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Hunger ...

... ein Verteilungsproblem!

 

Hunger - ein Verteilungsproblem

Mehr als eine Milliarde Menschen hungern.
Nach Schätzungen der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation (FAO) sind fast 1 Milliarde Menschen unterernährt - die meisten davon in Entwicklungsländern. Als Ursachen werden oft Naturkatastrophen, Missernten oder steigende Nahrungsmittelpreise genannt. Dabei wird übersehen, dass nur ein kleiner Teil der Hungernden von diesem sogenannten konjunkturellen Hunger betroffen sind. Für die meisten ist der Hunger Teil ihres Lebens. Dieser sogenannte strukturelle Hunger ergibt sich aus dem Zusammenspiel von Armut, Kriegen, wirtschaftlicher Ausbeutung und Agrarhandelspolitik. Weltweit werden mehr Nahrungsmittel produziert als die Weltbevölkerung benötigt. Hunger ist Ausdruck eines enormen Verteilungsproblems. Teil des Problems sind die Ernährungs- und Konsumgewohnheiten der Menschen in den reichen Ländern. Genussmittel wie Tee, Kaffee und Tabak werden in erster Linie in Entwicklungsländern für den Export in reichere Länder angebaut, ein Großteil der landwirtschaftlichen Nutzfläche in Entwicklungsländern wird als Viehweide genutzt, auch um die westlichen Märkte mit Fleisch zu versorgen und der Anbau von Biokraftstoffen reduziert die Anbaufläche für Getreide, was zum Ansteigen der Lebensmittelpreise weltweit beiträgt.
Quelle: "The state of food insecurity in the world 2010" (FAO)

Fleischkonsum und seine Auswirkungen

„Nichts wird die Chance auf ein Überleben auf der Erde so steigern wie der Schritt zur vegetarischen Ernährung“ (Albert Einstein)
Was steckt hinter diesem Einsteinzitat? Tatsächlich sind mit dem Fleischkonsum Fakten verbunden, die im Kontext von Hunger und Entwicklung interessant sind:
  • Zur Produktion einer Kalorie Fleisch, werden durchschnittlich 10 Kalorien pflanzlicher Produkte benötigt, d.h. dass der Anbau von pflanzlichen Lebensmittel 10 Mal effizienter ist als die Produktion von tierischen Lebensmitteln.
  • Um ein Kilogramm Rindfleisch herzustellen werden mehr als 250 m2, um ein Kilogramm Kartoffeln herzustellen, nur 6 m2. 70% der landwirtschaftlichen Nutzfläche auf der Erde werden für Viehaltung verwendet.
  • Die Treibhausgasemissionen der Nutztiere des Menschen tragen in einem größeren Maße zur anthropogenen Klimaerwärmung bei als der gesamte Verkehr auf der Erde.
  • Mit der Produktion eines Kilogramms Rindfleisch ist die gleiche Treibhausgasemmission verbunden, die ein durchschnittliches europäisches Auto auf 250 km frei setzt.
Dies ist kein Aufruf zum Vegetarismus, sondern zum bewussten Fleischkonsum - wer ganz darauf verzichtet ... umso besser!

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