anbau erfolgt auf Terrassen, um Bodenerosion zu mindern. Durch den Verzicht auf Brandrodung und die Erzeugung von Feuerholz kann die Entwaldung gestoppt werden. Techniken zum Auffangen von Regenwasser werden eingesetz um Wasserknappheit zu vermeiden.
Zunächst sollen besonders motivierte Bauern zu Trainern ausgebildet werden. Auf Demonstrations-feldern soll die Bevölkerung die Bewirtschaftung erlernen. Schließlich sollen weitere Flächen kooperativ bewirtschaftet werden.

aus dem Basar

Kalender 2019
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